Gastbeitrag von Werner Mezger: Ein Lexikon mit Aha-Effekt

Dass ein 1973 auf den Markt gekommenes Speziallexikon sich zum Steadyseller entwickelte, mehrfach Neuauflagen und Sonderausgaben erlebte und dank seiner großen Resonanz 1991 sogar eine vom Autor besorgte erhebliche Erweiterung erfuhr, ist außergewöhnlich. Dass es aber 2023, genau ein halbes Jahrhundert nach seiner Erstedition, aufgrund gleichbleibend hoher Nachfrage erneut in Buchform gedruckt wird, darf angesichts des Verschwindens der meisten Enzyklopädien aus den Bücherregalen und ihres Aufgehens in der Digitalität durchaus als eine kleine Sensation bezeichnet werden. Das „Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten“ von Lutz Röhrich kann diesen späten Triumph der Gutenberg-Galaxis für sich in Anspruch nehmen. Am 9. Oktober 2022 wäre sein Autor 100 Jahre alt geworden, und es hätte für ihn kein schöneres Geschenk geben können als den vorliegenden Neudruck. Das dreibändige Werk hat längst den Status eines Klassikers erreicht, für dessen bibliographische Identifikation die bloße Nennung des Autorennamens genügt. Nicht nur für Fachleute, sondern genauso für Laien ist „der Röhrich“ heute ein Begriff, denn er wendet sich ganz bewusst über die schmale Community der Germanisten und Philologen hinaus auch an die breite Öffentlichkeit.

 

»Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht.«

 

Wer reflektiert mit Sprache umgeht, sich treffsicher ausdrücken will oder einfach wissen möchte, was hinter geläufigen, aber nicht unbedingt selbsterklärenden sprachlichen Metaphern steckt, der liegt bei Röhrich richtig. Die Attraktivität seines Lexikons gründet darin, dass es keine Sprichwörter im herkömmlichen Sinn, sondern eben sprichwörtliche Redensarten behandelt, was einen wesentlichen definitorischen und funktionalen Unterschied macht. Sprichwörter sind, einfach gesagt, geronnene Erfahrungen, die als formelhafte, vollständige Sätze einen bestimmten Sachverhalt charakterisieren und treffend auf eine spezielle Situation angewandt werden können. Etwa: „Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht.“ Sprichwörtliche Redensarten hingegen sind Sprachbilder, die als „prädikative Wortgruppen“ (Röhrich) erst in geeignete Sätze und Kontexte eingefügt werden müssen. Isoliert man sie, stehen ihre Verben im Infinitiv. Zum Beispiel: „Jemanden aufs Glatteis führen“ oder „etwas auf dem Kerbholz haben“.

Während sich die Metaphorik der ersten Wendung, Sturzgefahr auf Glatteis, aus Erfahrungswissen von selbst erschließt, ist die zweite Redensart nur verständlich, wenn man die einstigen Zählhölzer kennt, in denen durch entsprechende Einkerbungen die Anzahl erbrachter Leistungen, erfolgter Lieferungen o. ä. festgehalten wurde. Im aktuellen Sprachgebrauch findet das Bild dieser archaischen Zählweise nur noch in einem ganz bestimmten Zusammenhang Verwendung, nämlich wenn es um die Summe der Vergehen von Straftätern geht. Sprachbilder machen also, wie das Kerbholz-Beispiel zeigt, im Lauf der Zeit komplexe Entwicklungsprozesse durch: Sie lösen sich von ihrem ursprünglichen Realsinn und nehmen eine übertragene Bedeutung an, deren Herkunft heute nicht mehr ohne weiteres verständlich ist. Eben in dem hieraus entstehenden Erklärungsbedarf erkannte Röhrich eine Forschungslücke und zugleich auch die Marktlücke für sein Lexikon.

Lutz Röhrichs Arbeitsbereich war weder die klassische Literaturwissenschaft, die sich unter verschiedensten Fragestellungen mit wichtigen Werken der Lyrik, Epik und Dramatik befasst, noch die deutlich jüngere Linguistik, die das Medium Sprache selbst als kommunikatives System analysiert. Röhrichs Forschungsfeld lag irgendwo dazwischen: Sein Interesse galt der schöpferischen Dynamik der sogenannten „Volkssprache“ im Spannungsfeld von Tradition und Innovation, von Schriftlichkeit und Mündlichkeit, von Ausdruck und Eindruck – kurz dem nahezu unerschöpflichen Kreativitätspotenzial verbaler Verständigung. Zwischen Kompetenz und Performanz des populären Sprachgebrauchs wollte er herausfinden, aus welchen Wissensbeständen, welchen unbewussten Vorkenntnissen und welchen wie auch immer überlieferten Motiven sich Erzählen und Sprechen speisen. Sein feines Sensorium für die großen Zusammenhänge hinter der Vielfalt überwiegend vor- und außerliterarischer Kleinformen machte ihn zum weltweit gefragten Spezialisten in diesem Metier. Einen ähnlich umfassenden Überblick, wie er ihn über Märchen, Sagen, Legenden, Fabeln, Anekdoten, Schwänke, Witze, Kinderreime, Rätsel, Sprichwörter und eben sprichwörtliche Redensarten sogar im interkulturellen Bereich besaß, hatte wohl kaum je ein Wissenschaftler.

Das Fach, das Lutz Röhrich als Hochschullehrer vertrat, war die Volkskunde. Mit seiner Berufung nach Freiburg 1967 wurde er der erste Lehrstuhlinhaber dieser akademischen Disziplin an der dortigen Albert-Ludwigs-Universität. Durchaus noch den fachgeschichtlichen Wurzeln in der Germanistik der Brüder Grimm treu zählte die Freiburger Volkskunde bis zu Röhrichs Emeritierung 1990 zur Philologischen Fakultät und bereicherte diese als international vernetztes Zentrum der Erzählforschung. Erst in den Folgejahren richtete sich die Volkskunde auch in Freiburg, dem allgemeinem Trend Rechnung tragend, breiter kultur-, sozial- und verhaltenswissenschaftlich aus und vollzog schließlich einen Namenswechsel, der seine heutigen Schwerpunkte abbildet: Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie.

Freilich griffen bereits Röhrichs Forschungsansätze weit über die Philologie herkömmlichen Stils hinaus, in dem sie damals ganz neue, alltagskulturelle Fragestellungen entwickelten. Vor allem aber gelang Röhrich eines: Der Wissenstransfer in die breite Öffentlichkeit. Als Forscher wollte er nicht nur Fachkolleginnen und -kollegen, sondern auch die Beforschten selbst an seinen Ergebnissen teilhaben lassen. Wie gut ihm dies gelungen ist, dafür darf das Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten als eines der besten Beispiele gelten. Wenn Röhrich den elfenbeinernen Turm der Wissenschaft nicht ostentativ verlassen hätte, wäre es zu den zahlreichen Auflagen dieses Werkes und zu dem immensen Interesse daran nie gekommen.

Speziell für das Verständnis von Metaphern, aus denen sich die sprichwörtlichen Redensarten fast durchweg konstituieren, vollzog die „Freiburger Schule“, wie sie damals genannt wurde, noch einen weiteren wichtigen methodischen Schritt: die Nutzung der Bimedialität. Vielen Sprachbildern ordnete Röhrich die dahinterstehenden Realbilder in Form tatsächlicher bildlicher Darstellungen zu. Dabei griff er vorwiegend auf frühe Druckgraphiken, aber auch auf Gemälde, Skulpturen, Plastiken, Holzmodel oder sonstige figürliche Gebrauchskunst bis hin zu Karikaturen zurück. Lange bevor in der Forschung vom Iconic turn die Rede war, dem Schritt von der Textwissenschaft zur Bildwissenschaft, zog Röhrich, anknüpfend an der volkskundlichen „Bildlore“, das Bild nicht nur als Illustration, sondern als Quelle heran. Genau davon lebt ganz entscheidend sein hier neu aufgelegtes Lexikon. Durch die Bebilderung lädt es neben dem abstrakten Lesen zum konkreten Betrachten und Blättern ein. Hat man sich erst einmal in eines der Bilder „verguckt“, wie der Schwabe Röhrich sagen würde, bleibt man hängen, beginnt zu stöbern, zu vergleichen, sich immer weiter umzuschauen und dabei ständig neue Sachverhalte zu finden, nach denen man zunächst gar nicht gesucht hatte. So wird ein Nachschlagewerk unversehens zum spannenden Bilder- und Lesebuch.

 

»Was Röhrich geschaffen hat, ist modernes Infotainment im besten Sinne.«

 

Mit dem damals neuen, konsequent als augenfälliges Erklärungsmodell genutzten Zusammenspiel von Bild und Text ist es Röhrich gelungen, neben geballter seröser Information mit unzähligen „Aha-Effekten“ einfach zugleich gute Unterhaltung zu bieten. Was er mit dem Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten geschaffen hat, ist modernes Infotainment im besten Sinne, unterhaltsame Information und informative Unterhaltung in einem, ohne an seinem wissenschaftlichen Anspruch auch nur den geringsten Abstrich zu machen. So etwas kommt der – ebenfalls schon sprichwörtlichen – Quadratur des Kreises gleich. Hier scheint sie gelungen. Und was man darüber hinaus konstatieren darf: Für eine derartige Didaktik der Entschlüsselung von bildlichen Wörtern durch wörtliche Bilder ist das analoge Medium Buch bis heute wesentlich besser geeignet als die digitale Verfügbarkeit derselben Informationen. Gewiss kann man Redensarten und ihre visuellen Entsprechungen auch ohne weiteres online bereitstellen. Aber trotz komfortabelster Verlinkungen, wie sie virtuelle Enzyklopädien inzwischen geradezu inflationär anbieten, sind bei einem Themenfeld wie diesem herkömmliches Seitenumblättern und Vergleichen im händischen Vor und Zurück immer noch wesentlich anregender als ständiges Scrollen und Klicken über Tastatur und Cursor. Mit der Haptik des Buches in der Hand kann man schlichtweg lustvoller auf Entdeckungsreise gehen und eine Expedition in die Bildhaftigkeit unserer Alltagssprache machen als mit Maus oder Touchpad.

Röhrich hat jedoch bei seinem drei Jahrzehnte vor der digitalen Revolution entstandenen Lexikon durchaus auch schon die Grenzen des Mediums Buch gesehen, und zwar vor allem beim Problem der Kategorienbildung. Durch die der Auffindbarkeit geschuldete, zwangsläufig alphabetische Anordnung der Redensarten verbot sich ihm von vornherein jede Form der Systematisierung. Dabei wären die einzelnen Wendungen nach Zeitschichten, Motivgruppen, Verwendungskontexten und vielen weiteren Kriterien zu ordnen gewesen. Allein als inhaltliche Einteilungsmerkmale hätten sich etwa Herkunftsfelder aus dem Rechtsbereich, der Schifffahrt, der Welt der Bräuche, der Analogien zwischen Mensch und Tier, der Stereotypen, der Politik und viele weitere angeboten. So bedauert Röhrich die alphabetische Reihung, durch die Zusammenhänge getrennt und Sach- und Sinngruppen aufgelöst werden, ausdrücklich.

Was er zwar nicht beklagt, aber doch mit Nachdruck betont, ist die Fluidität von Sprache, deren Metaphorik dem immer rasanteren Wandel der Zeit folgt. Von einem Buch kann das nur bedingt aufgefangen werden. Vor allem bei vielen jüngeren Redensarten geht allein durch den Fortschritt der Technik die ursprüngliche Bildhaftigkeit verloren, wodurch die Erklärungsbedürftigkeit wächst. Etwa „einen Filmriss haben“ als euphemistische Umschreibung einer durch übermäßigen Alkoholkonsum bedingten Erinnerungslücke ist nach dem Verschwinden mechanisch abgespielter Zelluloidfilme, die reißen konnten, heute kaum noch verständlich. „Immer die gleiche Platte“ als bildliche Unmutsäußerung über die ständige Wiederholung ein und derselben Aussage setzt die Kenntnis der alten Schallplatte als Tonträger voraus und macht im Zeitalter moderner Audiodateien keinen Sinn mehr. Und gleichermaßen kryptisch etwa ist für die meisten jungen Menschen inzwischen die Formulierung „jemanden an der Strippe haben“ als Umschreibung für „gerade mit jemandem ein Ferngespräch führen“. In der Ära des kabellosen Telefonierens und der multifunktionalen Mobilgeräte von iPhone bis Android hat sich das Bild von der einstigen Strippe längst verflüchtigt. Die Digitalisierung beschleunigt die Veränderungen des Alltags und legt damit auch zunehmend frühere Realbilder hinter umgangssprachlichen Metaphern still, obwohl diese als verbale Wendungen durchaus noch weiterexistieren. Zeitnahe Updates sind in einem analogen Lexikon schwierig: Es beginnt, „sich selbst historisch zu werden“, wie Goethe seine Alterserfahrung gern auszudrücken pflegte.

Gerade vor diesem Hintergrund noch ein Wort zu Röhrichs Dokumentations- und Schreibtechniken: Sein Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten entstand wie alle seiner bedeutenden Publikationen noch vor dem Einzug der elektronischen Datenverarbeitung ins wissenschaftliche Arbeiten. Sein ausschließliches Arbeitsgerät war die Schreibmaschine. Seine Materialsammlungen umfassten tausende von Karteikarten und füllten unzählige Zettelkästen. Allein die sprichwörtlichen Redensarten in Wort und Bild waren im wörtlichen Sinne raumgreifend und benötigten, in grünen Archivboxen sorgfältig sortiert, die Wandflächen ganzer Dienstzimmer. Neben dem Sprichwörterarchiv gab es ein (keineswegs immer nur lustiges) Witzarchiv, ein Märchenarchiv und ein gewaltiges Sagenarchiv, in dem rund 40 000 dämonische Sagen im Volltext versammelt waren. Die Erträge des Sagenarchivs gingen, als es von der Deutschen Forschungsgemeinschaft nicht mehr weiter gefördert wurde, in der Enzyklopädie des Märchens auf, dem letzten großen volkskundlichen Monumentalwerk, dessen Mitherausgeber Röhrich war. Diese titanische Sammel- und Dokumentationsarbeit, die noch vor aller Auswertung stand, hätte einen Menschen allein überfordert. Röhrich wurde tatkräftig unterstützt aus Kollegenkreisen, durch Generationen studentischer Hilfskräfte und ganz besonders durch seine langjährige Assistentin Gertraud Meinel, die viele Artikel des Sprichwörterlexikons hoch verdienstvoll grundgelegt und redaktionell vorbereitet hat. Aber nichts wurde gedruckt, was nicht vorher über Röhrichs Schreibtisch gegangen, genauestens geprüft, kritisch redigiert, ergänzt und nachformuliert worden war.

Röhrichs Manuskripte entstanden meist in Nachtarbeit, und zwar in einem ganz speziellen Montageverfahren, das im Grunde schon die Copy & Paste-Technik elektronischer Datenverarbeitung analog vorwegnahm, ohne dass Röhrich später noch am digitalen Zeitalter teilgenommen hätte. Er tippte seine Textbausteine mit einer – immerhin schon elektrischen – Schreibmaschine auf Konzeptblätter, die er anschließend mit der Schere zerschnitt und deren Schnipsel er in neuer Ordnung zusammenklebte, um sie dann ein letztes Mal zu überarbeiten. Was ihn allerdings von vielen heutigen Anwenderinnen und Anwendern des Copy & Paste-Verfahrens unterschied: Die Texte waren ausschließlich seine eigenen.

Nach Röhrichs Emeritierung verschwanden die Archive und Zettelkästen wegen Platzbedarfs nach und nach aus dem Institut und fanden im Kellergeschoss des Hauptgebäudes der Universität eine unterirdische Heimat im durchaus metaphorischen Wortsinn. Der Schreiber dieser Zeilen bekam sein Büro in einem der ehemaligen Archivräume des Instituts. Skurril wurde es und auch peinlich, als Erzählforscher aus den USA und Japan, die mit Röhrichs Materialsammlung arbeiten wollten, in den Keller der Universität geschickt wurden. Da war es auch nur ein schwacher Trost, dass direkt nebenan die universitären Weinbestände lagerten. Schließich gelang es, die Archive nach mehrjährigem Souterrain-Dasein wieder ans Licht zu holen und sie in einem freundlichen Gebäude neu zugänglich zu machen. Heute befinden sie sich im Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa und ergänzen die dortigen Archivbestände durchaus sinnvoll. Röhrich hat die Rückführung seiner Sammlungen ganz in die Nähe seiner ehemaligen Wirkungsstätte noch erlebt und mit Freude zur Kenntnis genommen. Er kommentierte sie sogar mit einer launigen Ansprache.

Hinter Lutz Röhrichs wissenschaftlicher Leistung steckten zwei Geheimnisse: Ein universaler fachlicher Überblick und unendlicher Fleiß. Einer seiner trocken dahingesagten Leitsätze hieß: „Wer Wissenschaft betreibt, muss Quecksilber im Hirn und Blei im Hintern haben. Schlecht ist, wenn es sich umkehrt“. Und seine metaphysischen Zukunftsperspektiven umschrieb er gern mit den Worten: „Wenn ich in den Himmel komme, dann warten da ein Schreibtisch und eine große Bibliothek auf mich, und wenn ich in die Hölle komme, ist dort ein Tennisplatz.“ Solche Maximen charakterisieren ihn treffender als jede weitschweifige Laudatio. Er war ein hoch verdienter Wissenschaftler, international vernetzt und weltweit geschätzt. Seine private Gelehrtenbibliothek ist nach seinem Tod zum Glück nicht aufgelöst worden, sondern hat unter Beibehaltung der originalen Systematik in der Staatsbibliothek Berlin eine neue Heimat gefunden. Allein dies zu wissen, würde Lutz Röhrich sicher freuen. Und wenn nun sein Standardwerk, eben „der Röhrich“, durch die Neuausgabe noch einmal weitere Leserkreise findet, schaut der Verfasser hoffentlich von seinem himmlischen Schreibtisch aus lächelnd zu.

 

Über das Buch

Der „Röhrich“ ist längst ein Klassiker. Zum 100. Geburtstag des renommierten Forschers liegt das unverzichtbare Standardwerk jetzt in edler Schmuckkassette vor. Röhrich informiert in leicht verständlicher Sprache und doch wissenschaftlich fundiert über Bedeutung, Herkunft und Anwendung von rund 15.000 Redensarten. Über 1000 Abbildungen aus zeitgenössischen Quellen veranschaulichen den Ursprung der sprichwörtlichen Redensarten und bieten reiches Anschauungsmaterial. Wenig erschlossene fremdsprachliche Entsprechungen zu deutschen Redensarten werden miteinbezogen. Durch Literaturangaben am Ende der Stichwortartikel und eine umfassende Bibliografie erschließt Röhrich wesentliche Publikationen zum Thema. Das aktuelle Vorwort von Werner Mezger würdigt das Lebenswerk des „Vaters der Volkskunde“ und gewährt Einblick in Arbeitsstil und Persönlichkeit.

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Zu den Beteiligten

Werner Mezger, international renommierter Experte für die Brauch- und Festtraditionen Europas, gilt als der beste Kenner der südwestdeutschen Fastnacht und ist bekannt durch zahlreiche Rundfunk- und Fernsehsendungen. Er ist Professor für Europäische Ethnologie an der Universität Freiburg und Direktor des Freiburger Instituts für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE).

 

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