Der Artikel wurde erfolgreich hinzugefügt.
Der Artikel war bereits in ihrer Wunschliste.

Manow, Philip

Die Politische Ökonomie des Populismus

Die Politische Ökonomie des Populismus
16,00 €

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort lieferbar

  • Buch
  • Broschur
  • 1023048
  • 01.02.2019
Populismus ist ein vielgestaltiges Phänomen. Mal ist er rechts, mal links; mal artikuliert er Protest gegen offene Märkte, mal wendet er sich gegen Migration. Auch in der geografischen Verteilung zeigt er sich variantenreich: In Südeuropa dominiert der Links-, in Nordeuropa der Rechtspopulismus. Philip Manow entwickelt eine vergleichende... mehr
Beschreibung
Populismus ist ein vielgestaltiges Phänomen. Mal ist er rechts, mal links; mal artikuliert er Protest gegen offene Märkte, mal wendet er sich gegen Migration. Auch in der geografischen Verteilung zeigt er sich variantenreich: In Südeuropa dominiert der Links-, in Nordeuropa der Rechtspopulismus. Philip Manow entwickelt eine vergleichende Erklärung für dieses zunächst widersprüchlich erscheinende Bild. Den Ausgangspunkt bilden die jeweiligen wirtschaftlichen Wachstumsmodelle, die Verfasstheit von Arbeitsmarkt und Sozialstaat, kurz die jeweiligen Politischen Ökonomien. Es zeigt sich: Wer vom Populismus reden will, aber vom Kapitalismus nicht, landet immer nur bei Identitätspolitik – und wird dann unweigerlich selbst Partei im Streit.

2018. 160 S., 17,8 x 10,8 cm, kart. Suhrkamp, Berlin.
Zusatzmaterial
Zusatzmaterial
  • Zusätzliche Inhalte
  • Präsentationen
Autorenportrait
»Die Politische Ökonomie des Populismus ist keine Apologie des Populismus. Was Manow zeigt, ist, dass man es weniger mit einer Krankheit als mit einem Symptom zu tun hat. Einem Symptom, das zeigt, wie schlecht man gewappnet ist für eine Globalisierung, von der man doch abhängig ist.« Mladen Gladic, der Freitag »Mit Philip Manow legt einer... mehr
Pressestimmen




»Die Politische Ökonomie des Populismus ist keine Apologie des Populismus. Was Manow zeigt, ist, dass man es weniger mit einer Krankheit als mit einem Symptom zu tun hat. Einem Symptom, das zeigt, wie schlecht man gewappnet ist für eine Globalisierung, von der man doch abhängig ist.«

Mladen Gladic, der Freitag

»Mit Philip Manow legt einer der komparativ und historisch versiertesten und scharfsichtigsten Politikwissenschaftler Europas eine lesenswerte und streitbare Schrift zu den Wurzeln und Ausprägungen populistisch mobilisierender Parteien vor.«

Silja Häusermann, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Philip Manows Buch leistet einen wichtigen Beitrag, um die ökonomischen Beweggründe derjenigen genauer in den Blick zu bekommen, die sich von den demokratischen Institutionen und vom Projekt der europäischen Einigung abwenden. Damit eröffnet es auch der politischen Praxis neue Wege.«

Albrecht Koschorke, Neue Zürcher Zeitung

»Wer an den Wahlabenden dieses Jahres nicht entgeistert auf die Glotze starren will, sollte dieses schmale, analytisch klare und erfreulich polemische Buch vorher lesen.«

Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

»Die Größe dieses schmalen Buchs liegt sowohl in der Architektur wie in vielen konkreten Schlussfolgerungen: Die politische Ökonomie des Populismus ist tatsächlich immer wieder eine andere, je nachdem, welchen Horizont man anlegt. … Manow gibt nicht alle Antworten, aber einen Schlüssel, der nicht zuletzt das Wahljahr 2019 öffnen hilft.«

Bert Rebhandl, Der Standard

»Manow bezieht sich demnach stark auf die ökonomische Entwicklung, ohne immer nur platt auf den ›Neoliberalismus‹ hinzuweisen, worin sich mitunter andere Erklärungsmodelle erschöpfen. Er betrachtet Populismus auch als ein nicht nur politisch rechtes, sondern auch linkes Phänomen, ohne hier eine oberflächliche Gleichsetzung vorzunehmen. Darüber hinaus geht er in der Erörterung reflektierend und systematisch vor und setzt sich dabei immer wieder mit gegenteiligen Positionen auseinander.«

Armin Pfahl-Traughber, Humanistischer Pressedienst

»Philip Manows neues Buch ist Analyse und Streitschrift zugleich. Und die liefert eine überzeugende Erklärung für die eigentümliche Nord-Süd-Spaltung der europäischen Erscheinungsformen des Populismus.«

Martin Höpner, Makroskop

»Auch dort, wo man widersprechen oder ergänzen möchte, ist „Die Politische Ökonomie des Populismus“ ein hellsichtiges, äußerst inspirierendes Buch; in seiner analytischen Kühle auch weit entfernt von dem hysterischen Ton, der die Debattenbeiträge von rechts wie links sonst häufig prägt.«

Jens Balzer, Deutschlandfunk Kultur

»Während die Regierenden das Mantra der Integration predigen, füllen sich die unteren Ränge mit Europaskeptikern. Die Nachfrage nach populistischem Protest bleibt groß. Mit Manows politischer Ökonomie verliert er seinen moralischen Appeal. Wer über Populismus redet, darf nicht länger über Kapitalismus schweigen.«

Matthias Dusini, FALTER 48/2018
Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
Bewertungen
Bewertung schreiben
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Autoritäre Versuchungen Heitmeyer, Wilhelm  Autoritäre Versuchungen
18,00 €

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort lieferbar

EXKLUSIV
Die Totengräber Barth, Rüdiger / Friederichs,...  Die Totengräber
19,20 €

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort lieferbar

Die Schand-Luise Grunewald, Ulrike  Die Schand-Luise
ab 20,00 €

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort lieferbar

Napoleon Müchler, Günter  Napoleon
ab 19,20 €

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort lieferbar

Wenn der Staat tötet Ortner, Helmut  Wenn der Staat tötet
ab 18,36 €

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort lieferbar

Augustus Galinsky, Karl  Augustus
ab 11,96 €

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

In wenigen Tagen lieferbar

Zuletzt angesehen