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Goldschmidt, Georges-Arthur

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  • Hardcover mit Schutzumschlag
  • 1025626
  • 11.06.2020
Die Grunderfahrung des geflüchteten Menschen bedeutet immer den Verlust von Heimat, Sprache und Zugehörigkeit. Georges-Arthur Goldschmidt ist einer der zentralen Autoren der Holocaustliteratur. Er berichtet mit expressiver Kraft von den Erfahrungen eines Kindes, das zum Opfer der Willkürmaßnahmen und der antisemitischen Verfolgung durch die... mehr
Beschreibung
Die Grunderfahrung des geflüchteten Menschen bedeutet immer den Verlust von Heimat, Sprache und Zugehörigkeit.

Georges-Arthur Goldschmidt ist einer der zentralen Autoren der Holocaustliteratur. Er berichtet mit expressiver Kraft von den Erfahrungen eines Kindes, das zum Opfer der Willkürmaßnahmen und der antisemitischen Verfolgung durch die NS-Diktatur geworden ist. Als Sohn einer schon im 19. Jahrhundert zum Protestantismus konvertierten jüdischen Familie war er in Deutschland in größter Gefahr. Deshalb schickten seine Eltern den zehnjährigen Georges-Arthur und seinen älteren Bruder Erich 1938 zuerst nach Italien. Im folgenden Jahr flüchteten sie weiter nach Frankreich. Im Internat in Annecy war Goldschmidt ebenfalls traumatisierender Gewalt ausgesetzt. Schließlich versteckten ihn Bergbauern in Savoyen bis zum Kriegsende und retteten dadurch sein Leben.

Goldschmidts Werk ist zutiefst geprägt vom Gefühl existentieller Ortlosigkeit zwischen den Sprachen und zwischen den Ländern. Er hat dem Leid der Verfolgung in seinen Werken einen unvergesslichen Ausdruck verliehen.

2020. 88 S., geb. mit SU; 12 x 20 cm, Wallstein, Göttingen.
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Autorenportrait
»Ein anrührendes, mitreißendes – ein schlicht wundervolles Buch. Als Leser kann man gar nicht anders, als es atemlos in einem Rutsch zu verschlingen.« (Dirk Fuhrig, Deutschlandfunk Kultur Andruck, 20.03.2020) »Um den selbstverständlich Beheimateten Herz und Verstand zu öffnen (…) braucht es solche Bücher (…), durch die wir lesend Anteil nehmen... mehr
Pressestimmen
»Ein anrührendes, mitreißendes – ein schlicht wundervolles Buch. Als Leser kann man gar nicht anders, als es atemlos in einem Rutsch zu verschlingen.« (Dirk Fuhrig, Deutschlandfunk Kultur Andruck, 20.03.2020)

»Um den selbstverständlich Beheimateten Herz und Verstand zu öffnen (…) braucht es solche Bücher (…), durch die wir lesend Anteil nehmen können.« (Bettina Hartz, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 22.03.2020)

»›Vom Nachexil‹ (erzählt) beinahe romanhaft und doch bestürzend lakonisch von den eigenen Erfahrungen« (Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 04.05.2020)

»Wen Goldschmidts Ringen mit sich und seiner Vergangenheit (…) kaltlässt, der verkennt das Brennende dieses Kampfs ums Überleben« (Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.05.2020)

»So dicht, so konzentriert wie in seinem neuen Buch hat der mittlerweile 91-Jährige sein Leben noch nie erzählt, so frisch, so musikalisch durchkomponiert.« (Thomas Schaefer, taz. am Wochenende, 04.04.2020)

»Sein Lebensthema lässt ihn nicht los. Und doch, obwohl der Kern derselbe bleibt, ist jedes Buch besonders. Weil es immer tiefer geht.« (Cornelia Geißler, Berliner Zeitung, 22.04.2020)

»eine kristallklare Prosa, die die elementare Erfahrung des Exils noch einmal ›essayistisch‹ umkreist« (Martin Krumbholz, WDR 3 Buchkritik, 22.04.2020)

»(Goldschmidt legt) in seiner alle Zwiespälte und Verstörungen offenlegenden Sprache Zeugnis ab vom Dasein im Exil.« (Ulrich Rüdenauer, Der Tagesspiegel, 18.05.2020)

»›Vom Nachexil‹ ist ein poetologisches Bekenntnis des Pariser Autors und eine Liebeserklärung an die zweite Muttersprache.« (Barbara Mahlmann-Bauer, literaturkritik.de, 13.04.2020)

»Ein wichtiges, ein bedrängendes und beklemmendes Zeugnis in Zeiten, in denen europäische Staaten sich nicht einig werden können, flüchtende unbegleitete Minderjährige aufzunehmen und für sie zu sorgen.« (Birgitte Schwens-Harrant, Die Furche, 30.04.2020)

»Vertreibung und Entwurzelung, aus der Perspektive des Exils in den Blick genommen und in einzigartiger Sprache festgehalten.« (Dieter Kaltwasser, General-Anzeiger, 09./10.05.2020)
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