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Erinnerungen
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Klarsfeld, Beate / Klarsfeld, Serge

Erinnerungen

Bestellnummer: 1017251

Buch

Erscheinungsdatum: 01. Januar 2016

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Beschreibung

Aus dem Franz. von Helmut Reuter, Anna Schade, Andrea Stephani. 2015. 624 S., 14,8 x 23 cm, geb. mit SU und Lesebänd. Piper, München.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Mit einer spektakulären Ohrfeige machte Beate Klarsfeld 1968 die NS-Vergangenheit von Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger öffentlich. In seinen ›Erinnerungen‹ erzählt das Paar von seinem lebenslangen Kampf gegen das Vergessen, Verdrängen, Vertuschen. Zwei mutige Streiter für die Erinnerung, die eine große Liebe zueinander verbindet.


  • Auflage: 1

Porträt

Beate Klarsfeld wurde 1939 in Berlin geboren, Serge Klarsfeld 1935 in Bukarest. Zusammen haben sie mit detaillierten Dokumentationen auf viele unbehelligt lebende NS-Täter hingewiesen, darunter Kurt Lischka, Alois Brunner, Klaus Barbie. In Frankreich trugen sie wesentlich dazu bei, dass die Komplizenschaft der Vichy-Regierung mit dem NS-Regime ins öffentliche Bewusstsein rückte. Sie leben und arbeiten in Paris.

Beschreibung

»Nazi! Nazi!« Mit diesem Ruf stürmt Beate Klarsfeld am 7. November 1968 auf dem Bundesparteitag der CDU den Vorstandstisch und ohrfeigt den Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger. Kiesinger war 1933 in die NSDAP eingetreten und hatte während des Zweiten Weltkriegs in der Rundfunkpolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes gearbeitet. Die Ohrfeige ist der Startschuss für die Lebensaufgabe von Beate Klarsfeld und ihrem Mann Serge: als passionierte Nazijäger verfolgen die Klarsfelds die Schreibtischtäter und die Schlächter des Holocaust – in Deutschland, wo sie straffrei leben, im Nahen Osten und in Südamerika, wohin viele geflohen sind. Sie entreißen ihre Opfer dem Vergessen, veröffentlichen ihre Bilder und Namen. Die Erinnerungen des Paares sind Zeugnis ihres lebenslangen Kampfes für die Rechte der Opfer und zugleich bewegendes Dokument einer großen Liebe.

Das Lob der Presse

»Eine erhellende und gleichzeitig spannende Lektüre. Es liest sich wie eine Anklageschrift, ein Kriminalroman, eine Liebesgeschichte, eine Abrechnung mit Zeitgeistern, ein Aufruf an die kommenden Generationen.« Süddeutsche Zeitung

»Das Buch führt das Lebenswerk der Klarsfelds in eindrucksvoller Weise vor Augen.« Jüdische Allgemeine

»Sehr lesbar geschrieben erzählen sie spannende Zeitgeschichte und die Geschichte einer wirkungsvollen Ehe.« Deutschlandfunk

»Ein der Gerechtigkeit geweihtes Leben. Ein packendes Dokument.« Le Monde

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