Der Schatz des Tutanchamun: Eine Weltsensation der Archäologie und ihre Geschichte

Vor 100 Jahren, im November 1922, entdeckten der Brite Howard Carter und sein internationales Team das erste und einzige fast intakte ägyptische Königsgrab: die Totenstätte Tutanchamuns. Der vorzüglich illustrierte Bildband »Howard Carter und das Grab des Tutanchamun« gibt anhand von 50 Objekten aus dem Grabungsarchiv von Howard Carter intime Einblicke in die Geschichte dieser Grabung und in das Pharaonengrab selbst zum Zeitpunkt seiner Entdeckung.

Ein Gespräch mit der Ägyptologin Dr. Daniela Rosenow, Mitarbeiterin des Griffith-Instituts in Oxford, das diesen Archivschatz anlässlich des 100. Geburtstags in einer großen Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

wbg: Der Name Heinrich Schliemanns, der vor 200 Jahren geboren wurde, weckt bei vielen Deutschen Griechenlandsehnsucht und lässt sie zugleich an Troja denken. Aber wenige verbinden hierzulande etwas mit dem Namen des britischen Archäologen Howard Carter, der vor 100 Jahren das Pharaonengrab Tutanchamuns entdeckte.

Daniela Rosenow: Da ist es zunächst wichtig zu wissen, dass Howard Carter der Sohn eines Zeichners und Künstlers aus Norfolk war und diese künstlerische Begabung von seinem Vater geerbt hatte. Als Carter mit 17 Jahren in Ägypten auf einer Grabung als archäologischer Zeichner zu arbeiten begann, hatte er keinerlei formale archäologische Ausbildung oder Kenntnisse. Aber er hatte das große Glück, mehrere Wochen lang mit Flinders Petrie zu arbeiten, dem berühmten britischen Archäologen, der als Urvater der ägyptischen Archäologie gilt. Dort lernte Carter »on the job« sein archäologisches Handwerkszeug.

Ganz sicher erleichterten seine künstlerischen Fähigkeiten ihm die Arbeit. Als Künstler achtete er auf Binnendetails, die andere ignorierten. Carter ist der Erste, der bei der Aufnahme von Hieroglyphen nicht nur das Zeichen, sondern auch die kleinen Ausschmückungen wiedergab, die so einen Text auszeichnen, bei einem Vogel etwa die Schwanzfedern. Damit hat er in der Epigraphik neue Standards gesetzt, sowohl für die Dokumentation als auch für die Publikation.

Carter hatte das Auge des Künstlers und dessen Liebe zum Detail, aber vor allem war er ein sehr professioneller Zeichner und als solcher gewiss auch sehr viel schneller bei dieser Arbeit als viele andere .

 

Eine von Carters Objektkarten mit seiner Zeichnung des Gottes Anubis in Schakalform, mit Notizen und Maβen. TAA Archive i.1.261.1 (© Griffith Institute, University of Oxford).

 

wbg: Berühmt ist auch die fotografische Dokumentation dieser Grabung durch den amerikanischen Fotografen Harry Burton. Hat auch Burton mit seinen Aufnahmen neue Maßstäbe gesetzt für die archäologische Dokumentation?

Daniela Rosenow: Harry Burton war zunächst einmal ein außergewöhnlich guter Fotograf. Und er hat sehr verschiedene Arten von Bildern gemacht: Da sind die dokumentarischen Aufnahmen, bei denen er zuerst etwa die ganze Grabkammer fotografiert hat, dann diese Kammer mit einzelnen Fundnummern neben den Objekten, und anschließend wurden die einzelnen Objekte dokumentiert, entnommen, konserviert, wieder von ihm fotografiert. Zudem gibt es die Studioaufnahmen einzelner Objekte.

Aber es gibt auch die besonders inszenierten Bilder, auf denen einzelne Details oder Ansichten buchstäblich ins rechte Licht gesetzt wurden. Denn Lord Carnarvon, der Finanzier der Grabung, hatte einen Deal mit der »London Times«, die exklusiv über diese Weltsensation berichten durfte. Für die Pressebilder hat Burton oft künstliches Licht eingesetzt, um sie besonders dramatisch zu gestalten. Und in diesem Zusammenhang sind auch die Aufnahmen entstanden, die das Team informell bei der Arbeit zeigen. Damit sollte den Zeitungslesern ein Eindruck vom Alltag der Archäologen gegeben werden. Auch diese Aufnahmen waren letztlich gestellt und zeigten die Archäologen in dem Licht, in dem sie gesehen werden wollten.

wbg: Da Sie gerade von Inszenierung sprachen: Die großen Blockbuster-Ausstellungen, die rund um den Globus gingen, setzten, anders als Burtons Schwarz-Weiß-Aufnahmen, ganz auf den Glanz des Goldes. Was kommt bei dieser Art der Inszenierung zu kurz?

Daniela Rosenow: Das Grab des Tutanchamun bietet so viel mehr als das Gold, das bei den üblichen Ausstellungen so sehr im Vordergrund steht. Gerade die Dinge, die nicht aus Gold sind, geben oft einen viel intimeren Einblick, sowohl in den Grabungsprozess als auch in die Grablege und nicht zuletzt in das Leben von Tutanchamun. Das sind Objekte, die uns die Chance geben, diesen jungen Mann als Individuum zu verstehen. Und genau um diese Aspekte geht es uns in dem Bildband »Howard Carter und das Grab des Tutanchamun« und in der bis Anfang Februar nächsten Jahres in Oxford gezeigten Ausstellung »Tutankhamun: Excavating the Archive«, die das Grabungsarchiv von Howard Carter erstmals einem breiten Publikum präsentiert.

Ganz intim im wörtlichen Sinne ist etwa der Leinenschurz , eines der 50 Objekte im Buch; in der Ausstellung sind etwa 150 Objekte zu sehen. Andere sehr persönliche Gegenstände sind die Haarlocke der Großmutter oder das Rasierzeug des jungen Mannes.

 

Leinenschurz Tutanchamuns, Foto Harry Burton, wahrscheinlich Anfang 1923. Burton P0403 (©Griffith Institute, University of Oxford).

 

wbg: Ein großer Teil der Grabbeigaben waren also Alltagsgegenstände aus dem Besitz des Königs. Anderes ist speziell für das Grab angefertigt worden.

Daniela Rosenow: Ja, Kleidung, Schmuck, Schreibzeug, Waffen, auch das Essen. Das waren Objekte aus der Welt der Lebenden, die zum großen Teil zu Lebzeiten des Bestatteten wirklich benutzt worden waren. Anders, um mit dem berühmtesten Objekt zu beginnen, die Totenmaske, ebenso der Kanopenschrein, die Kanopen selbst und der Sarkophag: All das wurde extra für das Grab angefertigt. Das gilt auch für jedes Amulett, das auf dem toten Pharao liegt: Die Amulette dienten dem Schutz des Toten auf seiner Reise ins Jenseits und wurden nur für diesen Zweck angefertigt.

wbg: Die Archivalien machen also den archäologischen Kontext sichtbar und zeigen den Zustand des Grabes zum Zeitpunkt seiner Entdeckung.

Daniela Rosenow: Ja, Archäologie ist leider immer Zerstörung. Der Moment, in dem man einen Raum, der mit Schutt bedeckt ist, leert, nimmt man diese Füllung heraus und zerstört den archäologischen Kontext. Das geschieht auch in der Sekunde, in der man ein Objekt aus dem Grab herausnimmt. Deshalb ist die exakte Dokumentation so immens wichtig. Nur mit ihrer Hilfe kann man später den genauen Fundkontext nachvollziehen, in dem dieses Objekt gestanden hat.

Und zum anderen gibt es eine ganze Reihe von Objekten, die heute nicht mehr existieren, ja zwangsläufig zerfallen mussten, als sie entdeckt wurden: Im Fall von Tutanchamun waren das insbesondere viele der botanischen Überreste, etwa die Blumengirlanden auf der Stirn und auf der Brust, oder auch ein Großteil der Textilien, die in der Sekunde zerfallen sind, in der sie berührt wurden.

wbg: Es geht Ihnen aber nicht nur um die verschwundenen Objekte, sondern auch um die vergessenen Menschen. An dieser Grabung waren ja sehr viel mehr Menschen beteiligt als Howard Carter, sein Finanzier Lord Carnarvon und der Fotograf Harry Burton.

Daniela Rosenow: Von den ägyptischen Team-Mitgliedern haben wir leider gar keine schriftlichen Quellen. Es sind lediglich die Namen der vier Vorarbeiter bekannt, mit denen Carter über viele Jahre zusammengearbeitet hat, denn sie erwähnt er in seiner Publikation namentlich. Darüber hinaus gehörten noch sehr viel mehr Ägypter zum Grabungsteam. Ihr Beitrag ist zumindest auf einigen Aufnahmen von Harry Burton sichtbar.

Es gibt zudem die anderen europäischen Mitarbeiter neben Carter und Carnarvon, die viel zu selten Erwähnung finden, etwa der Konservator Lukas, der Archäologe Mace oder Allen Gardiner, der für die Texte zuständig war. Insbesondere in der Ausstellung kommen auch diese Menschen zu Wort – vor allem durch Briefe.

Und schließlich können wir anhand von Briefen auch die Geschichte des Archivs erzählen. Es gelangte nach Carters Tod zunächst in den Besitz seiner Nichte Phyllis Walker, die in London als Sekretärin arbeitete. Da empörte sich jemand, dass das doch kein Zustand sei, dieses Archiv in den Händen von „the little typist“: Auch so etwas dokumentieren wir in der Ausstellung.

 

Carter, Callender und zwei ägyptische Team-Mitglieder bei der Demontage des äußeren Schreins, Harry Burton, 16. Dezember 1923. Burton P0605 (©Griffith Institute, University of Oxford).

 

wbg: In Oxford ist auch ein kleiner Löwe zu sehen, der Ihnen besonders am Herzen liegt.

Daniela Rosenow: Es handelt sich um eine Alabastervase , ein etwa 60 cm großes Salbgefäß in Gestalt eines Löwen. Seine linke Vorderpfote liegt auf der sa-Hieroglyphe, die »Schutz« bedeutet. Die Rechte ist zum Gruß erhoben. Der Löwe streckt seine Zunge heraus, gefertigt aus mit roter Farbe gestrichenem Elfenbein. Die Zähne sind ebenfalls aus Elfenbein und die Augen vergoldet. Die Krone auf dem Kopf war ursprünglich der Verschluss des Gefäßes, in dem man noch Reste einer schwarzen öligen Substanz gefunden hat, des Salböls.

Ich liebe diesen Löwen schon lange und wollte ihn unbedingt in die Ausstellung bringen. Er wurde in der kleinen Seitenkammer entdeckt, die ungeheuer vollgestopft war. Dort hat das Grabungsteam in über den Objekten hängenden Schlingen arbeiten müssen, um alles in seinem ursprünglichen Grabungskontext zu dokumentieren.

 

Salbgefäß aus ägyptischem Alabaster in Form eines Löwen, Foto Harry Burton, vermutlich im Dezember 1927. Burton P1216 (© Griffith Institute, University of Oxford).

 

wbg: Was kann uns dieser Löwe über die Grabungsdokumentation erzählen?

Daniela Rosenow: Ich kannte diesen Löwen bis zur Mitarbeit an der Ausstellung nur als Einzelobjekt jenseits des Fundkontexts. Und nun sah ich die Aufnahme Burtons, die seine Fundsituation festgehalten hat.

Auf der Aufnahme der Seitenkammer, auf der die Objekte bereits mit Nummern versehen sind, ist der Löwe teilweise verdeckt durch eine Truhe, nur die obere Hälfte mit der erhobenen Pfote ist zu sehen (Nr. 579). Durch dieses Bild wurde mir schlagartig klar: Anhand des kleinen Löwen kann ich das ganze Dokumentationssystem dieser Grabung veranschaulichen. Zudem vermittelt dieses Bild den Eindruck, als begrüße der kleine Löwe mit seiner erhobenen Pfote die Archäologen.

 

Ansicht der Seitenkammer während der Räumung, Foto Harry Burton, Anfang Dezember 1927. Burton P1689 (© Griffith Institute, University of Oxford).

 

Ein kleiner Auszug aus diesem Interview erschien zuerst im wbg Kompakt 04.22.

 

Zum Buch »Howard Carter und das Grab des Tutanchamun«

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Zu den Beteiligten

Die Archäologin Dr. Daniela Rosenow hat nach der Promotion in Ägyptologie an der Humboldt-Universität zu Berlin vor allem an Museen und Forschungsinstituten in den USA und in Großbritannien gearbeitet sowie vier Jahre lang für das Deutsche Archäologische Institut in Ägypten. Gemeinsam mit Richard Bruce Parkinson hat sie die Ausstellung »Tutankhamun: Excavating the Archive« kuratiert, die ab dem 13. April 2022 bis zum 5. Februar 2023 in Oxford in der Weston Library zu sehen ist. Das Howard-Carter-Archiv im Griffith-Institut ist frei online zugänglich.

 

Tags: wbg, Beitrag
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