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Band 4: Tahar Ben Jelloun

Schreiben zwischen den Kulturen. Von Roland Spiller

Band 4: Tahar Ben Jelloun
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  • Buch
  • B136098
  • 07.11.2000
  • wbg Academic
  • Deutsch
Tahar Ben Jelloun bewegt sich literarisch zwischen zwei Kulturen. Der ›Borges des Maghreb‹ wirkt an der Erkundung des ›tiers lieu‹, jenes dritten Raumes, der aus dem Dazwischen hervorgeht, aktiv mit, indem er autochthone marokkinische, orientalische und postmoderne Erzählweisen verknüpft und die Faszination des Geschichtenerzählens im... mehr
Beschreibung
Tahar Ben Jelloun bewegt sich literarisch zwischen zwei Kulturen. Der ›Borges des Maghreb‹ wirkt an der Erkundung des ›tiers lieu‹, jenes dritten Raumes, der aus dem Dazwischen hervorgeht, aktiv mit, indem er autochthone marokkinische, orientalische und postmoderne Erzählweisen verknüpft und die Faszination des Geschichtenerzählens im schriftlichen Text wiederbelebt. Die bei Ben Jelloun auftretende Dynamik des interkulturellen Schreibens ist eine grenzüberschreitende Entwicklung der gegenwärtigen Weltliteratur, bei der ein neuer Blick auf die hergebrachten kulturellen Identifikationsmuster entsteht. Wie in anderen postkolonialen Literaturen auch tritt dabei die Verschränkung von kulturellen und geschlechterspezifischen Problemen als markantes Thema hervor. Ausgehend von der Biographie Ben Jellouns erhält der Leser erstmals einen aufschlussreichen Überblick über das gesamte Schaffen des Literaten, wobei den Wechselwirkungen zwischen Poesie, Roman, Essay und journalistischen Arbeiten besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird.

2000. 406 S. mit 11 überw. farb. Kunstdruckabb., geb.
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Autorenportrait
»Die Arbeit, eine Habilitationsschrift aus der Universität Erlangen-Nürnberg, betrachtet zum erstenmal sowohl den Dichter als auch den Erzähler Ben Jelloun. Untersucht werden in der Studie unter anderem das kulturelle Feld der maghrebinischen Literaturszene, der literarische Blick, die interkulturelle Ethik, das Autobiographische im Werk und die... mehr
Pressestimmen
»Die Arbeit, eine Habilitationsschrift aus der Universität Erlangen-Nürnberg, betrachtet zum erstenmal sowohl den Dichter als auch den Erzähler Ben Jelloun. Untersucht werden in der Studie unter anderem das kulturelle Feld der maghrebinischen Literaturszene, der literarische Blick, die interkulturelle Ethik, das Autobiographische im Werk und die Kompositionsweisen. Ein Kapitel ist der bisher in der Literaturwissenschaft vernachlässigten Lyrik Ben Jellouns gewidmet. Von der Lyrik ausgehend kommt der Autor zu einer neuen Bewertung der Prosa. Folgende Romane werden ausführlicher behandelt: Harrouda, La réclusion solitaire, Le plus haute des solitudes (Die tiefste der Einsamkeiten), Les yeux baisées (Mit gesenktem Blick), Les raisins de la galère, Moha le fou, Moha le sage (Der Gedächtnisbaum), Le prière de l’absent (Das Gebet für den Abwesenden), L’enfant de sable (Sohn ihres Vaters), La nuit sacrée (Die Nacht der Unschuld), La nuit de l’erreur (Zina oder die Nacht des Irrtums) und L’auberge des pauvres. Der Autor weist auch auf Schwachstellen in den Werken hin.« Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft – Medienspiegel
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