„Am Anfang war Napoleon“…“ – doch mit seinem Tod auf der Atlantikinsel St. Helena am 5. Mai 1821 war die Geschichte noch lange nicht zu Ende. Seine im Exil diktierten Memoiren wurden in alle europäischen Sprachen übersetzt und entwickelten sich zum Verkaufsschlager. Dichter und Schriftsteller stilisierten den verstorbenen Kaiser zum „Märtyrer auf St. Helena“, in der Pfalz setzten Veteranen dem Imperator Denkmäler, noch immer wurden Kinder nach Napoleon benannt.
Der Pesthauch kam vom Nildelta herüber. Als die ersten Soldaten erkrankten, diagnostizierten die Sanitätsoffiziere so allerhand. Ansteckungen bei dienstbaren Damen in Kairo kamen immer in Betracht. Erst beim Eintreffen der Seuche in Jaffa dämmerte es, dass sich der Schwarze Tod unter das Heer der Franzosen gemischt hatte.
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