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Der deutsche Widerstand gegen Hitler
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Ueberschär, Gerd R. (Hrsg.)

Der deutsche Widerstand gegen Hitler

Wahrnehmung und Wertung in Europa und den USA

Bestellnummer: B131460

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 08. August 2002

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Beschreibung

2002. 301 S., geb. mit SU.

Programmlinie: Forschung

Als Anhänger des ›anständigen‹ und ›besseren‹ Deutschlands wollten die deutschen Hitler-Gegner gelten. Aber nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 blieb ihnen diese Anerkennung für lange Zeit versagt. In diesem Band sind erstmals die Forschungen renommierter internationaler Wissenschaftler zu mehr als 20 europäischen Staaten und den USA zusammengeführt. Die Einzelstudien geben einen ausgezeichneten Überblick darüber, wie sich das Bild vom deutschen Widerstand in Europa und den USA...


  • ISBN: 9783534131464
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Ueberschär, Gerd R.

Gerd R. Ueberschär, geb. 1943, Dr. phil., war viele Jahre Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt Freiburg/Potsdam, ab 1996 Historiker und Archivar am Militärarchiv Freiburg und seit 1986 außerdem Lehrbeauftragter an der Universität Freiburg. Zahlreiche Veröffentlic...

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Beschreibung

Die Bemühungen des innerdeutschen Widerstands gegen den Nationalsozialismus, außenpolitisch als Repräsentant des ›besseren Deutschland‹ anerkannt zu werden, blieben bis 1945 letzten Endes erfolglos, denn die West- und Ostalliierten sahen die deutsche Bevölkerung und auch die Hitlergegner als kollektive Stütze und Teil des NS-Systems an. Änderte sich diese Sicht nach Kriegsende, als man den offen verbrecherischen Charakter des NS-Systems in aller Deutlichkeit erkannte? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa und den USA geben in 23 Einzelstudien einen ausgezeichneten Überblick darüber, wie sich das Bild vom deutschen Widerstand in Europa und den USA seit dem Zweiten Weltkrieg verändert hat und wie es sich heute darstellt. In steter Reflexion darauf, dass Form und Inhalt historischer Erinnerung immer auch an Politik rückgebunden sind, analysieren sie detailreich die Entwicklungen und Paradigmenwechsel in den jeweiligen nationalen Geschichtswissenschaften sowie die öffentlichen Diskurse und die Präsentation des deutschen Widerstands in den Medien.

Mit Beiträgen von: Domenico Bernabei, Carl Bethke, Alexander Boroznjak, Ruedi Brassel-Moser, Alain Colignon, Siegwald Ganglmair, Karlis Kangeris, Lothar Kettenacker, Erkki Kouri, Karl Christian Lammers, Dirk Levsen, Anna-Lena Lodenius, Hans-Christian Maner, Tore Pryser, Jens Petersen, Grigoris Psallidas, Ger van Roon, Krzysztof Ruchniewicz, Beate Ruhm von Oppen, Carlos Sanz Díaz, Paul Spang, Hanne Stinshoff, Joachim Tauber, Gerd R. Ueberschär und Edgar Wolfrum.

Ueberschär, Gerd R.

Gerd R. Ueberschär, geb. 1943, Dr. phil., war viele Jahre Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt Freiburg/Potsdam, ab 1996 Historiker und Archivar am Militärarchiv Freiburg und seit 1986 außerdem Lehrbeauftragter an der Universität Freiburg. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des Nationalsozialismus und zum deutschen Widerstand.

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Das Lob der Presse

»Hochinteressante Beiträge bietet der von Gerd R. Ueberschär herausgegebene Sammelband.« FAZ

»Das Besondere dieses Buchkonzepts ... liegt in dem ungewöhnlichen, supranationalen Forschungsansatz, fern jeder Nabelschau und diplomatischen Rücksichten. Dafür voll von globalen Perspektiven. Eine Wegmarke der Historiographie. Damit verdient sich dieser Band den Rang eines Standardwerks modernster Prägung.« Deutsche Welle

»... ein umfassender und solider Einstieg ...« Jahrbuch Extremismus & Demokratie

»Er (der Band) ist ein Baustein zu internationaler Widerstandsforschung, er erschließt der deutschen Widerstandsforschung bedenkenswerte Außenansichten, er belegt die Last der Vergangenheit und zugleich die Chance zu wenigstens sich annähernden Verständigungen auch über Geschichtsbilder auf den langen Wegen europäischer Einigung.« Historische Zeitschrift

»... ein verdienstvolles Unternehmen...« Totalitarismus und Demokratie

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