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Helm, Sarah

Ohne Haar und ohne Namen

Im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück

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  • Buch
  • Hardcover mit Schutzumschlag
  • 1016188
  • 978-3-8062-3216-5
  • 19.01.2016
  • Theiss
  • 840
  • 74 Illustrationen;1 Karten
  • Deutsch
Konzentrationslager Ravensbrück, ein Lager speziell für Frauen, war das Ziel der rund 800 Frauen, die an einem sonnigen Morgen im Mai 1939 durch einen Wald 90 Kilometer nördlich von Berlin marschierten. So erzählt es das Buch der Journalistin Sarah Helm, mit dem sie den Opfern von Ravensbrück ein Denkmal setzt. Hausfrauen, Ärztinnen,... mehr
Beschreibung
Konzentrationslager Ravensbrück, ein Lager speziell für Frauen, war das Ziel der rund 800 Frauen, die an einem sonnigen Morgen im Mai 1939 durch einen Wald 90 Kilometer nördlich von Berlin marschierten. So erzählt es das Buch der Journalistin Sarah Helm, mit dem sie den Opfern von Ravensbrück ein Denkmal setzt. Hausfrauen, Ärztinnen, Politikerinnen, Prostituierte, beschreibt sie weiter, wurden dicht zusammengedrängt durch riesige Tore getrieben, während die Wärterinnen sie traten und schlugen. Doch das war nur der Beginn ihres Martyriums und viele weitere Frauen sollten ihnen folgen. Darunter auch die Schriftstellerin Margarete Buber-Neumann, Kafkas Freundin Milena Jesenská oder die Widerstandskämpferin Olga Benario.

Sarah Helm gelang es, einige der heute noch lebenden Frauen dazu zu bringen, über das Unerhörte zu reden. Und so erzählt sie die grauenvolle Geschichte der Inhaftierten, aber auch die Geschichte der Frauen, die andere Frauen bewachten, erniedrigten, misshandelten und töteten. Für ihre aufrüttelnde Arbeit erhielt die Autorin den Longman-History Today Prize 2016.

Aus dem Engl. von Martin Richter, Annabel Zettel und Michael Sailer. 2016. 840 S. mit 74 s/w Abb. und 1 s/w Karte, Bibliogr. und Reg., 15,5 x 23 cm, geb. mit SU und Lesebänd. Theiss, Darmstadt.
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»›Ohne Haar und ohne Namen‹ erschüttert und berührt. Die Stimmen der Frauen von Ravensbrück sind dank Sarah Helm so laut wie lange nicht.« rbb Fernsehen, Stilbruch mehr
Pressestimme
»›Ohne Haar und ohne Namen‹ erschüttert und berührt. Die Stimmen der Frauen von Ravensbrück sind dank Sarah Helm so laut wie lange nicht.« rbb Fernsehen, Stilbruch
»Das Buch der englischen Journalistin Sarah Helm erzählt nun in höchst eindrucksvoller Dichte von Leben und Leiden aller Insassinnen in Ravensbrück auf der Grundlage von ausführlichen Gesprächen mit zahlreichen KZ-Überlebenden.« Damals

»›Ohne Haar und ohne Namen‹ ist das Ergebnis tiefer Recherche - eine Reportage, die von Mut und Würde erzählt« G/Geschichte

»Was Helms Buch auszeichnet, ist die Tatsache, dass sie möglichst oft die Frauen selbst zu Wort kommen lässt« Die Welt

»Sarah Helm gibt den Ravensbrücker Gefangenen eine Stimme.« Der Spiegel

»Akribisch recherchierte Lebenswege von Täterinnen und Opfern im Frauen-KZ Ravensbrück und tiefe Einblicke in das mörderische System der SS: ein bewegendes Buch.« P.M. History

»›Ohne Haar und ohne Namen‹ erschüttert und berührt. Die Stimmen der Frauen von Ravensbrück sind dank Sarah Helm so laut wie lange nicht.« rbb Fernsehen, Stilbruch

»Das Verdienst der Journalistin aber ist zweifelsohne, dass sie Opfer und auch Täterinnen zu Wort kommen lässt, dass sie ihren Stimmen genau 71 Jahre nach der Befreiung des KZ Gehör verschafft. Dabei verliert sie sich allerdings bisweilen in Details, Episoden und Gerüchten.Gleichwohl ist ihre historische Reportage fesselnd geschrieben.« Gießener Anzeiger

»Sarah Helm erzählt die Geschichte eines beispiellosen, allzu lange marginalisierten Verbrechens an Frauen umfassender als jemals zuvor.« Süddeutsche Zeitung

»Es ist ein wichtiges Buch. Ich freue mich über dieses Opus für Ravensbrück. Es ist ein weiterer Beitrag zur Alltagsgeschichte eines Konzentrationslagers und insbesondere zur Erinnerung an das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Dank an Sarah Helm, dass sie so zahlreiche Überlebende in den verschiedenen Ländern befragt hat.« Prof. Dr. Sigrid Jacobeit

»Ein herausragendes Beispiel an Gelehrsamkeit, das Geschichte zurück ins Gedächtnis ruft und eine größtmögliche Leserschaft verdient.« Begründung der Jury zur Verleihung des Longman-History Today Book Prize 2016

»Fesselnd! Sarah Helm hat dank akribischer Arbeit viele der Überlebenden ausfindig gemacht und selbst mit ihnen gesprochen. Und was dabei herauskam ist mehr als erschütternd… Was am Ende dieses bedeutsamen Buches bleibt ist das Wissen um die Stärke, die in uns allen wohnt - für Gutes wie für Böses.« Independent on Sunday

»Dieses Buch verdient große Aufmerksamkeit, zum einen wegen Helms wichtigen Interviews mit Überlebenden, zum anderen als elegant geschriebene Geschichte von Ereignissen, die uns einen zusätzlichen Einblick in den Nationalsozialismus und das Schicksal seiner Opfer bietet.« Publishers Weekly

»Eine gut recherchierte und hervorragend präsentierte Geschichte« Washington Post

»Tiefgründig und bewegend« The Observer

»Helm ist eine unermüdliche Rechercheurin. Sie hat die Aussagen Dutzender Frauen aufgenommen, viele von ihnen aus Osteuropa, die zuvor häufig geschwiegen hatten; sie beschreibt die medizinischen Experimente der Nazis im Lager aus der Sicht der angstvollen Opfer; und sie rekonstruiert die Geschichte des nahe gelegenen Jugendlagers. Sie lässt unvorstellbares Leiden durch Hunderte von persönlichen Geschichten fast nachfühlbar werden. Mit Recht nennt sie ihr Buch die erste umfassende ›Biographie‹ von Ravensbrück, die am Anfang beginnt und am Schluss endet.« The Guardian

»Es [das Buch] soll und muss gelesen werden von einem und einer jeden [...] Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass Sarah Helms Buch über das KZ Ravenbrück für lange Zeit ein Standardwerk bleiben wird [...] Generationen von Forschenden werden es zurate ziehen. « literaturkritik.de

»Großartig recherchiert und unglaublich bewegend. Helms Buch, das zu großen Teilen auf Gesprächen mit Überlebenden basiert, ist ein Muster an Sensibilität und Seriosität.« Sunday Times

»Wenn man sich ausführlich, differenziert und einprägsam mit d...
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