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Framke, Maria

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Die indische Wahrnehmung von Faschismus und Nationalsozialismus 1922-1939

Bestellnummer: I732326

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Erscheinungsdatum: 01. Mai 2013

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Beschreibung

(Bd. 21). 2013. 361 Seiten mit 7 s/w Abb., Biografischer Anhang, Quellen, Literatur und Register, Veröffentlicht mit Unterstützung des Wilhelm-Weischedel-Fonds der WBG.

Programmlinie: Forschung

Indien kämpft zwischen den beiden Weltkriegen um seine Unabhängigkeit, während in Europa mit der Errichtung faschistischer Regime ein neues Politikmodell entsteht. Maria Framke zeigt, welche Aspekte dieser Modelle – anstelle des demokratischen Wirtschaftsliberalismus der britischen Besatzungsmacht – in Indien auf Zustimmung stießen.


  • ISBN: 9783534732326
  • Seitenzahl: 361
  • Auflage: 1
  • Kopierschutz: Adobe DRM
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 7 Farbig

Beschreibung

Mit dem Machtantritt Mussolinis 1922 entstanden in Europa eine ganze Reihe faschistischer Regime. Die Welt beobachtete diese politischen Experimente mit Ablehnung, Unverständnis oder auch Zustimmung. Indien kämpfte seit Jahrzehnten um seine Unabhängigkeit, und in der Diskussion um die zukünftige politische Organisation war das wirtschaftsliberale, demokratische Modell der britischen Besatzer umstritten. Das politische Modell der wirtschaftsgelenkten, autoritären faschistischen Regime in Europa konnte durchaus eine Alternative darstellen. Es fand ebenso wie Maßnahmen der Sozial-, Außen- und Jugendpolitik – in Teilen – in Indien durchaus Sympathie. Wie Faschismus und Nationalsozialismus in Indien rezipiert und diskutiert wurden, welche Aspekte Zustimmung fanden, und welche abgelehnt wurden, dies untersucht Framke in Ihrer Studie. Sie ist nicht nur ein ungewöhnlicher, neuer Beitrag zur politischen Mentalität der Zwischenkriegszeit, sondern auch zu einer globalen Geschichtsschreibung.

Das Lob der Presse

»Maria Framke hat ein spannendes Buch geschrieben, das viele bisher noch nie gestellte Fragen aufwirft und beantwortet.« junge Welt

»... inhaltlich ausgezeichnete[ ] Darlegungen der Autorin...« Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken

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