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Eine Gesellschaft ermittelt gegen sich selbst
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Weinke, Annette

Eine Gesellschaft ermittelt gegen sich selbst

Die Geschichte der Zentralen Stelle Ludwigsburg 1958 – 2008

Bestellnummer: B254545

Broschur

Buch

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Beschreibung

Programmlinie: Forschung

Die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltung ist diejenige Einrichtung, welche sich innerhalb der Bundesrepublik am kontinuierlichsten und nachhaltigsten der Aufarbeitung von NS-Verbrechen gewidmet hat. Mit den von ihr angestoßenen Strafprozessen hat sie einen zentralen Beitrag zur Herausbildung eines pluralistischen Geschichtsbewusstseins geleistet und dadurch den demokratischen Wandel in Nachkriegsdeutschland befördert. Die Historikerin Annette Weinke schreibt die Geschichte der Zentrale...


  • ISBN: 9783534254545
  • Seitenzahl: 224
  • Auflage: 1
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Annette Weinke, geb. 1963, war Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der »Arbeitsgruppe Regierungskriminalität« der Staatsanwaltschaft II am Landgericht Berlin, Promotion 2001, seit Ende 2002 Dozentin für das »Berlin European Studies Program (FU-BEST)«; seit Juni 2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsstelle Ludwigsburg. Wichtigste Publikationen: Die Verfolgung von NS-Tätern im geteilten Deutschland. Vergangenheitsbewältigungen 1949 – 1969 oder: Eine deutsch-deutsche Beziehungsgeschichte im Kalten Krieg (2002); Die Nürnberger Prozesse (2006).

Beschreibung

Ludwigsburg ist in der Welt und in der Gemeinschaft der Zeithistoriker bekannt durch die »Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltung«. 1958 begründet, sollte sie die juristische Verfolgung nationalsozialistischer Verbrechen bündeln. Heute gilt die Zentrale Stelle als diejenige Einrichtung, welche sich innerhalb der Bundesrepublik am kontinuierlichsten und nachhaltigsten der Aufarbeitung von NS-Unrecht gewidmet hat. Mit den von ihr angestoßenen Strafprozessen hat sie einen zentralen Beitrag zur Herausbildung eines pluralistischen Geschichtsbewusstseins geleistet und dadurch den demokratischen Wandel in Nachkriegsdeutschland befördert. Sie beherbergt das größte Archiv zu NS-Verbrechen und seit einigen Jahren eine Forschungsstelle der Universität Stuttgart.

Die Historikerin Annette Weinke schreibt die Geschichte der Zentralen Stelle, untersucht ihre Bedeutung für die strafrechtliche Verfolgung von NS-Verbrechen und die gesellschaftlichen Auswirkungen, die davon ausgingen. Dabei wird ihre herausragende Bedeutung als eine Zentralinstitution des westdeutschen Demokratisierungsprozesses deutlich.

Das Lob der Presse

»Eine umfangreiche und sehr lesenswerte Untersuchung der Arbeit der Zentralen Stelle in den letzten fünf Jahrzehnten. Es ist keine Jubelfestschrift – wie könnte es eine solche sein –, sondern eine kritische Untersuchung der konkreten Ermittlungstätigkeit der Stelle einerseites sowie der gesellschaftlichen und politischen Begleitumstände.« Journal der juristischen Zeitgeschichte

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