Geisteswissenschaften haben oft mit negativen Vorurteilen zu kämpfen. So heißt es, sie erfüllen keinen offensichtlichen Zweck oder man würde nach Abschluss des Studiums in diesem Fachbereich keinen Job finden. Wie bei den meisten Vorurteilen entspricht auch das natürlich nicht ganz der Wahrheit, denn in vielen Tätigkeitsfeldern kann es zu gewissen Zeiten schwer sein, die richtige Stelle zu finden. Dies hängt jedoch nicht immer mit dem Studienfach zusammen, sondern oft mit der generellen Lage des Arbeitsmarktes. Besonders zuletzt haben Ereignisse wie die Coronakrise oder der Ukrainekrieg die allgemeinen Bedingungen verschlechtert.

Paul Veyne (1930–2022)

Paul Veyne, Historiker der griechisch-römischen Welt, ein bemerkenswerter Wissenschaftler mit sprühender Intelligenz, ein unklassifizierbarer Intellektueller mit einem Hang zum Paradoxen und zur Provokation, ist am 29. September dieses Jahres von uns gegangen.
Hat das Genus der deutschen Sprache etwas mit der Geschlechtlichkeit einer Person zu tun? Sollte die Geschlechtsidentität in Begriffen transportiert werden, die Personen bezeichnen? Unbedingt, so sind sich die „Verfechter*innen“ von Gendersternchen und Co. sicher. Allerdings entlarvt sich bei näherem Hinsehen die Genderlinguistik, deren „VerfechterInnen“ die politische und gesellschaftliche Gleichheit der Geschlechter mittels gendergerechter Sprache erkämpfen wollen, als kultureller Ausdruck Freudschen Versprechens.
Viele Tausend wbg-Mitglieder haben sich seit dem Start der Website wbg-community.de im Jahr 2019 untereinander ausgetauscht und interessante Beiträge auf unserer Seite veröffentlicht. Dieser Erfolg freut uns sehr und zeigt uns: Die wbg-Community ist lebendig und engagiert. Nun wollen wir den nächsten Schritt gehen und Inhalte und Funktionen der Community-Plattform in die Website wbg-wissenverbindet.de integrieren, um Ihnen eine komfortable Nutzerführung zu ermöglichen.
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Was verbindet Sie mit der wbg?

Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Erfahrung und Ihre Eindrücke von und mit der wbg teilen würden. Schreiben Sie hier in die Kommentare ein paar Zeilen oder schicken Sie uns diese an mitglieder@wbg-wissenverbindet.de – unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlosen wir monatlich fünf wbg Spruch-Tassen.
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Die mediterrane Schönheit der Landschaft am Golf von Neapel wird seit der Antike gepriesen. Sogar in farbenreichen Schilderungen historischer Vesuvausbrüche und ihrer tödlichen Dramatik wurde sie gesehen. Junge neue Forschungen veranschaulichen Pompejis antikes Leben und sein brutales Ende immer genauer. Mittelmeerweit ist der Neapel-Golf top-touristisches Highlight. Man sieht ihn als eines der unverändert kulturellen Zentren des Mittelmeerraumes.
»Sarah« – so lautet der Titel des Siegerbeitrags aus dem wbg-Schreibwettbewerb zum Thema »Freunde und Feinde«.
Friedrich Nietzsche zu lesen mag anstrengend sein, mag widersprüchlich sein, mag viele Kontroversen und Debatten mit sich bringen im Austausch mit Anderen, doch die Schönheit der Sprache sowie die glühende Leidenschaft zur Freiheit hin sind meiner Ansicht nach nicht hoch genug zu bewundern. Und in meiner eigenen Auseinandersetzung mit Nietzsche, ein letztes noch mitzunehmendes Wagnis zur alles entscheidenden mündlichen Magisterprüfung irgendwo zwischen Spannung und Verzweiflung, gipfelte in der beinahen Zermürbung des „Absolut kein Funke verstanden“ bis hin zum inneren Jubel des „Jetzt macht alles Sinn“.
Der Vorsokratiker Thales sagte, Wasser sei der Ursprung aller Dinge. Alle Elemente hätten sich aus Wasser gebildet und seien im Grunde stets Wasser. Dieses bezeichnete er als Arché.
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Marcin´s Betrachtungen: die Sophisten

In der griechischen Antike gab es Männer, die sich mit der Philosophie beschäftigt haben. Eine Gruppe von ihnen, die noch der Zeit der Vorsokratiker zuzurechnen ist, zu der aber auch Sokrates selbst und Platon zählen, sind die Sophisten.
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Pythagoras kam etwa 570 in Samos zur Welt. Da er die dort herrschenden politischen Verhältnisse unter dem Tyrannen Polykrates mißbilligte, verließ er Samos in Richtung Kroton (im heutigen Italien).
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Thomas Alexander Szlezak, ein klassicher Philologe, schreibt in seinem dieses Jahr im C.H. Beck erschienen Buch, über Platon, den er Meisterdenker der Antike nennt.
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Sokrates erörtert im platonischen Dialog „Phaidros“, welchen Gebrauch der Schrift vertretbar ist und welcher nicht. Dabei stellt er die Frage nach der Ziemlichkeit (euprepeia) oder der Unziemlichkeit (aprepeia) des Gebrauchs der Schrift.
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Wie sieht ein Praktikum im Community-Team der wbg aus? Lara Hitzmann hat Thorsten Jacob, den Leiter der wbg Community Plattform, drei Monate lang bei seiner Arbeit unterstützt. Eine lohnende Zeit, wie sie im Interview verrät.
Empedokles lebte zwischen 492-432 v. Chr. in Akragas in Unteritalien, sowie in Griechenland. Er nahm aktiv am politischen Leben seiner Vaterstadt teil und setzte sich für eine demokratische Verfassung ein, indem er sich gegen die Oligarchie wendete und politische Gleichheit forderte.
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»Bildrauschen« – so lautet der Titel des Siegerbeitrags aus dem wbg-Schreibwettbewerb zum Thema »Zeitpunkte der Geschichte«.
Die griechischen Poleis waren in der Anfangszeit der Philosophie aristokratisch geordnete Gemeinwesen.
Kämpfe zwischen Anhängern der Aristokratie, Anhängern der Tyrannis und den Anhängern der Demokratie ließen die Philosophie nicht unberührt.
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Ich erinnere mich noch sehr lebendig an meine Reisen in die ehemalige Tschechoslowakei, in der Zeit, als der Eiserne Vorhang noch existierte. Ich gehörte damals zu einer Gruppe niederländischer Universitätsdozenten, die in den siebziger und achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts regelmäßig ein längeres Wochenende in Prag verbrachten, um dort an der sogenannten Samisdat-Universität illegale Vorlesungen zu halten. Das geschah zu Hause bei Dozenten, die nach dem Prager Frühling von der Universität entfernt worden waren.
Wir versuchen eine Substanz zu finden, die der Grundstoff ist, aus dem das Leben hervorgeht. Gibt es so etwas in unserer modernen Welt? - Wie ist der Stand unseres Wissens?
Für mich persönlich gibt es diverse Elemente und Substanzen, aus denen das Leben besteht, auch wenn ich zugegeben eher heliozentrisch von den Atomen als Bausteine des Lebens ausgehe und da vor allem von dem „Triebwerk des Lebens“ dem Wasserstoff.
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Trajan wird Roms erster Adoptivkaiser

Als die flavische Dynastie mit Domitian 96 n. Chr. endet, wurde Nerva zum neuen Kaiser Roms ausgewählt. Eine Lösung die eher nach hinten losging. Er herrschte nur 2 Jahre, bis zu seinem Tod im Januar 98 n. Chr.. Das einzig Nennenswerte: Er war es, der die Adoptivkaiser eingeführt hatte, da er selbst Kinderlos war. Sein Nachfolger, Mar­cus Ul­pi­us Traia­n­us, kurz Tra­jan (später dann Imperator Caesar Nerva Traianus Augustus), entpuppte sich als einer der herausragendsten Kaiser Roms (neben Augustus versteht sich).
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