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Hitler, Mein Kampf
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Hartmann, Christian / Vordermayer, Thomas / Plöckinger, Othmar / Töppel, Roman (Hrsg.)

Hitler, Mein Kampf

Eine kritische Edition

Bestellnummer: 1017556

Buch

Erscheinungsdatum: 05. April 2016

Sofort lieferbar

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Beschreibung

Unter Mitarbeit von Edith Raim, Pascal Trees, Angelika Reizle, Martina Seewald-Mooser. 2 Bde. (nur geschl. beziehbar). 2016. 1948 S. mit farb. Abb., 21 x 28 cm, Gzl. mit Lesebänd. Institut für Zeitgeschichte, München - Berlin.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Am 31. Dezember 2015, 70 Jahre nach Hitlers Todesjahr, sind die Urheberrechte an dessen Buch ›Mein Kampf‹ erloschen. Das Institut für Zeitgeschichte hat es sich zum Ziel gesetzt, unmittelbar nach Ablauf dieser Frist eine wissenschaftlich kommentierte Gesamtausgabe vorzulegen.


  • Auflage: 1

Porträt

Dr. Christian Hartmann ist seit 1993 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte. Er war Leiter des Projekts »Wehrmacht in der NS-Diktatur« und ist Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.

Dr. Thomas Vordermayer hat Neuere und Neueste Geschichte, Geschichte der Frühen Neuzeit und Volkskunde studiert. In seiner preisgekrönten Dissertation untersuchte er die völkische Szene zwischen Weimarer Republik und früher Bundesrepublik.

Dr. Othmar Plöckinger ist Gymnasiallehrer und Experte für die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte von »Mein Kampf« und Autor des Standardwerks »Geschichte eines Buches. Adolf Hitlers ‚Mein Kampf‘ 1922-1945«.

Dr. Roman Töppel hat sein Studium in Neuerer und Neuester Geschichte, Mittelalterlicher Geschichte und Politikwissenschaft absolviert. Seine Forschungsschwerpunkte sind Militärgeschichte sowie die deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert.

Unterstützt wurde das Kernteam, das in der Hochphase der Kommentierung aus bis zu sechs Historikerinnen und Historikern bestand, durch Expertinnen und Experten anderer wissenschaftlicher Disziplinen, um Hitlers Fülle an Behauptungen an den Ergebnissen der modernen Forschung zu messen. Als externe interdisziplinäre Berater waren deshalb auch Vertreterinnen und Vertreter aus der Germanistik, Biologie, Japanologie, Judaistik, Kunstgeschichte, Pädagogik und Wirtschaftsgeschichte angeschlossen.

Das Lob der Presse

»Die Edition ist ohne Zweifel eine erstklassige wissenschaftliche Leistung. Es ist schwer zu sehen, wie sie noch hätte verbessert werden können.« Ian Kershaw
weitere Rezensionen

Beschreibung

Unter der Leitung von Dr. Christian Hartmann hat ein Historikerteam ›Mein Kampf‹ in mehrjähriger Arbeit umfassend aufbereitet: Im Zentrum der kritischen Kommentierung stehen die Dekonstruktion und die Kontextualisierung von Hitlers Schrift: Wie entstanden seine Thesen? Welche Absichten verfolgte er damit? Welchen gesellschaftlichen Rückhalt besaßen Hitlers Behauptungen unter seinen Zeitgenossen? Welche Folgen hatten seine Ankündigungen nach 1933? Und vor allem: Was lässt sich mit dem Stand unseres heutigen Wissens Hitlers unzähligen Behauptungen, Lügen und Absichtserklärungen entgegensetzen?

Dies ist nicht nur eine historiografische Aufgabe. Angesichts des hohen Symbolwerts, den Hitlers Buch noch immer hat, ist die Entmystifizierung von ›Mein Kampf‹ auch ein Beitrag zur historisch-politischen Aufklärung.

Das Lob der Presse

»Ich hoffe, dass das Institut für Zeitgeschichte mit der wissenschaftlichen Einordnung und Erläuterung des Textes dazu beiträgt, die menschenverachtende Ideologie Hitlers insgesamt zu entlarven und Antisemitismus entgegenzuwirken.« Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

»Die Edition ist ohne Zweifel eine erstklassige wissenschaftliche Leistung. Es ist schwer zu sehen, wie sie noch hätte verbessert werden können.« Ian Kershaw

»Erst die „Kritische Edition“ macht sichtbar, in welchem Ausmaß Hitlers Mein Kampf ein geschickt komponiertes Sammelwerk ungleichzeitiger Inhalte ist. Ausbrüche regressiver Triebkräfte steigern sich bis zu Mordlust, dumpfe Reste bäuerlicher Lebensformen kommen im Blut-und-Boden-Geraune unter, kleinbürgerliche Angst- und Wunschträume erfüllen sich in Frauenbild und Sexualmoral; daneben stehen Erinnerungen an alte Endzeiterwartung und fortdauernde Erlösersehnsucht und mischen sich mit den ebenso ungleichzeitigen Hoffnungen auf ein besseres Leben – ein wahrhaft umwerfendes Rezept. Seine Bestandteile hat die „Kritische Edition“ bis in Einzelheiten aufgedeckt, damit das literarische Herrschaftssymbol des Nationalsozialismus zur vollen Kenntlichkeit aufgeklärt und die Grundlage für jede weitere Beschäftigung mit dem Buch gelegt.« Gert Ueding in Der Freitag

»Die Ausgabe von ›Mein Kampf‹ wird idealerweise den Mythos um Hitlers Hetzschrift in der Öffentlichkeit zerstören. Wenn es eine solche Ausgabe schon vor fünf, zehn oder 20 Jahren gegeben hätte, hätte es die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit sicherlich befördert. Aber immerhin ist sie jetzt erschienen. Das ist gut so.« Sven Felix Kellerhoff, Die Welt

Weitere Informationen

» zur Inhaltsübersicht

Informationen des Instituts für Zeitgeschichte zur kritischen Neuauflage

» Lieferschwierigkeiten von ›Mein Kampf‹

Erklärung von Kai Mühleck auf börsenblatt.net vom 22.03.2016

» zur Diskussion

Dokumentation: ›Mein Kampf‹ in der öffentlichen Diskussion vom Institut für Zeitgeschichte

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