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Schick einen Gruß, zuweilen durch die Sterne
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Figes, Orlando

Schick einen Gruß, zuweilen durch die Sterne

Eine Geschichte von Liebe und Überleben in Zeiten des Terrors

Bestellnummer: B257225

Buch

Erscheinungsdatum: 01. Februar 2013

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(Geb. LP 24,90 €)

Beschreibung

Aus dem Engl. und Russ. von Bernd Rullkötter. 2012. 384 S. mit einigen Abb., 15,3 x 22 cm, geb. Hanser, München. Lizenzausgabe.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Drei Kisten voll mit Notizbüchern, Fotos und Briefen sind für den Russland-Historiker Orlando Figes ein einzigartiger Fund. Sie erzählen von Swetas und Lews Liebe, die 14 Jahre der Trennung durch Krieg und Gulag überdauert.


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Beschreibung

Als Lew mit 28 Jahren aus deutscher Kriegsgefangenschaft in die Sowjetunion zurückkehrt, wird er sogleich verhaftet und für zehn Jahre in das berüchtigte Straflager Petschora hoch im russischen Norden verbannt. Was ihn rettet, sind die zahllosen Briefe, die er und Sweta sich schreiben, seine große Liebe in Moskau, die er seit 1941 nicht mehr gesehen hat. Dank mutiger Helfer konnten sie – unzensiert – in das Lager hinein- und aus ihm herausgeschmuggelt werden.

Das in dieser Form und Fülle einzigartige Material verdichtet Orlando Figes gleichsam zu einem Roman. Er erzählt die bewegende, vor allem aber wahre Liebesgeschichte von Sweta und Lew und zeigt dabei zugleich wie in einem Brennglas das Leben in der Sowjetunion während der Jahre vor und nach dem Krieg. Kaum ein Buch dürfte je den Alltag im Gulag so authentisch geschildert haben. Vor allem aber gelingt es Figes, hinter den historischen Fakten die realen Personen lebendig werden zu lassen, ihr Ringen darum, in einem unmenschlichen System die eigene Menschlichkeit zu bewahren.

Das Lob der Presse

»2007 entdeckte Orlando Figes den Briefwechsel von Lew, der jahrelang im Gulag saß, und Swetlana Mischtschenko. Diesen Briefwechsel aus der Endphase des Hochstalinismus der Nachwelt – und nicht nur für Russland – so beeindruckend erschlossen zu haben, ist ein großes Verdienst von Orlando Figes.« Deutschlandradio Kultur

»Figes bringt Menschen zum Sprechen, seine Erzählkunst erzeugt Bilder, die man nicht wieder vergisst.« Jörg Baberowski, DIE ZEIT

»Faszinierend, wie der britische Historiker Orlando Figes aus den Briefen von Lew und Swetlana, zweier Russen, deren Liebe den Krieg, den Gulag, die Trennung überstanden hat, ein Buch macht, das die Grenzen von Roman und Sachbuch einreißt.« Der Spiegel

»Das Buch des britischen Russland-Forschers Orlando Figes ist ein erhebendes, ein schreckliches, ein unfassbar trauriges Buch, es ist eine kaum erträgliche Lektüre und eine, die mit tiefer Dankbarkeit erfüllt – darüber, dass man es lesen durfte.« DIE ZEIT

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