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Nach 1945
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Gumbrecht, Hans Ulrich

Nach 1945

Latenz als Ursprung der Gegenwart

Bestellnummer: B257713

Buch

Erscheinungsdatum: 15. Oktober 2012

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Beschreibung

Aus dem Engl. von Frank Born. 2012. 355 S., Bibliogr. und Reg., 14,4 x 22 cm, geb. Suhrkamp, Berlin. Lizenzausgabe.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Die Atombombe und der Kalte Krieg, aber auch die Währungsreform und das Wunder von Bern kennzeichnen eine Epoche, in der die Vergangenheit unaussprechbar schien und die Zukunft bedrohlich. Das Gefühl, in einer ohne Richtung und ohne Schutz zu leben, beschreibt Hans Ulrich Gumbrecht als zentral für die Stimmung nach 1945: Er nennt es Latenz.


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Hans Ulrich Gumbrecht wurde 1948 in Würzburg geboren.

Er studierte Romanistik, Germanistik, Philosophie und Soziologie in München, Regensburg, Salamanca (Spanien) und Pavia (Italien). Nach seiner Habilitation 1974 war er von 1975-1982 Profe...

Beschreibung

In diesem Panorama der Nachkriegszeit begegnen wir nicht nur Beckett, Heidegger oder Camus, sondern auch einem Kind, das 1948 in einer zerbombten deutschen Stadt zur Welt kommt. Gumbrecht experimentiert mit einer Form der Darstellung, die persönliche Erinnerungen in Spannung zur Weltgeschichte setzt. So entdeckt er, warum jene Epoche unser Leben bis heute prägt. Nach 1945 ist eine Genealogie der Gegenwart, die mit historischer Tiefenschärfe erklärt, wie wir wurden, was wir sind. Damit löst der Autor einmal mehr den Anspruch ein, zu den weltweit bedeutendsten Intellektuellen unserer Zeit zu gehören.

Das Lob der Presse

»So persönlich, aber auch so philosophisch hat sich noch keines seiner Bücher präsentiert.«

Stephan Sattler, Literarische Welt

»Der Eintritt in die Geschichte, die im Stil eines Schelmenromans mit dem schwülen Wetter an Gumbrechts Geburtstag, dem 15. Juni 1948, beginnt und dann quer durch Währungsreform und Existenzialismus, durch die Werke von Wolfgang Borchert und Jean-Paul Sartre, durch die Nürnberger Prozesse und ›Don Camillo und Peppone‹ hindurchführt, ist jedoch keineswegs blockiert - ganz im Gegenteil, Gumbrecht bereist die Zeit nicht im Modus der deutschen Geschichtsschreibung, mit einem Kasten von Werkzeugen im Gepäck, sondern im amkerikanischen, fast schon touristischen Stil.« Andreas Rosenfelder, Welt am Sonntag

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