Nachrichtendialog Display Update Message Produktvergleichsdialog

uhr

 

 


Zeitfieber

Warum die Stunde nicht überall gleich schlägt, die innere Uhr täuschen kann und Beethoven aus dem Takt gerät 

Neuerscheinung





 

 

Garfield, Simon

Zeitfieber

Warum die Stunde nicht überall gleich schlägt, die innere Uhr täuschen kann und Beethoven aus dem Takt gerät


In Simon Garfields neuem Buch dreht sich alles um die Zeit. Frisch und humorvoll erzählt er, wie es dazu kommen konnte, dass wir alle unter Zeitdruck stehen, warum Sie auf Zeitmanagement-Ratgeber pfeifen können, eine CD so lange läuft, wie sie läuft, und weshalb Sie sich genau überlegen sollten, ob Sie wirklich an einem 30. Juni verreisen wollen.


» Buch jetzt kaufen

 

 

Simon Garfield ist Journalist (u. a. BBC, The Independent, The Observer) und Autor zahlreicher erfolgreicher internationaler Sachbücher. Ihm wurde der Somerset Maugham Award verliehen und sein Buch „Karten! Ein Buch über Entdecker, geniale Kartografen und Berge, die es nie gab“ wurde von „Bild der Wissenschaft“ zum „Wissensbuch des Jahres 2014“ gewählt. Er lebt in London und St. Ives, Cornwall.


3 1/2 Fragen an WBG-Autor Simon Garfield


In Ihrem Buch geht es um …

… unsere Besessenheit von der Zeit und den Drang, die Zeit zu messen, zu kontrollieren, zu verkaufen, zu filmen, sie unvergänglich und sinnerfüllt zu machen.

Das Machen und Erleben von Zeit. Was hat Sie darauf gebracht?

Ein Fahrradunfall, den ich selber hatte. Alles, was in dieser Situation als Zeit erschien, war ein Arrangement der Moderne. Die Zeit regelte den Verkehr, die Unterhaltung, den Sport, die medizinische Diagnostik, einfach alles.

 

Steckt in der Gegenwart, die Sie beschreiben, auch schon ein Blick in die Zukunft?

Nichts veraltet so schnell wie unser Bild von der Zukunft. Im Jahr 1930 prognostizierte John Maynard Keynes, in einem Jahrhundert würden wir nur noch 15 Stunden in der Woche arbeiten und nicht wissen, was wir den Rest der Zeit mit uns anfangen sollten.

 

„Zeitfieber“ liest sich über weite Strecken wie eine Liebeserklärung an das Absurde im Leben.

Wir können nur lachen und unsere Freude daran haben, wie zweckfrei alles ist. Unser eigener kurzer Strich in der Landschaft – der Bindestrich zwischen den Daten auf unserem Grabstein – ist alles, was wir unserer kosmischen Unwichtigkeit entgegenzusetzen haben.