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Luiselli, Valeria

Archiv der verlorenen Kinder

Archiv der verlorenen Kinder
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  • Hardcover mit Schutzumschlag
  • 1024259
  • 08.10.2019
Eine Familie aus New York bricht zu einer Reise auf. Das Ziel ist Apacheria, das Land, in dem einst die Apachen zu Hause waren. Gleichzeitig sind Tausende von Kindern aus Südamerika auf dem Weg in den Norden. Meisterhaft verknüpft Archiv der verlorenen Kinder Reise und Flucht zu einem vielschichtigen Roman voller Echos und Reflektionen. Eine... mehr
Beschreibung
Eine Familie aus New York bricht zu einer Reise auf. Das Ziel ist Apacheria, das Land, in dem einst die Apachen zu Hause waren. Gleichzeitig sind Tausende von Kindern aus Südamerika auf dem Weg in den Norden. Meisterhaft verknüpft Archiv der verlorenen Kinder Reise und Flucht zu einem vielschichtigen Roman voller Echos und Reflektionen.

Eine Mutter, ein Vater, ein Junge und ein Mädchen packen in New York ihre Sachen ins Auto und machen sich auf in die Gegend, die einst die Heimat der Apachen war. Sie fahren durch Wüsten und Berge, machen Halt an einem Diner, wenn sie Hunger haben, und übernachten, wenn es dunkel wird, in einem Motel. Das kleine Mädchen erzählt Witze und bringt alle zum Lachen, der Junge korrigiert jeden, der etwas Falsches sagt. Vater und Mutter sprechen kaum miteinander.Zur gleichen Zeit machen sich Tausende von Kindern aus Zentralamerika und Mexiko nach Norden auf, zu ihren Eltern, die schon in den USA leben. Jedes hat einen Rucksack dabei mit einem Spielzeug und sauberer Unterwäsche. Die Kinder reisen mit einem Coyote: einem Mann, der ihnen Angst macht. Sie haben einen langen Marsch vor sich, für den sie sich Essen und Trinken einteilen müssen. Sie klettern auf Züge und in offene Frachtcontainer. Nicht alle kommen bis zur Grenze.Mit literarischer Virtuosität verknüpft Valeria Luiselli Reise und Flucht zu einem vielschichtigen Roman voller Echos und Reflektionen, zu einer bewegenden und brandaktuellen Geschichte darüber, was Flucht und was Menschlichkeit bedeuten in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist.

2019. 400 S., 22,1 x 15,1 cm, geb. mit SU. Kunstmann, München.
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Autorenportrait
„Valeria Luiselli kann Kindern wunderbar eine Stimme geben“, bilanzierte Margrit Irgang in SWR2 Lesenswert, „in einer vierundzwanzig Seiten langen Szene ohne Absatz und Punkt hören und spüren wir die Wüste und die Einsamkeit der Kinder.“ „Dieser Roman ist nicht nur für Leser, die gerne politische Bücher lesen, denn ‚Das Archiv der verlorenen... mehr
Pressestimmen
„Valeria Luiselli kann Kindern wunderbar eine Stimme geben“, bilanzierte Margrit Irgang in SWR2 Lesenswert, „in einer vierundzwanzig Seiten langen Szene ohne Absatz und Punkt hören und spüren wir die Wüste und die Einsamkeit der Kinder.“

„Dieser Roman ist nicht nur für Leser, die gerne politische Bücher lesen, denn ‚Das Archiv der verlorenen Kinder‘ ist zugleich eine Familiengeschichte und eine gelungene Roadnovel“, fasste Denis Scheck in WDR2 am Sonntag zusammen. „Im Text schwingt oft große Traurigkeit mit. Die Familie erlebt tragische Momente, aber die werden oft so ‚quietschfidel‘ und intelligent erzählt, dass man als Leser allein an der Machart dieses Romans wirklich große Freude hat. Auch das letzte Kapitel des Buches hält für den Leser noch eine Überraschung bereit. Die zu entdecken, hat ein bisschen etwas von einer gefundenen Schatzkiste.“
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