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Die Liebe zum Lesen beginnt bei vielen schon im Kindesalter. Susanne Billig, Journalistin, Sachbuchrezensentin für den Deutschlandfunk Kultur und Jurymitglied der Sachbuchbestenliste von ZEIT, ZDF und DLF Kultur, entdeckt gerne das ein oder andere Sachbuch und stellt hier ihre Favoriten im Bereich Kinder- und Jugendbücher vor. Entdecken Sie dieses Mal »Als die Wale laufen konnten«, »Von Moskau nach Wladiwostok« und weitere.
Der Papyrus Ebers ist die längste, älteste komplett überlieferte Schriftrolle zur Heilkunde Altägyptens. Das Medizinbuch der Pharaonen versammelt über 800 Rezepte gegen rund 80 Krankheiten und verbindet medizinisches Erfahrungswissen mit Religion und Magie. Die wbg sprach mit Reinhold Scholl, Mitherausgeber der wbg-Neuübersetzung des Papyrus Ebers.
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In keiner Epoche drängten sich die Ereignisse so dicht wie in den Jahrzehnten um 1800. Mittendrin: Napoleon Bonaparte. Die außergewöhnlichen Geschehnisse seiner Zeit haben eine Vielzahl von Bildern hervorgebracht, anhand derer Autorin Ute Planert das Weltgeschehen vor 200 Jahren lebendig werden lässt. Ihr aktuelles Buch »Napoleons Welt« ein reich illustriertes Lesevergnügen, das Einblick gibt in die zentrale Schlüsselepoche am Beginn der modernen Welt. Zum Napoleon-Jubiläum beantwortet sie drei Fragen zu »Napoleons Welt«.
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Am 6. April 2021 starb Hans Küng, einer der bekanntesten Theologen im deutschsprachigen Raum. Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel, einer der engsten Mitarbeiter von Küng an der Universität Tübingen und Vizepräsident der 1995 von Küng gegründeten Stiftung Weltethos, erinnert sich in seinem Nachruf an seinen Mentor und Weggefährten.
In seinem neuen Buch »Der Untergang des Osmanischen Reiches« analysiert Eugene Rogan, Director des Middle East Centre in St. Antony’s, einen oft vernachlässigten Schauplatz des Ersten Weltkrieges und seine Entwicklung: den Nahen Osten. Im Interview mit Daniel Zimmermann spricht er über die Schlacht von Gallipoli, den Völkermord an den Armeniern und die Entstehung der modernen Türkei.
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Intelligent, ehrgeizig, skrupellos: Dr. Josef Mengele wurde zum Synonym des Bösen schlechthin. Der »Todesengel« von Auschwitz, der unmenschliche Experimente an Gefangenen durchführte, bei der Selektion an der Rampe Arien pfiff, gilt als einer der berüchtigsten Kriegsverbrecher. Aber obwohl er seit 1945 auf internationalen Fahndungslisten stand, konnte er bis zu seinem Tod 1979 unbelangt in Südamerika leben. David Marwell hat als Spezialist im US-Justizministerium an der Aufdeckung des Schicksals Mengeles mitgewirkt und ist Autor der aktuell bei der wbg erscheinenden Biografie »Mengele. Biographie eines Massenmörders«.
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Karin Schmidt-Friderichs, Verlegerin und Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, spricht mit der wbg über das Buchhandelsgeschäft im Pandemiejahr 2020, den Wert von Büchern und der zunehmenden Nachfrage von Sachtiteln.
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Der Osteuropahistoriker und Journalist Ignaz Lozo zeichnet in seiner aktuellen Biografie »Gorbatschow. Der Weltveränderer« ein umfassendes Bild des Politikers, dessen Name untrennbar mit Glasnost und Perestroika verbunden ist. Im Interview mit der wbg erklärt Lozo den Menschen Michail Gorbatschow und seine Politik.
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Am 22. November 2019 zählte ich zu den Teilnehmern einer in der Berliner Urania veranstalteten Podiumsdiskussion über Bedeutung und Folgen des Krieges von 1870/71. Als die Sprache auf den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam, erklärten meine damaligen Mitdiskutanten, Christopher Clark, Sönke Neitzel und Oliver Haardt unisono, dass Bismarck fraglos einen Fehler begangen habe, als er von Frankreich die Abtretung des Elsass und eines Teils von Lothringen erzwang.
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