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Der totale Rausch
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Ohler, Norman

Der totale Rausch

Drogen im Dritten Reich

Bestellnummer: 1017480

Buch

Erscheinungsdatum: 21. Januar 2016

Sofort lieferbar

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Beschreibung

Mit einem Nachwort von Hans Mommsen. 2015. 368 S., geb. mit SU. Kiepenheuer & Witsch, Köln.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Über Drogen im Dritten Reich ist wenig bekannt, aber Fakt ist: Wo Ideologie für Fanatismus und ›Endsieg‹ nicht mehr ausreichte, wurde hemmungslos nachgeholfen. Beim Fußvolk der Soldaten ebenso wie in den Führungsriegen. ›Der totale Rausch‹ wurde von dem bedeutenden Historiker Hans Mommsen begleitet. Sein Fazit: »Dieses Buch ändert das Gesamtbild.«


  • Auflage: 1

Porträt

Norman Ohler wurde 1970 im pfälzischen Zweibrücken geboren. Mit 22 Jahren besuchte er die renommierte Hamburger Journalistenschule, es folgten Arbeiten für die Zeitschriften »Spiegel«, »Stern« und »Geo«. 2015 ist nach fünfjähriger Recherche Ohlers erstes Sachbuch ›Der totale Rausch‹ über die bisher kaum aufgearbeitete Rolle von Drogen im Dritten Reich erschienen.

Beschreibung

Als Deutschland 1940 Frankreich überfiel, standen die Soldaten der Wehrmacht unter 35 Millionen Dosierungen Pervitin. Das Präparat – heute als Crystal Meth bekannt – war damals in jeder Apotheke erhältlich, machte den Blitzkrieg erst möglich und wurde zur Volksdroge im NS-Staat. Auch der vermeintliche Abstinenzler Hitler griff gerne zum pharmakologischen Stimulans: Als er im Winter 1944 seine letzte Offensive befehligte, kannte er längst keine nüchternen Tage mehr. Schier pausenlos erhielt er von seinem Leibarzt Theo Morell verschiedenste Dopingmittel, dubiose Hormonpräparate und auch harte Drogen gespritzt. Nur so konnte der Diktator seinen Wahn bis zum Schluss aufrechterhalten. Ohler hat bislang gesperrte Materialien ausgewertet, mit Zeitzeugen, Militärhistorikern und Medizinern gesprochen. Entstanden ist ein erschütterndes, faktengenaues Buch.

Das Lob der Presse

»Dieses Buch ändert das Gesamtbild.« Hans Mommsen

»Norman Ohlers Buch ist eines der interessantesten Bücher der letzten Jahre.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Überzeugt auch gestandene Wissenschaftler.« Süddeutsche Zeitung

»Ein verwegen-fesselndes Buch« Stern

»Ein wichtiges Buch« Deutschlandradio

»Ein klug recherchiertes Buch, das erstmals ausführlich belegt, wie perfide die Drogenpraxis der Nationalsozialisten war.« RBB, Stilbruch

»Sehr gut und äußerst interessant. Eine wichtige wissenschaftliche Studie, ausgezeichnet recherchiert.« Ian Kershaw

»Ohler hat für sein erstes Sachbuch durchaus interessante Details recherchiert, die das bisherige Bild Hitler-Deutschland ergänzen.« Die Welt

»Ein packendes Buch.« Mitteldeutsche Zeitung

»Ohler ist ein gleichermassen rasantes wie informatives Sachbuch-Debüt gelungen.« Tages-Anzeiger

»Die Reherche des Zweibrückers Norman Ohler ist eines der spannendsten Geschichtsbücher der vergangenen Jahre. Rauschhaft.« Die Rheinpfalz

»Beinahe im Leserausch verschlingt man die rund 360 Seiten.« SWR Landesschau Rheinland-Pfalz

»Ohler schreibt Literatur, eine historiographische Variante des New Journalism.« Der Spiegel

»Sensational« Daily Mail

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