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Lueg, Carl Heinrich / Leenen, Stefan

Forschungen zu Haus Horst in Gelsenkirchen

Rechnungsbücher und Tonpfeifen

Forschungen zu Haus Horst in Gelsenkirchen
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  • Buch
  • Hardcover
  • 1013907
  • 978-3-8053-4812-6
  • 24.04.2014
  • wbg Philipp von Zabern
  • 130 Illustrationen;5 Tabellen, schwarz-weiß;33 Tafeln
  • Deutsch
Haus Horst in Gelsenkirchen ist einer der ältesten und bedeutendsten Renaissancebauten in Westfalen. Im inzwischen dritten Band zu den archäologischen Untersuchungen vor Ort werden die Tonpfeifen und als historische Quelle die Rechnungsbücher vorgelegt und ausgewertet. In den Rechnungsbüchern von 1534 bis 1547 wurden alle Einnahmen und Ausgaben... mehr
Beschreibung
Haus Horst in Gelsenkirchen ist einer der ältesten und bedeutendsten Renaissancebauten in Westfalen. Im inzwischen dritten Band zu den archäologischen Untersuchungen vor Ort werden die Tonpfeifen und als historische Quelle die Rechnungsbücher vorgelegt und ausgewertet.

In den Rechnungsbüchern von 1534 bis 1547 wurden alle Einnahmen und Ausgaben des Hauses aufgelistet. Dabei handelt es sich aber nicht um bloße Zahlenkolonnen, vielmehr geben sie einen Einblick in das Leben auf Haus Horst, in die familiären Beziehungen, in das Umfeld, in dem Rutger von der Horst - der Erbauer des Renaissanceschlosses - und seine Geschwister aufwuchsen, sowie in die gesellschaftlichen und konfessionellen Rahmenbedingungen der Zeit. Neben der eigentlichen Auswertung dieser Rechnungsbücher werden die Originalseiten eines Jahrgangs in dem Band als Faksimile abgedruckt, transkribiert und übersetzt, sodass sie als Datengrundlage auch zukünftigen Forschern zur Verfügung stehen.

Der zweite Teil der Publikation widmet sich den bei den Ausgrabungen auf Horst gefundenen Tonpfeifen, da hier mit 671 Exemplaren einer der größten Pfeifenkomplexe der Region zum Vorschein kam. Sie sind ein anschauliches Beispiel dafür, wie sich Mode und aktuelle Entwicklungen auch im archäologischen Befund niederschlagen. So lässt sich an ihnen nachvollziehen, wie der Tabak, nachdem er im 16 Jahrhundert nach Europa kam, im Laufe des 17. Jahrhunderts zum Massenprodukt wurde. Mit dem vorliegenden Band ist dieser wichtige Fundkomplex jetzt der Fachwelt zugänglich.

Denkmalpflege und Forschung in Westfalen, Bd. 49.5. 2014. 340 S. mit 130 Abb., 5 Tab. und 33 Taf., 21,5 x 30 cm, geb. Zabern, Darmstadt
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