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Symbolische Kommunikation in der Vormoderne

REIHE
Symbolische Kommunikation in der Vormoderne
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Wenn Menschen miteinander kommunizieren, können sprachliche wie andere Zeichen dieser Kommunikation Bedeutungen annehmen, die sich nur denjenigen erschließen, die über genügend Deutungskompetenz verfügen. Dies war in der Vormoderne, den Zeiten einer strikt hierarchisch und ständisch gegliederten Gesellschaft, noch intensiver der Fall als es dies... mehr
Beschreibung
Wenn Menschen miteinander kommunizieren, können sprachliche wie andere Zeichen dieser Kommunikation Bedeutungen annehmen, die sich nur denjenigen erschließen, die über genügend Deutungskompetenz verfügen. Dies war in der Vormoderne, den Zeiten einer strikt hierarchisch und ständisch gegliederten Gesellschaft, noch intensiver der Fall als es dies heute noch immer ist. Die komplexen Zeichensysteme richtig zu deuten und adäquat zu benutzen, war eine existentiell wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Agieren in dieser Gesellschaft.

Nach der kulturalistischen Wende der Geisteswissenschaften interessieren sich viele Fächer verstärkt für die ›Sprache der Gesten und Gebärden, der Zeichen und Rituale‹, untersuchen ihre ›Grammatik‹ und Semantik und versuchen den Stellenwert zu bestimmen, den diese Art verbaler wie nonverbaler Kommunikation für die Funktionsweisen vormoderner Lebensordnungen hatte. Die Reihe ›Symbolische Kommunikation in der Vormoderne‹ bietet Arbeiten auf diesem Feld einen Publikationsort, da nur ein epochenübergreifender und interdisziplinärer Zugriff der Komplexität der Phänomenegerecht werden kann.

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