In der aktuellen Ausgabe 33/2022 von »DER SPIEGEL« interviewt Klaus Wiegrefe ausführlich einen Sohn des Auschwitz-Überlebenden Filip Müller. Dabei sprechen beide über die Erinnerungen Müllers, die dieser in seinem Buch »Sonderbehandlung« eindringlich schildert, und über bislang unbekannte Dokumente aus dem Familienarchiv.
Die Frage nach Ursachen für das Ende des Imperium Romanum zählt zu den spannendsten der Weltgeschichte. Dementsprechend groß ist die Zahl der Theorien, die in der Vergangenheit zu diesem Thema geäußert wurden – die über 200 Vorschläge reichen von der Dekadenz bis zur Bleivergiftung und sind heute meist überholt. Dennoch ist die Diskussion über die Gründe des Niederganges bis heute nicht abgebrochen. Wie konnte ein solches Weltreich untergehen?
Emma Rothschild, Wirtschaftshistorikerin und Professorin für Geschichte an der Harvard University, vollzieht in ihrem neuen Buch die Geschichte Frankreichs aus den Augen der »kleinen Menschen« nach. Im Interview mit der wbg erzählt die Autorin, was sie an der Geschichte von Marie Aymard so faszinierte und wie ihr Buch entstanden ist.
Am vergangenen Donnerstag (21. Juli) hielt der Heilige Stuhl es für notwendig, via Pressemitteilung „klarzustellen: Der ‚Synodale Weg‘ in Deutschland ist nicht befugt, die Bischöfe und die Gläubigen zur Annahme neuer Formen der Leitung und neuer Ausrichtungen der Lehre und der Moral zu verpflichten.“ Was schreibt Norbert Lüdecke dazu?
Die Liebe zum Lesen beginnt bei vielen schon im Kindesalter. Susanne Billig, Journalistin, Sachbuchrezensentin für den Deutschlandfunk Kultur und Jurymitglied der Sachbuchbestenliste von ZEIT, ZDF und DLF Kultur, entdeckt gerne das ein oder andere Sachbuch und stellt hier ihre Favoriten im Bereich Kinder- und Jugendbücher vor. Entdecken Sie dieses Mal »Alle Welt zu Tisch«, »Später möchte ich mal« und weitere.
Wie hängt das, was derzeit in Europa geschieht, mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs, mit der gewaltvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts zusammen? Bezüge zur Geschichte sind an allen Fronten zu beobachten.
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Vor 100 Jahren, im November 1922, entdeckten der Brite Howard Carter und sein internationales Team das erste und einzige fast intakte ägyptische Königsgrab: die Totenstätte Tutanchamuns. Ein Gespräch mit der Ägyptologin Dr. Daniela Rosenow, Mitarbeiterin des Griffith-Instituts in Oxford, das diesen Archivschatz anlässlich des 100. Geburtstags in einer großen Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.
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In der Praxis meines Hausarztes ist der »Eid des Hippokrates« auf einem Plakat prominent zu lesen – und in der Tat ist dieser Eid bis heute Teil der ärztlichen Standesethik. Der Eid ist freilich nur eine der über 70 Schriften, die unter dem Namen des Hippokrates überliefert sind und das Corpus Hippocraticum bilden.
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Am 24. Februar 2022 ist unsere schon so oft angegriffene, umkämpfte und derzeit in zunehmende Gefahr geratene Demokratie endgültig aus ihrer Komfortzone hinauskatapultiert worden. Die russische Föderation als schon seit Jahrzehnten aus dem Hinterhalt verdeckt operierender Verächter von allem, was mit Demokratie und Menschenwürde zu tun hat, hat von einem Tag zum anderen einen hinterhältigen, brutalen und mit schamlosen Lügen gepflasterten Vernichtungskrieg gegen seinen ukrainischen Nachbar und Bruder vom Zaun gebrochen.
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Stanley M. Burstein, Prof. em. für Alte Geschichte an der California State University, und Kai Brodersen, Professor für Antike Kultur an der Universität Erfurt, dskutieren darüber, warum die Antike global gedacht werden muss.
Was verbindet Franzosen und Deutsche miteinander? Was trennt sie? In seinem neuen Buch »Beste Feinde« erzählt Günter Müchler, lange Programmdirektor von DLF, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen, von dieser Nachbarschaft.

Offene Wunden Osteuropas

Trotz Aufarbeitung von Holocaust und Nationalsozialismus gibt es große Lücken im Blick der Deutschen auf den Zweiten Weltkrieg. Dr. Franziska Davies und Dr. Katja Makhotina sprechen über die osteuropäische Perspektive.
Übergriffe auf jüdische Bürger haben in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Die meisten davon gelangen nicht an die Öffentlichkeit. Dabei hat sich der Umgang mit Juden und Jüdinnen insgesamt enthemmt. Im Internet ohnehin, wo sich die Feindseligkeit in einem erschreckenden Ausmaß ungefiltert entlädt.
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Die Liebe zum Lesen beginnt bei vielen schon im Kindesalter. Susanne Billig, Journalistin, Sachbuchrezensentin für den Deutschlandfunk Kultur und Jurymitglied der Sachbuchbestenliste von ZEIT, ZDF und DLF Kultur, entdeckt gerne das ein oder andere Sachbuch und stellt hier ihre Favoriten im Bereich Kinder- und Jugendbücher vor.
Supermächte gab es in der Geschichte viele. Doch keine hat sich ewig gehalten – nicht einmal Rom, auch wenn die stolzen Herrscher vom Tiber der Meinung waren, ein Reich geschaffen zu haben, das niemals untergehen würde. Was brachte Weltreiche wie Rom zu Fall?
Filip Müller (3. Januar 1922 in Sered, Tschechoslowakei, bis 2013, Westdeutschland) war ein slowakischer Überlebender des Sonderkommandos im KZ Auschwitz-Birkenau, der die Massenvernichtung in den Krematorien und Gaskammern des Lagers miterlebte und später dokumentierte. Seine Erinnerungen an das Sonderkommando machte er der Öffentlichkeit durch sein Buch »Sonderbehandlung« und durch Interviews mit Claude Lanzmann für den bahnbrechenden Dokumentarfilm »Shoah« zugänglich.
Daniel R. Headrick erforscht seit Jahrzehnten die wechselseitige Dynamik zwischen Umwelt, Gesellschaft und Technologie und veröffentlichte zahlreiche Bücher zu diesen Themen. Bis 2008 lehrte der Historiker Sozialwissenschaften und Geschichte an der Roosevelt University in Chicago.
Carl Erdmann, Jahrgang 1898, starb kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs als einfacher Soldat »im Südosten«. Als sich die Nachricht unter Freunden und Kollegen herumsprach, war die Erschütterung groß. Denn man hatte noch viel von ihm erwartet. Sein Buch über die »Entstehung des Kreuzzugsgedankens « gilt heute als Klassiker der Kreuzzugsforschung, methodisch als Aufbruch in eine kulturgeschichtlich orientierte Mediävistik.
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Ein kleinmütiger Geist flaniert durch Europa. Er macht sich bemerkbar in martialisch vorgetragenen und ausgrenzend gemeinten Beschwörungen eines »christlichen Abendlands«. Dazu kommt eine biedermeierlich anmutende Renaissance des Nationalismus, der noch vor wenigen Jahren als Auslaufmodell galt.
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Die Liebe zum Lesen beginnt bei vielen schon im Kindesalter. Susanne Billig, Journalistin, Sachbuchrezensentin für den Deutschlandfunk Kultur und Jurymitglied der Sachbuchbestenliste von ZEIT, ZDF und DLF Kultur, entdeckt gerne das ein oder andere Sachbuch und stellt hier ihre Favoriten im Bereich Kinder- und Jugendbücher vor. Entdecken Sie dieses Mal »100 Kinder«, »Die verlorenen Zaubersprüche« und weitere.
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