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Im Zuge der länger andauernden Einschränkungen unseres täglichen Lebens und unserer Grundrechte wegen Corona ist es zunehmend zu Protesten gekommen. Bei den Protestierern finden sich sehr unterschiedliche Motive. Verteidigung von Grundrechten, Zweifel an der Sinnhaftigkeit konkreter Einschränkungsmaßnahmen, grundsätzliche Gegnerschaft, ja Feindschaft gegen unsere Demokratie und Glaube an Verschwörungstheorien kommen zusammen.

Migration im Corona-Lockdown

Was bedeutet »Corona« aktuell für die Migrationsverhältnisse? Eine Antwort ist schnell gefunden: Die Zahl der Menschen, die sich grenzüberschreitend oder binnenstaatlich bewegen, ist ganz erheblich gesunken. Das gilt sowohl für die Bundesrepublik Deutschland oder für die Europäische Union als auch für einen Kontinent wie Afrika oder ein Land wie Indien. Außerdem haben die öffentlichen Debatten massiv an Dynamik verloren.

Verschwörungstheorien: Was Corona mit unserer Gesellschaft macht

Das Coronavirus hat die Globalisierung anti-globalistischer Verschwörungstheorien beschleunigt. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass Verschwörungstheorien über die Ursprünge der Pandemie sich noch schneller ausbreiten als das Virus selbst. In mehreren Ländern ist eine Koalition aus rechtsextremen und konservativen Stimmen, Verschwörungstheoretikern und besorgten Bürgern in Erscheinung getreten, die sich gegen die Lockdown-Maßnahmen wendet und Desinformationen über die Krankheit verbreitet.
Winter 1494: Schnee und eisige Kälte haben Zentralfrankreich in erbarmungslosem Griff. Frost macht Mensch und Tier schwer zu schaffen. Um nachts nicht zu erfrieren, teilt sich eine Bauernfamilie in Clermont den Raum mit ihren Haustieren. Bislang lief das auch immer problemlos. Doch die heutige Nacht wird das jüngste Familienmitglied – etwa neun Monate alt – nicht überleben. Eines der Schweine erdrückt das Kind im Schlaf. Anschließend frisst es ihm das Gesicht ab. Klingt nach einem Horror Film? Nein! Hier führt ausweislich der überlieferten Prozessakten die Realität Regie
Wir alle haben das öffentliche Leben Mitte März mit einer Vollbremsung auf nahezu Null bringen müssen und das in einer Weise, wie wir es uns zuvor nicht hätte vorstellen können. Strahlender Sonnenschein liegt auf der Museumsinsel in der Mitte Berlins, aber sie ist seit Wochen menschenleer, Nofretete ist allein zu Haus, alle Türen sind verschlossen, auch die unserer Bibliotheken und Archive.
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