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Menander
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Blume, Horst-Dieter

Menander

Bestellnummer: B233830

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Buch

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Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Aufl. 1998. V, 198 S., kart.

Programmlinie: Studium

Menander (ca. 340 – 290 v.Chr.), ein Klassiker der Weltliteratur, gilt als der Schöpfer des bürgerlichen Lustspiels; über Plautus und Terenz hat er bis heute fortgewirkt. In der Spätantike bricht die Überlieferung ab, da er als vermeintlich unklassisch nicht mehr tradiert wurde. Nach umfangreichen Papyrusfunden in Ägypten konnten in unserem Jh. einige von Menanders Komödien rekonstruiert werden. Horst-Dieter Blume interpretiert eingehend die vier am besten erhaltenen Komödien und richtet sei...


  • ISBN: 9783534233830
  • Seitenzahl: 204
  • Auflage: 1
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Horst-Dieter Blume, geb. 1935, studierte Klassische Philologie und Anglistik in Göttingen, München und Durham/England. Promotion 1961 in Göttingen, Habilitation 1972 in Münster, dort seit 1976 Professor. – Veröffentlichungen: Arbeiten zur griech. Komödie und Tragödie, zur röm. Komödie und zum lateinischen Renaissance-Drama; bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft: Menanders Samia. Eine Interpretation (1974, vergriffen); Einführung in das antike Theaterwesen (3. Aufl. 1991; griech.: 3. Aufl. 1993).

Beschreibung

Der vorliegende Band ist einem Klassiker der Weltliteratur gewidmet. Der Grieche Menander (ca. 340 – 290 v.Chr.) steht am Anfang der europäischen Tradition des bürgerlichen Lustspiels, die von Plautus über die Commedia dell’arte, Moliere und Lessing bis in unsere Zeit reicht. Menanders Komödien spiegeln die Alltagswelt wider. Über lange Zeit standen sie in der Gunst des Publikums, doch in der Spätantike wurden sie als vermeintlich unklassisch nicht mehr abgeschrieben und waren seitdem verschollen. Seit Beginn des 20. Jh. aber trat Menander aus Papyri, die der Wüstensand Ägyptens konserviert hatte, wieder ans Licht. Verlust und Rückgewinnung eines der populärsten Autoren der Antike erlauben einen Blick in die philologische Werkstatt und sind Teil faszinierender Geistesgeschichte. Die vier am besten erhaltenen Komödien werden eingehend interpretiert, wobei dem Dichtertext und dem Bühnenspiel die gleiche Aufmerksamkeit gilt. – Mit diesem Buch wird die erste umfassende Darstellung Menanders und seiner Kunst in deutscher Sprache vorgelegt. Klar und verständlich geschrieben richtet es sich an Philologen und Theaterinteressierte aller Fächer sowie an Althistoriker.

Das Lob der Presse

»Der Verfasser legt nunmehr die erste umfassende Darstellung Menanders in deutscher Sprache vor. Sie ist für Fachleute und ein breites interessiertes Publikum gedacht. Sie informiert zuverlässig über Leben und Werk des großen griechischen Dichters, über seine Ikonographie, über die Textgeschichte seiner Werke, über Theater und Schauspieler zur Zeit des Menander, bietet dann im Hauptteil sorgfältige Interpretationen der vier am besten erhaltenen Stücke (Dyskolos, Epitrepontes, Samia und Aspis). Im Schlusskapitel geht der Verfasser dann auf die Nachwirkung Menanders in der römischen Literatur ein. Im Anhang finden sich reiche Literaturangaben (Textausgaben, Fragmentsammlungen, Kommentare, Übersetzungen und Sekundärliteratur), die nicht nur dem Benutzer wichtige Hilfen geben für eine selbständige Weiterbeschäftigung mit dem Thema, sondern auch von dem gewaltigen Arbeitspensum des Verfassers eine Vorstellung vermitteln. Auch ein Register der Namen und Sachen dürfte dem Benutzer gute Dienste leisten.« Anregung

»Als augewiesener Kenner des antiken Theaterwesens versteht es B., nacherzählend ein lebendiges Bild von den vier Stücken und ihrer Bühnenwirksamkeit zu entwerfen ... Vielleicht kann (das Buch) sogar Anstoß zu einer Neu-Übersetzung sämtlicher Stücke sein ... Autor und Verlag wären sicher dafür prädestiniert.« Museum Helveticum

»Was hier vorliegt, ist ein interessantes Menander-Buch, indem es das vorliegende Text- und Interpretationsmaterial in klarer und übersichtlicher Weise darbietet und damit einmal mehr für den gelernten Klassischen Philologen mancherlei Anregungen zu bieten hat, zugleich aber den literaturhistorisch interessierten Leser oder Theaterwissenschaftler in die Welt Menanders einzuführen geeignet ist.« Gnomon

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