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Genesis des Genozids
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Mallmann, Klaus-Michael / Musial, Bogdan (Hrsg.)

Genesis des Genozids

Polen 1939 – 1941

Bestellnummer: B231423

Hardcover

Buch

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Beschreibung

(FSL, Bd. 3). Hrsg. im Auftrag des Deutschen Historischen Instituts Warschau und der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart. Sonderausgabe der 1. Aufl. 2004. 240 S., Fadenh., kart.

Programmlinie: Forschung

Der Vernichtungskrieg, so die These dieses Bandes, begann nicht erst mit dem Überfall auf die Sowjetunion. Die Ergebnisse einer deutsch-polnischen Konferenz in Ludwigsburg machen klar: Der Völkermord begann bereits 1939 in Polen. Zwölf Autoren aus Polen und Deutschland weisen nach, wie weit die systematische Vernichtung von Teilen der Zivilbevölkerung bereits in Polen geplant war und umgesetzt wurde.

Mit Beiträgen von M. Alberti, J. Böhler, M. Cüppers, A. Dziurok, B. Engelking, A. ...


  • ISBN: 9783534231423
  • Seitenzahl: 240
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Mallmann, Klaus-Michael

Klaus-Michael Mallmann, geb. 1948, ist wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg und Professor für Neuere Geschichte an der Universität Stuttgart.

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Beschreibung

Seit den 90er-Jahren herrscht in der Öffentlichkeit wie in der Geschichtswissenschaft ein starkes Interesse am deutschen Vernichtungskrieg im Osten. Das Interesse konzentrierte sich aber bisher – etwa in der Wehrmachtsausstellung – auf den sowjetischen und auf den jugoslawischen Schauplatz. Der Initialfeldzug gegen Polen und die anschließende Besatzungsherrschaft fanden bisher hingegen kaum Beachtung.

Die deutschen und polnischen Autoren des Bandes machen aber nunmehr klar: Der ›Vernichtungskrieg‹, den man bisher allgemein mit dem Überfall auf die Sowjetunion beginnen ließ, fand schon ab 1939 in Polen statt. Bereits dort kam es zu einer Einübung in die Erbarmungslosigkeit, zur Entgrenzung und Entregelung der Gewalt, zum Mord an polnischen und jüdischen Zivilisten. Bis Ende 1939 wurden rund 60.000 Polen und 7000 Juden jenseits von Kampfhandlungen getötet. Das Verhältnis Deutschlands zu seinem europäischen Nachbarstaat kann sich erst ganz entspannen, wenn dieses Kapitel objektiv beschrieben worden ist.

Mallmann, Klaus-Michael

Klaus-Michael Mallmann, geb. 1948, ist wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg und Professor für Neuere Geschichte an der Universität Stuttgart.

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Das Lob der Presse

»Ein Sammelwerk, das viele neue Perspektiven eröffnet.« Die Welt

»Die Beiträge des Bandes bewegen sich auf der Höhe der Forschung und zeugen von einer immensen Quellen- und Literaturkenntnis der Autorinnen und Autoren. Insgesamt bietet das Buch einen grundlegenden und übersichtlichen Einstieg in die gegenwärtige Forschung zur nationalsozialistischen Besatzungs- und Vernichtungspolitik in Polen.« H-Soz-U-Kult

»Der Sammelband verdient umso mehr Beachtung, als offenkundige Defizite aufgearbeitet und politisch motivierte Entstellungen in der Historiographie, vor allem zur Besetzung Ostpolens durch die Sowjetunion, revidiert werden.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Sicherlich werden noch weitere Forschungen nötig sein, um das in der Öffentlichkeit vorherrschende Bild, Massenverbrechen hätten sich erst während des Krieges gegen die Sowjetunion ereignet, zu korrigieren. Die vorliegenden Beiträge, die von exzellenter Kenntnis der polnischen und deutschen Literatur bzw. Quellen geprägt sind, können hierfür ein Anfang sein.« Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

»Es geht um das von Deutschen und Sowjets gleichermaßen besetzte Vorkriegspolen, um den Vergleich der beiden Besatzungsregime, deren Rückwirkungen auf die polnische Gesellschaft – das alles aus überwiegend polnischer Perspektive. Und das ist nun wirklich ein ebenso spannender wie innovativer Ansatz.« Militärgeschichtliche Zeitschrift

»Insgesamt füllt das Buch nicht nur eine schnerzlich empfundene Lücke in der deutschen Forschung zum Zweiten Weltkrieg, sondern erweist sich auch als gelungenes Besipiel deutsch-polnischer Forschungskooperation.« Historische Zeitschrift

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