Martin Luther

Martin Luther spaltete das Christentum. Er kämpfte dafür, dass die römisch-katholische Kirche kein Geld mehr mit dem Leid der Menschen machte und warb dafür, dass es keinen Vermittler zwischen den Menschen und Gott gäbe. Damit setzte Luther den Grundstein für den evangelisch-lutherischen Glauben. Am 10. November 1483 wurde der Augustinermönch in Eisleben geboren.
Bereits sein Vater hatte vergeblich nach der Königskrone gestrebt, blieb jedoch ohne Erfolg – erst Friedrich Barbarossa wurde der erste deutsche staufische König und Kaiser. Bis heute ist er einer der bekanntesten deutschen Könige und Kaiser des Mittelalters, nicht zuletzt wegen der romantischen Verklärung des 19. Jahrhunderts. Hier erinnert die wbg anlässlich seines 900. Jubiläums an den berühmten Staufer.

Konstantin der Große

An einem 27. Februar zwischen 270 und 288 n. Chr. erblickte der römische Kaiser Konstantin der Große das Licht der Welt. Heute ist Konstantin primär für den Sieg des Christentums über die traditionellen paganen Kulte bekannt. Am 28. Oktober 312 n. Chr., bei der Schlacht an der Milvischen Brücke, schmückte das Christogramm das erste Mal die Schilder römischer Soldaten, Konstantin erlangte mit Hilfe des christlichen Gottes die Herrschaft über das römische Reich.
Defensor Pacis - schon der (eigentümliche) Titel des Buches kündigt es an: Marsilius sieht Frieden und Ruhe (pax et tranquillitas) in seiner mittelalterlichen Welt überall radikal gestört oder doch bedroht und will diesem Desaster abhelfen. Gestört ist der Frieden in der politisch verfassten Gesellschaft durch den fortwährenden Kampf zwischen Kaiser und Papst, der damals bereits seit mehr als zwei Jahrhunderten die Welt in Unruhe setzte und spaltete. Das Buch soll die verborgene Ursache dieser verderblichen Spaltung aufdecken, sodass der verteidigte Frieden wieder in aller Welt einkehren kann.
Vor genau 955 Jahren gewannen die Normannen unter William the Conqueror eine Schlacht im südenglischen Hastings und veränderten somit den Lauf der Geschichte Europas.
Die als Folge der Schlacht stattfindende normannische Eroberung Angelsachsens hinterließ tiefe Spuren in der Struktur des Landes. Der Historiker Richard Huscroft bezeichnet die normannische Eroberung als „eines der wichtigsten Ereignisse in der europäischen Geschichte“.
Wird die Menschheit durch die gegenwärtige Pandemie für ihr Verhalten bestraft? Ernten wir das, was wir gesät haben? Immer lauter werden Stimmen vernehmbar, die einen Kausalzusammenhang zwischen dem Handeln der Menschen in den letzten Jahren und unserem gegenwärtigen, globalen Leid zu erkennen glauben. Apokalyptiker erleben ihre Sternstunde! Für sie ist die Corona-Krise nur ein Anzeichen des kommenden Endes der Menschheit: Die Natur schlüge zurück, sie räche sich für die Übergriffe des Menschen.