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Holocaust und Wiedergutmachung
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Kossoy, Edward

Holocaust und Wiedergutmachung

Erinnerungen eines jüdischen Anwalts

Bestellnummer: B247240

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 20. Februar 2012

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Beschreibung

Aus dem Poln. von Magdalena Engelmann. Vorwort von Thomas Oppermann. 2012. 287 S., 1 s/w Abb., 14,5 x 22 cm, Fadenh., geb.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Von Polen über Russland und Israel in die Schweiz – die Lebensstationen des 1913 geborenen jüdischen Rechtsanwalts Edward Kossoy zeichnen die politischen Irrwege des 20. Jh. nach. Anschaulich geschrieben, verbinden sie die Geschichte mit dem menschlichen Einzelschicksal, den persönlichen Erfolg mit den Verbrechen des Nationalsozialismus.


  • ISBN: 9783534247240
  • Seitenzahl: 287
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 1 farbig

Porträt

Edward Kossoy, 1913 in Radom/Polen als Sohn jüdischer, russischer Eltern geboren, überlebte den Nationalsozialismus wie die Arbeitslager des NKDW und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Opferanwalt zu einem der wichtigsten Akteure der Wiedergutmachung. Er schrieb Bücher und Artikel auf Polnisch, Deutsch und Englisch. Seine hier übersetzt vorliegenden Memoiren erschienen 2006 in Polen und wurden für den renommierten Nike Award nominiert.

Beschreibung

Im Leben Edward Kossoys spiegeln sich all die dramatischen Entwicklungen und Umbrüche des 20. Jahrhunderts. Als Kind russischer Eltern 1913 im polnischen Radom geboren, floh er 1939 vor den Deutschen, und wurde stattdessen vom sowjetischen NKDW zu mehreren Jahren GULAG verurteilt. Nach zwei Jahren wurde er entlassen und gelangte über Teheran nach Palästina, wo er sich am Unabhängigkeitskrieg beteiligte. Sein Vater, seine erste Frau wie seine Tochter fielen den Nationalsozialisten zum Opfer. In seinem ›zweiten Leben‹ studierte Kossoy in den fünfziger Jahren Rechtswissenschaften und Politik in Deutschland und der Schweiz. Als Anwalt vertrat er unzählige Opfer des Nationalsozialismus und wurde zu einem der wichtigsten Akteure der Wiedergutmachung.

Die Erinnerungen Edward Kossoys verbinden die Verbrechen des Nationalsozialismus und politischen Irrwege des 20. Jahrhunderts mit persönlichen Verlusten und Erfolgen. Es sind Memoiren, die einen nicht unberührt lassen. Wiedergutmachung geschieht auch durch Erinnerung an geschehenes Unrecht.

Das Lob der Presse

»Die immer wieder atembeklemmende Lektüre dieser Erinnerungen erhält ihr besonderes Gewicht durch die Persönlichkeit des Chronisten und durch die Wucht der Ereignisse, die Kossoy nicht ausschmückt, sondern sachlich und nüchtern - manchmal fast lakonisch - aufzeichnet, wenngleich aus einem sehr persönlichen Blickwinkel« SWR 2 Journal

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