Die Kore von Thera erstmals zu sehen

Zentrales Exponat des Archäologischen Museums von Thera, dessen Renovierung bald beginnt, wird die Kore von Thera sein, ein besonderes Meisterwerk der griechischen Bildhauerei aus dem 7. Jahrhundert v. Chr., das im November 2000 bei einer Rettungsgrabung des Archäologen Charalambos Sigalas in der Nekropole der antiken Stadt Thera unerwartet ans Licht kam.
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„Grabt den Klappstuhl aus!“ hieß es im August auf einer archäologischen Grabung in Bayern. Mit der bekannten Filmszene aus „Der Schuh des Manitu“ hat dieser außergewöhnliche Fund aber nichts zu tun. Etwa zwei Meter unter der Geländeoberkante legte ein Grabungsteam im mittelfränkischen Endsee ein circa 1,3 mal 2,7 Meter großes Grab frei, in dem sich ein eisernes Gestell befand, das sich bald als Faltstuhl herausstellte. Der Klappstuhl ist in seinem gefalteten Zustand etwa 70 mal 45 Zentimeter groß und stammt aus der Zeit um 600.
Am 16. Februar 1923 fand die offizielle Grabesöffnung von KV62 statt, welches am 04. November des Vorjahres von dem britischen Archäologen Howard Carter im Auftrag und durch die finanzielle Unterstützung von Lord Carnarvon gefunden wurde.
Der Besitzer des Grabes Tutanchamun war ein ägyptischer Pharao der 18. Dynastie, der von 1332 bis 1322 v. Chr. lebte. Sein Vater Amenophis IV., der sich selbst in Echnaton umbenannte, hatte ein monotheistisches Glaubenssystem einführen wollen und deshalb den Kult des Aton stark gefördert.
Tutanchamun war der Nachfolger und vermutlich auch der Sohn von Amenophis IV., der dadurch bekannt wurde, dass er einen »monotheistischen« Kult im ägyptischen Reich einführte. Amenophis IV. etablierte den Kult des Aton, gründete die neue Reichshauptstadt Achet-Aton und nannte sich selbst fortan Echnaton. Sein noch junger Sohn Tutanchaton trat kurz nach Echnatons Tod die Thronfolge an, löste den götterfrevelnden Kult kurzerhand wieder auf und verlegte den Regierungssitz nach Memphis. Im Zuge dessen nannte sich der Pharao auch in Tutanchamun um.