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Menschen erleben Geschichte oft in anderer Weise, als sich Fachwissenschaft und Schulpädagogik das vorstellen. Dabei nutzen sie „Geschichte“ als Ressource für ihre Beziehung zur Welt. Anhand der Gestalt des „Historicus*“ beleuchtet Friedemann Scriba solches Erleben – in der Spannung zwischen Wissenschaft, moralischen Prinzipien und Bindung an die eigene soziale Lebenswelt. Die Persona „Historicus*“ hat sich für die WBG sogar einem Interview gestellt.
Dass Lesen gut für unser Gehirn ist, ist allgemein bekannt. Dies hat nun eine neue Studie der WHO (Weltgesundheitsorganisation) final belegt. Die WHO hat herausgefunden, dass tägliches Lesen und ein intellektueller Austausch darüber vor neurologischen Erkrankungen schützen können.
Schutzgelderpressung, Prostitution, illegales Glücksspiel, organisierte Kriminalität: Al Capone, genannt Scarface, war ein erfolgreicher Geschäftsmann der Chicagoer Unterwelt. Rigoros nutze der mehrfache Mörder die Aufstiegschancen des kapitalistischen Wirtschaftssystems. Seine kriminelle Karriere begann bereits in seiner Geburtsstadt New York, wo er als Kind europäischer Einwanderer mit Diskriminierung konfrontiert wurde. Doch er forderte für sich einen Anteil am amerikanischen Traum ein - ein Ziel, dass er radikal verfolgte.
Es war der 15. Januar 1919, als die Sozialist:innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von Freikorpssoldaten inhaftiert, misshandelt und ermordet wurden. Damit wurden die beiden zu Märtyrer:innen der sog. Arbeiterbewegung.
Künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch. Immer mehr Projekte stützen ihre Arbeit zumindest in Teilen auf diese neuartige Technologie. Doch welchen Einfluss hat die Künstliche Intelligenz auf die Zukunft der Geschichtswissenschaft? Ein Essay.
In diesem Beitrag eröffnet unser Autor Dr. Kurt-Heinz Weber eine erfrischend neue Perspektive auf Immanuel Kant. Dabei nimmt er zwei bisher wenig beachtete Aspekte seiner Philosophie in den Blick: In Bezug auf die Moral die Bedeutung der Geselligkeit und der Umgangsformen; in Bezug auf die Natur die Bedeutung des Organischen, der Gestaltwerdung und des Schönen.
Als begeisterte Podcasthörerin – ich höre seit einigen Jahren am liebsten Wissenschaftspodcasts aus den Bereichen Geschichte und Archäologie – möchte ich Ihnen hier fünf meiner Lieblingspodcasts empfehlen.
Mit welchen Büchern werden Sie ihr persönliches Jahr 2023 füllen? Im neuen wbg Magazin Frühjahr / Sommer 2023 finden Sie jetzt die Neuerscheinungen der ersten Jahreshälfte und aktuelle Top-Bücher in der Übersicht. Lesen Sie außerdem die Beiträge von Barry Strauss, David I. Kertzer und vielen mehr.
Der Jahreswechsel spielt bereits seit Tausenden von Jahren eine große Rolle in diversen Kulturen. Wir feiern den Abschied des alten und den Beginn des neuen Jahres mit Freunden und Familie, leckerem Essen, Alkohol und Raketen. Für viele bedeutet Silvester eine große Party. Anlässlich des Jahreswechsels werden wir uns auf eine kleine Reise begeben und rund um den Planeten und die Neujahrsfeierlichkeiten genauer unter die Lupe nehmen.
Jedes Jahr erscheinen in dem historischen Programm, dass ich verantworte, gut dreißig Bücher. Fünfzehn oder sechzehn pro Halbjahr. Sachbücher und Fachbücher, Quelleneditionen, Ausstellungskatalog …
Meist sind es die unerwarteten, die für unser Buchprogramm ungewöhnlichen Bücher, die mich persönlich besonders beschäftigen. Die, die man nicht in Auftrag geben kann, wie ein Handbuch zum Ersten Weltkrieg etwa oder zu den mittelalterlichen deutschen Königen. Die Bücher, die man als Lektor gar nicht gesucht hat, die aber plötzlich anklopfen und da sind, die Sperrigen, von denen man aber sofort weiß, dass sie etwas Besonderes sind. Das sind dann meine ‚Bücher des Herzens‘.
Warum erhält ein verschmähter Liebhaber eigentlich einen Korb? Weshalb wirft man einem prinzipienlosen Menschen vor, seinen Mantel nach dem Wind zu hängen? Bei vielen heute noch gebräuchlichen Redensarten ist nur Wenigen die ursprüngliche Herkunft bekannt. 1559 hielt Pieter Bruegel der Ältere 100 geflügelte Wörter seiner Zeit in einem Gemälde fest. Wer aufmerksam sucht, findet zahlreiche typisch niederländische Wendungen - aber auch viele, die ähnlich oder identisch im Deutschen oder Französischen verwendet werden. Hier sind einige Beispiele.
»Die deutsche Philosophie hat mit Dieter Henrich den bedeutendsten Denker der letzten Jahrzehnte verloren«, schreibt Klaus Vieweg in seinem persönlichen Nachruf auf seinen langjährigen Weggefährten, der am 17. Dezember im Alter von fast 96 Jahren in München verstarb.

Foto: © Isolde Ohlbaum
Papst Pius XII. spaltet bis heute die Nachwelt: Die einen nennen ihn »Hitlers Papst« und verweisen auf seine Beziehungen zu Adolf Hitler und Benito Mussolini sowie sein Schweigen zum Holocaust. Andere wollen ihn als Gegner von Faschismus und Nazismus seeligsprechen lassen. Der Pulitzer-Preisträger David I. Kertzer hat seit März 2020 in vom Vatikan geöffneten Archiven tausende Dokumente ausgewertet. In seinem Buch »Der Papst, der schwieg« erzählt er die Geschichte des kontroversen Kirchenoberhaupts.
Der gesellschaftliche Zusammenhalt und Krisen der Demokratie sind in der Pandemie allgegenwärtige Themen geworden. Marina Weisband und Frido Mann suchen vor diesem Hintergrund das generationsübergreifende Gespräch: über demokratisches Engagement, Psychologie, den Ukrainekrieg und vieles mehr. Lesen Sie hier einen ersten Auszug aus dem neu erscheinenden Buch »Was uns durch die Krise trägt«.

Zum Todestag von Giovanni Boccaccio

Giovanni Boccaccio gilt zusammen mit Dante Alighieri und Francesco Petrarca als Vater der italienischen Literatur. Sein Hauptwerk „Il Decamerone“ gilt heute als unbestrittener Klassiker.
»Der Röhrich« ist längst ein Klassiker. Zum 100. Geburtstag des renommierten Forschers liegt das Standardwerk jetzt in edler Schmuckkassette vor. Röhrich informiert in leicht verständlicher Sprache über Bedeutung, Herkunft und Anwendung von rund 15.000 Redensarten. Über 1000 Abbildungen aus zeitgenössischen Quellen veranschaulichen den Ursprung der sprichwörtlichen Redensarten. Das aktuelle Vorwort von Werner Mezger würdigt das Lebenswerk des »Vaters der Volkskunde« und gewährt Einblick in Arbeitsstil und Persönlichkeit.

Wir ermöglichen es unseren Mitgliedern, in mittlerweile rund 70 Partnerbuchhandlungen wbg-Bücher vor Ort zum Mitgliedspreis zu kaufen. Hier finden Sie die besten Bücher der wbg in großer Auswahl in der Nähre Ihres Wohnortes und können sich von kompetenten Buchhändler:innen beraten lassen. Dr. Beate Varnhorn ist seit März 2022 geschäftsführende Direktorin der wbg und selbst Mitglied. Sie spricht zu Zukunft und Chancen des wbg-Partnerbuchhandlungsmodels für Mitglieder und Buchhandelskund:innen.

An einem Septembertag vor über zweitausend Jahren kämpften – und starben – fast 200 000 Mann, die Besatzungen von 600 Kriegsschiffen, im Kampf um die Herrschaft über ein Reich, das sich damals schon von der Normandie bis zum Euphrat erstreckte und später noch weiter wachsen würde, bis es vom heutigen Edinburgh bis an den Persischen Golf reichte. Das Schicksal dieses Reichs lag in den Händen einer Frau und zweier Männer. Bei der Frau handelte es sich um eine der berühmtesten Königinnen der Geschichte: Kleopatra.
Mit dem »Atlas coelestis« legte Johann Gabriel Doppelmayr (1677 – 1750) ein meisterhaftes Panorama des Kosmos aus der Sicht des frühen 18. Jahrhunderts vor. Die prachtvollen Abbildungen spiegeln das ästhetische Empfinden seines Zielpublikums. Die frühen Mitglieder gelehrter Gesellschaften wie der Londoner Royal Society waren Universalgelehrte, durchdrungen von der literarischen Kultur ihrer Zeit, gleichzeitig aber vom Kosmos und von Reiseberichten aus fernen Kontinenten fasziniert. Die in diesem Buch abgebildeten Karten und Globen legen offen, wie vage die Südhalbkugel der Erde damals noch umrissen war.
wbg-Lektor Daniel Zimmermann spricht im Interview mit Professor Dr. Wolfgang Schieder, dessen Forschungsschwerpunkte die deutsche und europäische Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und die Faschismusforschung sind, über die widersprüchliche Zentralfigur der deutschen Nationalsozialisten: Adolf Hitler.
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