Der Wissenschaftsjournalist Konstantin Sakkas spricht im Interview mit Thorsten Jacob (wbg) über die Wahrnehmung der Geisteswissenschaften in der Öffentlichkeit, wodurch sich Absolvent:innen der Geisteswissenschaften auszeichnen und warum der Fachbereich Journalismus eine optimale Ergänzung für die Berufswelt (und darüber hinaus) bieten könnte.
Der Stoizismus ist eine Denkschule, die während der Antike entstand. Doch er ist zeitlos. Auch heute können die Erkenntnisse der Stoiker als ethischer Kompass und als Anleitung zu einem guten Leben dienen. Der Lohn ist denkbar hoch: Nichts und niemand kann einen mehr aus der Ruhe bringen - weder berufliche und private Schicksalsschläge noch körperliche Schmerzen oder der Gedanke an den eigenen Tod.
Die Welt ist im Wandel. Entgrenzt durch die Technik formt der Mensch aus ihr eine globale Maschine, in der alles nach scheinbar objektiven Kriterien vermessen und vereinnahmt ist. Der Mensch selbst wird dabei zur Ressource und ist von sich stetig wandelnden Sinnbezügen in medialen Systemen umgeben. Im Akt der permanenten Transformation scheinbarer Komplexität verschwinden so Erkenntnispotentiale in einer zunehmend künstlichen Umgebung.
Gerhard Martin Burs beantwortet drei Fragen zu seinem Buch »Outópos. Der Entwurf einer freien Welt«.