Zum Todestag von Thomas Edison

Der spätere Erfinder und Unternehmer Thomas Alva Edison wurde am 11. Februar 1847 in Milan (Ohio) geboren. Edison war das siebte Kind eines selbstständigen Vaters mit häufig wechselnden Arbeiten und einer Lehrerin. Der Junge war nur kurz in der Schule, danach unterrichtete ihn seine Mutter von zuhause aus. Als Kind hatte er es nicht leicht: Edison litt Zeit seines Lebens unter Schwerhörigkeit. Aber er las viel, das machte ihm Freude.

1861 wurde er in die Technik der Telegraphie eingeführt. Dies war der Grundstein seiner späteren Erfindungen. Die Technik faszinierte Edison und er steckte voller Ideen. Eine Idee führte zur anderen. Während der Auseinandersetzung mit dem Telegraphen erfand Edison einen elektrischen Stift. Doch zunächst waren seine Ideen zu technisch und kompliziert, als dass die Bevölkerung etwas damit hätte anfangen können.

Von daher machte sich Edison daran, nicht einfach zu Forschen und zu Basteln, sondern sich gezielt die Probleme der Nutzer:innen anzuschauen und für diese Probleme Lösungen zu entwickeln.

1868 führte diese Herangehensweise zur Erfindung des elektrischen Stimmzählers. Dieser sollte die langen Auszählungsprozesse im Kongress verkürzen, aber er wurde nie verwendet – vermutlich, weil diese Prozesse als politisches Mittel genutzt wurden.

Im darauffolgenden Jahr lernte Edison Franklin Pope kennen. Die beiden gründeten ein Unternehmen und Pope wird als einer der frühen Wegbereiter Edisons bezeichnet. Später vertrat Pope juristisch jedoch diejenigen, die Edison unterstellten er habe ihre Ideen gestohlen.

 

Edison lernte durch die Zusammenarbeit mit Pope und anderen viel über die Wirtschaft und entwickelte seinen Unternehmergeist weiter. Durch seine Erfindungen, den Verkauf von Rechten und die Anwerbung von Patenten wurde Edison reich.

Im Jahr 1877 erfand Edison trotz seiner Hörprobleme den Phonografen. Dank dieser Erfindung erkannte Edison, dass die Stromversorgung in Amerika nicht ausreichend gedeckelt ist. Deshalb machte er sich daran die Glühlampe, Schalter und Stromzähler zu entwickeln um die Infrastruktur, um die Menschheit mit Strom zu versorgen.

In Bezug auf die Erfindung der Glühbirne soll Edison gesagt haben: »Ich habe nur 10.000 Wege gefunden, wie es nicht funktioniert.«

Edison brachte elektrisches Licht über Amerika. Dabei kam es aber auch immer wieder zu Auseinandersetzungen mit anderen Erfindern, wie in den späten 1880er Jahren im Stromkrieg mit George Westinghouse und Nikola Tesla. Im Gegensatz zu den beiden verfügte Edison aber inzwischen über ein großes Vermögen und war in der Bevölkerung wegen seiner Ideen und seines Auftretens sehr beliebt.

 

Edison galt als innovativster Geist seiner Zeit. Im Übrigen war Edison nicht nur der Erfinder der Glühbirne und des Phonographen, sondern auch des elektrischen Stuhls.

Als Edison am 18.10.1931 im Alter von 84 Jahren in West Orange (New Jersey) starb, bat der damalige US-Präsident Herbert Hoover die Bevölkerung all ihre Glühlampen zu Ehren der Beerdigung des Erfinders auszustellen.

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