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Cook, James

Um die Welt mit James Cook

Die illustrierten Entdeckungsfahrten

Um die Welt mit James Cook
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  • Buch
  • Hardcover mit Schutzumschlag
  • 1019278
  • 978-3-8062-3789-4
  • 23.08.2018
  • wbg Theiss
  • 320
  • 200 Illustrationen, farbig
  • Deutsch
James Cook ist einer der größten Entdecker aller Zeiten. Zwischen 1768 und 1779 begab er sich auf drei Expeditionen, um den damals weitgehend unbekannten Pazifik zu erforschen. Zu dieser Zeit existierten noch die Legenden von einem unentdeckten Südkontinent - terra australis incognita - und einer Nordwestpassage, die Pazifik und Atlantik... mehr
Beschreibung
James Cook ist einer der größten Entdecker aller Zeiten. Zwischen 1768 und 1779 begab er sich auf drei Expeditionen, um den damals weitgehend unbekannten Pazifik zu erforschen. Zu dieser Zeit existierten noch die Legenden von einem unentdeckten Südkontinent - terra australis incognita - und einer Nordwestpassage, die Pazifik und Atlantik verbinden sollte. Und so machte sich Cook auf die abenteuerliche Reise, um diese weißen Flecken zu tilgen.

James Cooks großartiges Vermächtnis sind seine detaillierten Kartierungen des Pazifiks und seine umfangreichen kulturellen und wissenschaftlichen Studien. Mit seinen Forschungsreisen hat er der Nachwelt nicht weniger als ein neues Bild der Welt hinterlassen. Erstmalig liegen seine Reisebeschreibungen in einer prächtigen, großformatigen und eindrucksvoll illustrierten Ausgabe vor - ergänzt durch Aufzeichnungen seiner Begleiter Georg Forster und James King. Begeben Sie sich zusammen mit James Cook auf große Fahrt und entdecken Sie die Welt neu.

Aus dem Engl. von H. Henninger und H. Rosbach. 2018. 320 S. mit etwa 200 farb. Abb., 20,3 x 25,4 cm, Fadenh., geb. mit SU. wbg Theiss, Darmstadt.
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22.10.2018

Dieser Band beruht im Wesentlichen auf Cooks Tagebücher und die Aufzeichnungen anderer Mitreisenden. Cooks Abenteuerfahrten werden so detailliert aus erster Hand beschrieben, was auch durch die zeitgemäßen und modernen Illustrationen authentisch wirkt, au

James Cook gilt als einer der größten Entdecker des 18. Jahrhunderts. Berühmt wurde er durch drei Fahrten in den Pazifischen Ozean, den er genauer kartografierte als jeder andere vor ihm. Er entdeckte zahlreiche Inseln und wies nach, dass die Terra Australis nicht existierte und dass die Nordwestpassage mit Schiffen seiner Zeit nicht zu durchfahren war.
In diesem Band werden seine Tagebucheintragungen mit ausgewählten Texten seiner Reisebegleiter und zahlreichen Illustrationen noch einmal erlebbar. Durch seine drei Forschungsreisen, die er zwischen 1768 und 1780 unternahm, erweiterte sich der Kenntnisstand der Europäer über den Pazifik, Australien und die Antarktis: „Die Forschungsreisen waren teilweise so einflussreich, weil Cook und seine Wissenschaftler und Begleiter fesselnde Autoren waren. Sie erweckten die Orte, die sie besuchten, die Gefahren und die Dramatik der Reise in bemerkenswert lebendigen Worten zum Leben. Knapp zweihundertfünfzig Jahre später vermitteln uns die Berichte die Risiken dieser epochalen Expeditionen und die Aufregung mit exotischen Völkern ebenso realitätsnah wie spannend.“ (S. 7)
Seine drei Reisen werden in eigenen Kapiteln beschrieben, die noch eingeleitet werden und eine jeweils Karte mit der Reiseroute enthalten.
Seine erste Südseereise (1768–1771) wurde auf Empfehlung der Royal Society unter der Präsidentschaft des Astronomen Lord Morton unternommen, um im Rahmen einer international angelegten Messkampagne den Durchgang des Planeten Venus vor der Sonnenscheibe – den Venustransit vom 3. Juni 1769 – auf Tahiti zu beobachten.
Cooks Aufgabe war vor allem, mehrere Wissenschaftler, darunter den Astronomen Charles Green, samt ihren Instrumenten sicher nach Tahiti und zurück zu bringen. Darüber hinaus erhielt James Cook mit einer geheimen Order den Auftrag, den Ozean südlich des 40. südlichen Breitengrades zu erforschen und einen von Kartografen postulierten riesigen „Südkontinent“ bzw. Terra Australis incognita zu finden, von dem man annahm, dass er als Gegengewicht zu den Landmassen der Nordhalbkugel existieren müsse. Zudem war die von Spanien geheim gehaltene Existenz der Torres-Straße bei Neuguinea zwar der Admiralität bekannt, jedoch noch von keinem ihrer Schiffe bestätigt worden.
Auf eigene Kostennahm auch der 25-jährige Naturforscher Joseph Banks an dieser Expedition teil, vor allem, um botanische Sammlungen anzulegen. Er hatte dafür einen Stab von zehn Personen organisiert, darunter den 39-jährigen schwedischen Botaniker Daniel Solander, wie Banks Mitglied der Royal Society. Nach dreiwöchigem Zwischenaufenthalt in Rio de Janeiro, wo das Schiff gründlich überholt wurde, lief Cook Anfang Dezember wieder aus und traf Anfang Januar 1769 in der Bay of Good Success an der Le-Maire-Straße in Feuerland ein.
Ende Januar hatte die Endeavour mit Glück Kap Hoorn umrundet und stand am 60. Breitengrad, dem südlichsten Punkt dieser Reise. Mitte April war Tahiti erreicht, die HMS Endeavour lag in der Matavai- Bucht, und man begann, Fort Venus aufzubauen. Anfang Mai war auch das Observatorium einsatzbereit, und man widmete sich der Erkundung Tahitis.
Nach den erfolgreichen Beobachtungen verließ er Tahiti Mitte Juli zusammen mit Tupaia, seinem einheimischen Führer. Er verließ Mitte August die Gesellschaftsinseln mit Südkurs. Anfang Oktober sichtete er Neuseeland– auf der Suche nach einem Land, das der Niederländer Abel Tasman über hundert Jahre zuvor mit kaum mehr als ein paar Federstrichen auf einer Seekarte eingezeichnet hatte. Cook kartografierte das Land in sechsmonatiger Arbeit genau und entdeckte dabei dieCookstraße, womit er Neuseeland als Doppelinsel nachwies.
Am 28. April 1770 betrat die Besatzung der Endeavour als erste Europäer die Ostküste Neu-Hollands, wie damals Australien nach seinen Entdeckern hieß. Den Ort nannten sie Botany Bay wegen der sehr zahlreich vorgefundenen neuen Pflanzen. Acht Tage später segelte man 3.200 km nordwärts entlang der Küstenlinie und sammelte weiterhin kartografische Informationen. Am 11. Juni lief die HMS Endeavour am Cape Tribulation auf das Endeavour Reef auf, das im Great Barrier Reef liegt, und wäre beinahe verlorengegangen. Danach setzte Cook die Fahrt fort, fand Mitte August die Cook-
Eine Woche später landete er wieder und benannte das Land New South Wales , bevor er durch die Endeavour Straße westwärts segeln und so feststellen konnte, dass Neuholland und Neuguinea voneinander getrennt waren, woraufhin er die Ostküste Neuhollands für England in Besitz nahm. Am 10. Oktober erreichte er Batavia, damals Niederländisch-Indien, wo er das Schiff drei Wochen lang gründlich überholen ließ. Während dieser Zeit fielen sieben seiner Männer Durchfallerkrankungen zum Opfer, und viele weitere, darunter der Astronom Green, starben auf der Weiterfahrt, bevor die HMS Endeavour ab Mitte März 1771 einen einmonatigen Aufenthalt bei Kapstadt einlegen konnte, wo sie wiederum ausgebessert wurde. Am 13. Juli 1771 setzte Cook nach dreijähriger Expeditionsreise erstmals wieder den Fuß auf Englands Boden, und am 16. machte die HMS Endeavour in Woolwich fest.
Es folgt die Reise mit der Resolution und der Adventure zur zweiten Expedition 1772-1775. Der Admiralität kam angesichts des von Cook gelieferten hochwertigen Kartenmaterials Forderung nach einer weiteren Expedition nicht ungelegen. Es wurden zwei neuwertige Schiffe gefunden, ausgebaut und umbenannt An seiner Stelle begleiteten der Preuße Johann Reinhold Forster sein Sohn Georg die Expedition. Darüber hinaus war der Maler William Hodges dabei und zwei Astronomen.
Die Reise begann am 13. Juli 1772 in Plymouth. Cook nahm über Kapstadt, wo er ab Ende Oktober einen dreiwöchigen Aufenthalt einlegte, Kurs auf Kap Circoncision. Dieses war dreißig Jahre zuvor von Charles Bouvet entdeckt worden, der es irrtümlicherweise für ein Vorgebirge der Terra Australis gehalten hatte.
Am 3. Januar 1773 stand man etwa fünf Grad südlicher als das von Bouvet entdeckte Festland. Am 17. Januar überquerte die Expedition als erste den südlichen Polarkreis musste jedoch dann des undurchdringlichen Eises wegen wenden und steuerte wieder in Richtung Nordost.
Am 9. Februar, in der Nähe der Kerguelen, ging in dichtem Nebel der Kontakt zur HMS Adventure verloren. Da für einen solchen Fall ein Treffpunkt in Neuseeland vereinbart war, setzte Cook seine Fahrt fort, nachdem die Resolution einen Nachmittag lang erfolglos Kanonenschüsse abgegeben hatte, und steuerte sogar noch weiter südwärts. Er erreichte die Südspitze Neuseelands, wo er im Duskysund seinen Leuten zwei Wochen gönnte und das Schiff überholen ließ.
Da der Südwinter näherrückte, bewegte Cook sich danach auf die Tropen zu- Anfang September segelte er weiter und traf Anfang Oktober bei den Tongainseln ein, wo er sehr freundlich bewirtet wurde, was ihn zur Bezeichnung Freundschaftsinseln veranlasste. Er wandte sich wieder Richtung Neuseeland, das er am 21. September sichtete. Am 30. September verlor er in schwerem Wetter den Kontakt zur HMS Adventure und fuhr die Küste entlang weiter.
Am 11. Januar 1774 steuerte er wieder südwärts, zum Entsetzen der Mannschaft, die sich bereits auf der Heimreise gewähnt hatte. Am 30. Januar erreichte er den südlichsten Punkt der Reise, und beendete den Vorstoß im Wissen, dass auch dort kein größeres Land sein könne.
Cook lief nun nordwärts, suchte erfolglos den 1563 als „Kontinent“ bezeichneten Juan-Fernandez-Archipel und erkrankte selbst an einer Gallenkolik. Cook erreichte am 11. März die Osterinsel nund segelte durch die Tuamotus und Melanesien nochmals nach Tahiti, den Neuen Hebriden und nochmals Neuseeland, wobei er noch Neukaledonien entdeckte. Die HMS Adventure hatte Ende 1773 Neuseeland verlassen und war im Juli 1774 um Kap Hoorn segelnd in England angelangt. Sie hatte damit als erste die Erde auf östlichem Kurs umsegelt.
Die Resolution stach am 10. November in See, passierte Kap Hoorn, suchte noch den Südatlantik ab und entdeckte für England die öden Inseln Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln.Von Kapstadt richtete die Resolution den Kurs auf St. Helena und Ascension, suchte nach der imaginären „Matthäus-Insel“, die in portugiesischen Karten des 15. Jahrhunderts eingezeichnet war, und stand so nahe an Brasilien, dass Cook sich entschied, noch die Position von Fernando de Noronha zu bestimmen. Über die Azoren kehrte man am 30. Juli 1775 nach England zurück.
Die dritte Südseereise fand zwischen 1776 und 1779/1780 statt, von der Cook nicht mehr lebend zurückkehrte. Geplanter Reisegrund war die Nordwestpassage. Da Frachten aus dem Fernen Osten stark zugenommen hatten, war eine kürzere und in Kriegszeiten sicherere Route im Norden nicht nur Konversationsthema. Dass der Däne Bering schon 1728 dort gesucht hatte, war bekannt, wenngleich ohne Details. Der Vorzeige-Polynesier Omai, der auf der zweiten Reise aus Huabine mitgekommen und zum beliebten edlen Wilden der Londoner Gesellschaft avanciert war – sollte auf dieser dritten Schiffsreise wieder in seine Heimat zurückgebracht werden. Wichtige Teilnehmer der Expedition waren der Maler John Webber und die späteren Forschungsreisenden George Vancouver und Heinrich Zimmermann.
Am 12. Juli setzte Cook in Plymouth Segel, um zunächst über Teneriffa nach Kapstadt zu fahren. Dort stieß im November das zweite Schiff, die HMS Discovery unter Captain Charles Clerke, zur Expedition. Erste Vermessungsarbeiten machte Cook Ende Dezember etwa eine Woche lang auf den Kerguelen, die ihr Entdecker 1773 ebenfalls noch für einen Teil des Südkontinents gehalten und France Australe genannt hatte.
Ende Januar traf er in der Adventure Bay von Tasmanien ein, wo die Kontakte zu den Einheimischen durch Omai beeinträchtigt wurden, der ihre Annäherungsversuche missdeutete und seine Waffe abfeuerte. Ende April war er in Nomuka („Anamoka“), wo schon Tasman sich verproviantiert hatte. Von dort segelte er weiter nach Tongatapu, wo er festlich empfangen und bewirtet wurde und am 5. Juli eine Sonnenfinsternis beobachtete. Die Tongainseln durchkreuzend, setzte er nach einem Besuch auf ‚ EUaKurs auf die Gesellschaftsinseln, wo er Tubuai, Tahiti und im August und September systematisch andere Inseln besuchte. Am 12. Oktober wurde Omai, in Rüstung und zu Pferd, mit Pomp auf seine Heimatinsel Huahine gebracht, wo dann ein Haus für ihn gebaut wurde. waren, und machte sich noch während Cooks Aufenthalts „jeden Mann von einiger Bedeutung zum Feind“.
Cook entdeckte am 24. Dezember Kiritimati und beobachtete am 30. Dezember eine weitere Sonnenfinsternis auf Eclipse Island. Am 18. Januar 1778 tauchten hohe Inseln am Horizont auf, und am 20. Januar erfolgte die Landung auf Kaua’i Mit Erstaunen stellten die Seefahrer während des folgenden zehntägigen Aufenthalts die Kultur- und Sprachverwandtschaft mit dem weit entfernten Tahiti fest. Bevor er nach Nordosten absegelte, um das 1579 von Francis Drake gefundene Nova Albion (Kalifornien) zu erforschen, benannte Cook die Inselgruppe nach dem Ersten Lord der Admiralität „Sandwich-Inseln“. Es sollte Cooks letzte große Entdeckung gewesen sein.
Anfang März stand er vor der Küste Oregons, und Ende März legte er in der Resolution Cove, Hope Bay einen einmonatigen Landaufenthalt ein, um die Schiffe zu überholen. Er nannte ihn „König-George-Sund“. Dann bewegte sich die Expedition der Küste entlang nordwärts, durchquerte die Aleuten, stieß in die Beringstraße vor,. Auf Westkurs erreichte Cook danach Asien und gelangte bis Kap Deschnjow, den östlichsten Punkt der sibirischen Küste, bevor er wieder in die Aleuten zurückkehrte. Auf Unalaska traf er russische Pelzhändler, konnte Kartenmaterial der Aleuten und der Halbinsel Kamtschatka kopieren.
Als ihn der Winter aus den hohen Breiten vertrieb, nahm Cook am 26. Oktober 1778 wieder Kurs auf die Sandwichinseln (Hawaii), wo er am 17. Januar 1779 in der Kealakekua-Bucht anlangte, zum Zeitpunkt eines Festes zu Ehren des Gottes Lono. Spätestens als ein verstorbener Matrose an einem Platz beerdigt wurde, der nur Häuptlingen zustand, muss sich die Einstellung der Hawaiier gegen ihre Gäste gewendet haben. Da Cook zwei Tage später, am 4. Februar 1779, aufbrach, kam es nicht mehr zu Tätlichkeiten. Als er jedoch am 11. Februar wieder zurückkehrte, um einen im Sturm beschädigten Mast der Resolution zu ersetzen, waren die Beziehungen ruiniert. Cook musste am 14. Februar 1779 dafür mit seinem Leben bezahlen. Nach dem Vorfall übernahm Captain Charles Clerke das Kommando der Expedition und der Resolution, die Discovery übergab er an Lieutenant John Gore. Am 21. Februar wurde für Cook in der Bucht eine Seebestattung abgehalten.
Im Anhang findet man noch ein Bildnachweis und ein Register.

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