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Das Lächeln der Henker
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Holzer, Anton

Das Lächeln der Henker

Der unbekannte Krieg gegen die Zivilbevölkerung 1914-1918

Bestellnummer: 1012467

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 21. Januar 2014

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Beschreibung

Sonderausgabe 2014 (2., durchges. Aufl.). 208 S. mit 114 s/w Abb. und 2 farb. Kt., Bibliogr. und Reg., 21 x 27 cm, geb. Primus, Darmstadt.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Tausende unschuldiger Zivilisten wurden während des Ersten Weltkriegs im Osten und Südosten Europas als angebliche »Spione« am Galgen hingerichtet. Anhand bisher unveröffentlichter Aufnahmen erzählt der Fotohistoriker Anton Holzer die jahrzehntelang verschwiegene Geschichte eines mit aller Brutalität geführten Krieges gegen die Zivilbevölkerung.


  • ISBN: 9783863120634
  • Seitenzahl: 208
  • Auflage: Sonderausgabe 2014 (2., überarbeitete Auflage)
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 114 Fotos, farbig;2 Karten

Porträt

Holzer, Anton

Dr. phil. Anton Holzer, geb. 1964, ist Herausgeber der Zeitschrift Fotogeschichte, Publizist und Ausstellungskurator. Er lebt in Wien. Sein Band ›Die andere Front. Fotografie und Propaganda im ersten Weltkrieg‹ wurde mit dem Deutschen Fotobuchpreis ausgezeichnet.

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Beschreibung

Die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung war im Ersten Weltkrieg keineswegs nur auf die Exzesse Einzelner zurückzuführen. Die Übergriffe waren systematisch geplant und offiziell angeordnet. Seither, das dokumentiert dieser Band, gehört der Krieg gegen Zivilisten zum Instrumentarium eines jeden modernen Krieges. Anton Holzer hat in jahrelangen Forschungen Fotodokumente zusammengetragen und analysiert, die von diesem brutalen Feldzug gegen die Zivilbevölkerung berichten. Viele der Hinrichtungen sind in Fotografien festgehalten. Aufgenommen wurden die Bilder von Soldaten und Offizieren, die Zeugen der Gewalttaten waren. Immer wieder stoßen wir auf ein und dieselbe Szene: Henker und Schaulustige umringen den Getöteten und lächeln triumphierend in die Kamera. Warum wurde an den Schauplätzen der Gewalt so häufig fotografiert? Ausgehend von Fotos aus dem Ersten Weltkrieg und weiteren Beispielen aus der Geschichte des Krieges beschäftigt sich Anton Holzer mit der Faszination der Gewalt in Bildern.

Holzer, Anton

Dr. phil. Anton Holzer, geb. 1964, ist Herausgeber der Zeitschrift Fotogeschichte, Publizist und Ausstellungskurator. Er lebt in Wien. Sein Band ›Die andere Front. Fotografie und Propaganda im ersten Weltkrieg‹ wurde mit dem Deutschen Fotobuchpreis ausgezeichnet.

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Das Lob der Presse

»Anton Holzer ist ein international renommierter Kenner der Fotogeschichte des Ersten Weltkrieges. Seine Arbeiten, etwa >Die andere Front. Fotografie und Propaganda im Ersten Weltkrieg< (2007) sind Vorreiter einer kritischen Geschichte der Kriegsfotografie. Holzers neues Buch verfolgt diese Spur produktiv weiter, und der Leser wird in den einzelnen Abschnitten dieses Werkes … viel Neues, Aufschlussreiches und Weiterführendes entdecken.« Süddeutsche Zeitung

»Bei der Interpretation des mit Mühe Betrachteten und kaum Erträglichen bleibt Holzer vorsichtig - was sein Buch nur umso lesenswerter macht.« Der Standard

»Was der Wiener Fotohistoriker Anton Holzer aus lange unzugänglichen Archiven Mitteleuropas an Bilddokumenten zu Tage gefördert hat, raubt uns jegliche Illusion über den Ersten Weltkrieg, die wir noch hatten, insbesondere jegliche Illusionen über die Rolle der k.u.k. Armee.« Die Welt

Im Grunde müsste dieses Buch in Österreich und im deutschsprachigen Raum - militärisch ausgedrückt - wie eine Bombe einschlagen (...) Nun stellt der renommierte Wiener Fotohistoriker Anton Holzer unser Allgemeinwissen über den Ersten Weltkrieg und vor allem über Österreich-Ungarns Kriegsführung auf den Kopf.« Die Welt

»Das Bild, das der Fotohistoriker Anton Holzer von den österreichischen Truppen zeichnet, stört fast hundert Jahre danach die Ruhe über den Gräbern. Holzer hat in jahrelangen Recherchen dutzende von Fotodokumenten zusammen getragen, die den systematischen Mord an zigtausenden von Zivilisten durch die österreichische Armee belegen. (...) Holzer hat den vielen Namenlosen, die in der letzten Stunde ihres Lebens auch noch als Fotomotiv missbraucht wurden, eine Ruhestätte zwischen zwei Buchdeckeln gegeben.« taz

»Seine (Holzers) Bildbeschreibungen können jedem, von der Historischen Bildkunde bislang unberührten Historiker als Lehrbeispiele empfohlen werden. Die Ausführungen zur Komposition der Fotografien des Todes, zur Schaulust im Krieg, zu den sexuellen Konnotationen der Gewalt und der Gewaltdarstellung, zum Weg der bösen Bilder vom Tatort bis in die sprichwörtliche Schuhschachtel des Großvaters geben wertvolle Anreize, etablierte Vorstellungen zur Erfahrung und Erinnerung organisierter Gewalt im 20. Jahrhundert zu hinterfragen. Das schon alleine genügt, um den Band als Lektüre unbedingt zu empfehlen. « Militärgeschichtliche Zeitschrift

»Beste Aufklärung und eine Fülle an wichtigen Informationen über einen in Vergessenheit geratenen Weltkrieg.« WOZ Die Wochenzeitung

»Dieses Buch ist notwendig. Es stellt vieles, was wir über den Ersten Weltkrieg und über die Rolle der k.-u-.k.-Armee zu wissen glaubten, auf den Kopf.« Ulrich Weinzierl im Börsenblatt

»Der Wiener Historiker berichtet von Gewalt gegen unbewaffnete Männer, Frauen und oft auch Kinder (...) Der weitaus größte Teil der Opfer waren unschuldige Zivilisten. Meist handelte es sich bei ihnen um Angehörige ethnischer oder religiöser Minderheiten, die kollektiv der "Spionage" und der "Unzuverlässigkeit" verdächtigt wurden. Die Vorwürfe des "Verrats" wandten sich gegen "Fremde", anders Aussehende, Andersgläubige, in anderer Sprache Sprechende. Ihnen allen hat Holzer mit diesem Buch ein Denkmal gesetzt - und sich selbst dazu.« Rheinischer Merkur

»Leider wird dieser Bildband kaum die Beachtung finden, die er verdient. Das Thema ist ein allzu unverdaulicher Brocken für das österreichische Selbstverständnis.« Wiener Zeitung

»Ein Bild sagt bekanntermaßen mehr als tausend Worte. Dieses Sprichwort wird durch das vorgelegte Werk des Fotothistorikers Anton Holzer mit neuer Gültigkeit versehen (...) Holzer versteht es, durch seine Bildauswahl zu zeigen, inwieweit blanke Gewalt gegen Frauen, Kinder und Alte ein bewusst genutztes Instrument der Kriegsführung wurde, das alles andere als isoliert vom Rest des Geschehens lag.« H-Soz-u-Kult

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