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In diesem Beitrag eröffnet unser Autor Dr. Kurt-Heinz Weber eine erfrischend neue Perspektive auf Immanuel Kant. Dabei nimmt er zwei bisher wenig beachtete Aspekte seiner Philosophie in den Blick: In Bezug auf die Moral die Bedeutung der Geselligkeit und der Umgangsformen; in Bezug auf die Natur die Bedeutung des Organischen, der Gestaltwerdung und des Schönen.
Die Chemie führt das ungemütlichste Dasein unter allen Naturwissenschaften. Während die Biologie vom Nimbus des Lebens profitiert und der Physiker schon durch den Hinweis auf das unergründliche Universum und die Relativitätstheorie sämtliche vorlaute Kritiker verstummen lässt, sitzt die Chemie in der Schmuddelecke...
Staunen ist nach Aristoteles der erste Grund der Philosophie. Sein Lehrer Platon lässt Sokrates zu Theaitetos sagen: „Denn gar sehr ist dies der Zustand eines Freundes der Weisheit, die Verwunderung, ja es gibt keinen andern Anfang der Philosophie als diesen.“
Aristoteles staunte über scheinbare Selbstverständlichkeiten und regte an, sie zu hinterfragen, weil dies zu überraschenden Einsichten führen kann. Eine solche Selbstverständlichkeit ist die, dass uns die gesamte Welt in Farben wie Rot, Gelb, Blau, Schwarz und Weiß erscheint, sei es im realen Alltag oder in den Medien.
Der gestirnte Himmel über uns hat uns immer interessiert. Anfangs war er noch erfüllt von Göttern. Heute fragt die Astronomie nach der Entwicklung des Universums und hat dadurch die Position des Menschen im Universum ganz neu verortet. Harald Lesch über unser astronomisch geprägtes Weltbild.