Podcast

Im Gespräch zwischen Rebekka Reinhard und der Archäologin und Historikerin Leoni Hellmayr geht unter anderem um die Metamorphose Heinrich Schliemanns vom reichen Geschäftsmann zum Weltreisenden und Entdecker versunkener Welten. Zudem geht es um sein unglaubliches Geschick sich selbst, seine Geschichte und das, was mit Troja und Mykene geschah, zu inszenieren.
In der neuen Folge sind bei Rebekka Reinhard diesmal Claudia Nemat, Vorständin bei der Deutschen Telekom, und der Rechtswissenschaftler und Philosoph, Christoph Möllers zu Gast. Es wird gesprochen und diskutiert über die Rolle der Wissenschaft und Bildung für eine gute Zukunft, über den globalen Wettbewerb, Freiheit, die neue Supermacht China und die Möglichkeit einer liberalen Kapitalismuskritik.
Im Gespräch zwischen Rebekka Reinhard und dem Historiker Peter Longerich geht es unter anderem um die Entwicklung des chamäleonartigen Phänomens des Antisemitismus von der Aufklärung bis heute und um die enge Verbindung zwischen der deutschen Geschichte des Antisemitismus, dem deutschen Nationalismus und der Suche nach einer deutschen Identität.
Im Gespräch zwischen Rebekka Reinhard und dem Historiker Götz Aly geht es unter anderem um die Brutalität des deutschen Kolonialismus in der Südsee, um die Rolle heutiger Museen in der Frage der Restitution und um die Debatte der Vergleichbarkeit zwischen Holocaust und Kolonialverbrechen.
Literaturkritiker Denis Scheck spricht mit der Autorin und Wissenschaftsredakteurin Karin Bojs über ihr Buch »Meine europäische Familie - Warum wir alle miteinander verwandt sind«. Eine anthropologische Spurensuche von Skandinavien bis in die urzeitlichen Höhlen der Schwäbischen Alb.
Im Gespräch mit dem Kirchenrechtler und wbg-Autor Norbert Lüdecke geht es unter anderem um den synodalen Weg mit dem Ziel, einen Dialog auf Augenhöhe zwischen Bischöfen und katholischen Laien in Gang zu setzen. Thema ist auch die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche.
Nicht nur Antworten finden, sondern auch die richtigen Fragen stellen – das ist der Anspruch des wbg-Podcasts »Was sagen Sie dazu?«. Die Philosophin Dr. Rebekka Reinhard (stv. Chefredakteurin Hohe Luft) spricht mit Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Praxis. Und sie stellte abschließend zu jedem Gespräch den Autorinnen und Autoren eine Frage: »Was finden Sie gut an der wbg?« Sehen und hören Sie selbst.
Im Gespräch mit der 1926 geborenen Anthropologin Monique Lévi-Strauss geht es u.a. um ihre Jugenderinnerungen in Nazi-Deutschland.
Im Gespräch mit dem Historiker Oliver Haardt geht es u. a. um die Verfassungsgeschichte des Kaiserreichs als Bundesstaat, um Deutung und Bedeutung von Reichsgründung und Kaiserreich in aktuellen öffentlichen Debatten und die Lehren der föderalen Evolution der Reichsgeschichte für Deutschland und Europa.
Die erste Folge des »wbg Dialogs« als Podcast-Special: Ein neues, interdisziplinäres Gesprächsformat zwischen Theorie und Praxis, in dem sich Wissenschaftler und Experten aus Wirtschaft, Medizin und Politik über die Relevanz von Geisteswissenschaften, Wissen und Bildung heute austauschen. Es geht darum, zentrale Fragen unserer Zeit auf gründliche, unideologische, multiperspektivische Weise zu stellen und zu diskutieren, um so öffentlichen Debatten mehr inhaltliche Qualität und begriffliche Präzision zu verleihen.
Zu Gast bei Dr. Rebekka Reinhard sind dieses Mal der französische Historiker Pierre Monnet und die Mediävistin und Vorsitzende des deutschen Historikerverbandes Eva Schlotheuber. Es geht unter anderem um die Frage, wie eine Biographie über einen spätmittelalterlichen Kaiser heute aussehen sollte, was die Einzigartigkeit von Karls Autobiografie ausmacht, wie sich die Blickwinkel der deutschen und der französischen Wissenschaftskultur voneinander unterscheiden – und welche Stimme der deutsche Historikerverband und die Geschichtswissenschaft allgemein innerhalb des europäischen Chors innehaben.
Im der aktuellen Podcast-Folge spricht die Soziologin Jutta Allmendinger über die Frage, wie man Geschlechtergerechtigkeit erreicht.
Dr. Mai Thi Nguyen-Kim ist Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin. Sie ist bekannt aus der WDR-Wissenssendung Quarks und produziert den mehrfach ausgezeichneten und millionenfach abonnierten YouTube-Kanal maiLab. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach mit renommierten Preisen ausgezeichnet, zuletzt erhielt sie 2020 das Bundesverdienstkreuz. In der ersten Jubiläumsfolge des wbg-Podcasts spricht Rebekka Reinhard mit ihr unter anderem über zeitgemäße Wissensvermittlung, den Unterschied zwischen Meinungen und Fakten und die Kunst des wissenschaftlichen Konsens.
Wer war Napoleon? Darüber spricht Rebekka Reinhard mit der Historikerin Ute Planert und dem Journalisten und ehem. Programmdirektor des DLFs Günter Müchler. Es geht um Napoleon-Mythen, die Wechselwirkungen zwischen der politischen Macht des großen Generals und Kaisers einerseits und dem sozialen und ökonomischen Gesamtgefüge der Jahrzehnte um 1800 andererseits. Ein weiteres Thema ist das Erbe Napoleons für Deutschland und Europa.
Der Historiker und Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Hermann Parzinger erzählt die Geschichte vernichteter Kulturschätze vom Artemis-Tempel in Ephesos bis hin zu den terroristischen Zerstörungen von Palmyra und Bamyan und spricht über die Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialzeit.
In der aktuellen Podcast-Folge "Was zeigt sich im Licht der Quanten?" plädieren die Pädagogin Christine Mann und der Psychologe und Schriftsteller Frido Mann für ein neues Weltbild auf quantentheoretischer Grundlage, für ein neues demokratisches Miteinander und eine grundlegende Reform der Schulbildung.
In der aktuellen Podcast-Folge spricht der Historiker Bernd Schneidmüller über die Glanzzeit deutscher Kaiser im Mittelalter, den Raum des Rheins als Machtzentrum Europas und die Frage, welche Herrschaftsform für die Bekämpfung einer Pandemie wie der heutigen aus historischer Sicht die geeignetste ist.
Die Welt verändert sich und mit ihr die Gesellschaft. Welche Bedeutung haben Geisteswissenschaften heute noch – außerhalb der akademischen Welt? Darüber diskutieren Sven Felix Kellerhoff, Historiker, Autor und leitender Redakteur für Zeit & Kulturgeschichte der WELT, und Philosophin Dr. Rebekka Reinhard in der Sonderfolge „Wissenschaften im Dialog“. Die beiden sprechen über Vernetzung und wie verschiedene wissenschaftliche Bereiche in Austausch treten können. Wie sich Theorie mit Praxis vereinen lässt und Tradition mit Zukunft.
Sie lebten in Wäldern, kleideten sich in Felle, waren trinkfreudig und vor allem eins: unzivilisiert. Was ist dran an den Klischees über die keulenschwingenden Germanen? Matthias Wemhoff, Archäologe und Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte in Berlin, gibt Antworten.
Corona-Demonstrierende stürmen den Reichstag, Trump-Anhänger das Kapitol: Aktionen, die für Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan nicht überraschend kamen. Sehen und hören Sie hierzu den neuen wbg Podcast mit Dr. Rebekka Reinhard im Gespräch mit Gesine Schwan.
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