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Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion 1941
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Ueberschär, Gerd R. / Bezymenskij, Lev A. (Hrsg.)

Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion 1941

Die Kontroverse um die Präventivkriegsthese

Bestellnummer: B246892

Buch

Erscheinungsdatum: 19. Mai 2011

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(Geb. LP 14,90 €)

Beschreibung

Sonderausgabe 2011 (2., um ein Vorwort erw. Aufl.). 291 S. mit Reg., 14,5 x 22 cm, geb.

Programmlinie: Forschung

Am 22. Juni 1941 griff die Deutsche Wehrmacht trotz Freundschaftspakt zwischen den Diktatoren Hitler und Stalin die Sowjetunion an. Auf das ›Unternehmen Barbarossa‹ folgte ein beispielloser Vernichtungskrieg gegen die UdSSR. Speziell von national-konservativer Seite wurde der Versuch unternommen, den Angriff der Wehrmacht auf die Sowjetunion in einen sogenannten ›Präventivkrieg‹ umzudeuten. Mit dieser These setzen sich hier deutsche und russische Wissenschaftler auf kritische Weise auseinand...


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Beschreibung

Lange galt als gesicherte Erkenntnis, dass Hitlers Angriff auf die Sowjetunion eine Konsequenz seines ideologischen Programmes zur Gewinnung von ›Lebensraum im Osten‹ gewesen ist. Mit dem ›Historikerstreit‹ kam es dann zu dem Versuch, den Angriff der Wehrmacht auf die UdSSR am 22. Juni 1941 als Präventivkrieg zu deklarieren: Deutschland sei mit diesem Überfall den Angriffsabsichten Stalins nur um wenige Monate zuvorgekommen. Auch in jüngerer Zeit wurde diese Präventivkriegsthese propagiert. Aus diesem Anlass setzten sich erstmals russische und deutsche Historiker in einem gemeinsamen Band mit dieser Interpretation kritisch auseinander.

Im ersten Teil beleuchten hiesige Historiker die deutsche Forschungskontroverse. Der Abschnitt wird mit einer Auswahl deutscher politischer und militärischer Quellen zum Angriff auf die Sowjetunion abgerundet. Im zweiten Teil des Buches befassen sich russische Autoren mit der umstrittenen militärischen und politischen Strategie Stalins als Reaktion auf Hitlers Ostprogramm und den Forschungen in ihrem Land zur Präventivkriegsthese. Auch dieser Teil schließt mit einer Auswahl von Dokumenten. Sie stammen aus russischen Archiven und waren bisher der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Das Lob der Presse

Der Band »ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Erhellung der Vorgeschichte des deutsch-sowjetischen Kriegs«. Neue Zürcher Zeitung

Die ›Präventivkriegsthese‹ jedenfalls, so sie überhaupt jemals ernst genommen wurde, kann man nach der Lektüre des Buches zu den Akten legen.« Historische Zeitschrift

»Das Buch ist auch für Nichthistoriker eine spannende Lektüre. Besonders wertvoll wird es durch den Abdruck der einschlägigen russischen Dokumente, die bisher für das deutsche Publikum nicht zugänglich waren.« Deutsches Allg. Sonntagsblatt

»Mit dem Sammelband haben die Autoren und Herausgeber ein informatives und materialreiches deutsch-russisches Gemeinschaftswerk von Historikern zu einem immer noch aktuellen und umstrittenen Thema vorgelegt.« Osteuropa

»Diese russisch-deutsche Koproduktion stellt ein grundlegendes und überfälliges Kompendium zur Kontroverse um den Kriegsausbruch 1941 dar.« Jahrbücher f. Geschichte Osteuropas

»Die Beiträge dieses Buches bringen deutlich und überzeugend zum Ausdruck, wie Hitler von Anfang an seine imperialistischen und rassistischen Ziele im Osten zu verwirklichen vorhatte. Auch nach der Öffnung russischer Archive für die Forschung bleibt es dabei: Hitler plante und führte ohne jede Rechtfertigung einen Angriffskrieg gegen die Sowjetunion. Bei der Lektüre des Werkes kommt man auch nicht an der Tatsache vorbei, dass das deutsche Offizierskorps für Hitlers Absichten empfänglich war. – Der Band enthält neben den Aufsätzen eine Auswahl aufschlussreicher russischer und deutscher Dokumente wie Agentenberichte, Aufmarschpläne und Anweisungen der beiden Diktatoren. – Größeren Büchereien ist die Einstellung dieses wissenschaftlichen und trotzdem gut lesbaren Werkes zu empfehlen. Nicht zuletzt leistet es einen wertvollen Beitrag gegen rechtsradikale Meinungsmache.« Buchprofile

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