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Erzwungener Ausweg
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Picht, Barbara

Erzwungener Ausweg

Hermann Broch, Erwin Panofsky und Ernst Kantorowicz im Princetoner Exil

Bestellnummer: B207947

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 19. November 2007

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Beschreibung

2008. 311 S. mit 6 s/w Abb., Fadenh., geb.

Programmlinie: Forschung

Der Philosoph und Schriftsteller Hermann Broch, der Kunsthistoriker Erwin Panofsky und der Historiker Ernst Kantorowicz mussten ihrer jüdischen Herkunft wegen ins amerikanische Exil fliehen. Welchen Verlust dieser ›erzwungene Ausweg‹ für sie bedeutete, aber auch welche Möglichkeiten des Neuanfangs in Amerika sich eröffneten und wie sich dies auf ihre Arbeit auswirkte, wird von Barbara Picht in dieser glänzend geschriebenen Studie dargestellt.


  • ISBN: 9783534207947
  • Seitenzahl: 311
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 6 Illustrationen, schwarz-weiß

Porträt

Barbara Picht, geb. 1970, studierte Philosophie und Geschichte in München und Berlin.

Beschreibung

Barbara Picht analysiert in ihrer interdisziplinären Studie zum erzwungenen Exil deutscher Wissenschaftler während des »Dritten Reiches« den Wandel des wissenschaftlichen Selbstverständnisses durch das Exil. Sie wählt als Beispiel für ihre Analyse drei große Geisteswissenschaftler des 20. Jahrhunderts: den Philosophen und Schriftsteller Hermann Broch (1886 – 1951), den Kunsthistoriker Erwin Panofsky (1892 – 1968) und den Historiker Ernst Kantorowicz (1895 – 1963). Alle drei wurden ihrer jüdischen Herkunft wegen in die Emigration gezwungen, in Amerika aufgenommen, und alle drei führte ihr Exil nach Princeton. Wie diese Wissenschaftler sich selbst und ihr Exilantentum sahen und welche – auch positiven – Auswirkungen es auf ihre Biographie, ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr Selbstverständnis hatte, ist Thema dieser eindrucksvollen Studie.

Ein »vorzügliches Stück Wissenschaftsprosa, wie es in Deutschland viel zu selten zu finden ist.« (Hagen Schulze)

Das Lob der Presse

»›Erzwungener Ausweg‹ ist eine vorbildliche Studie, die sicher zu weiteren transdisziplinären Untersuchungen anregen wird.« Modern Austrian Literature

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