Diskussion/Vortrag: »Offene Wunden Osteuropas« mit Katja Makhotina und Franziska Davies

Osteuropa und der Zweite Weltkrieg

Datum & Uhrzeit: Mi., 05. Oktober 2022, ab 20:00 Uhr
Ort: Thalia Bonn Grüner Salon, Markt 24, 53111 Bonn
Eintritt: 10 €, erm. 8 € (für wbg-Mitglieder)
Tickets unter:

Mit Katja Makhotina (Historikerin, Bonn) und Franziska Davies (Historikerin, München)

Moderation: Norbert Reichel, Demokratischer Salon

Am 1. September jährt sich der deutsche Überfall auf Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkrieges zum 83. Mal. Insbesondere in den postsowjetischen Staaten hat die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg bis heute eine zentrale und nicht minder umkämpfte Bedeutung. Welche Rolle spielt die Erinnerung im heutigen Russland? Welche Bedeutung hat die Kriegserinnerung, in der unter dem russischen Angriffskrieg leidenden Ukraine? Und wie ist die erinnerungspolitische Lage in den baltischen Staaten und Belarus? Einen Einblick in dieses umkämpfte Feld des Gedenkens wird Katja Makhotina geben. Im anschließenden Podiumsgespräch  werden wir die Erinnerungsarbeit von Memorial vorstellen und auf die praktischen Auswirkungen staatlicher Geschichtspolitik an diesem Beispiel eingehen.

 In Kooperation mit unserer Partnerbuchhandlung Thalia Bonn.

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Über das Buch

»Offene Wunden Osteuropas«

Obwohl Deutschland als ‚Weltmeister‘ der Erinnerungskultur gilt, erweist sich unser Erinnern an die Verbrechen des II. Weltkrieges oft als lückenhaft. In zehn Essays machen Franziska Davies und Katja Makhotina diese Erinnerungslücken anschaulich und weisen überraschende Wege zu einem gemeinsamen Erinnern und zu gegenseitigem Respekt in Europa.

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Die Autorinnen

Franziska Davies Dr. Franziska Davies ist in Düsseldorf geboren. Sie wurde an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert, wo sie Osteuropäische Geschichte lehrt. Zu ihren Forschungs- und Publikationsschwerpunkten zählt die moderne Geschichte Russlands, Polens und der Ukraine.

 

 

 

Katja Makhotina

Dr. Katja Makhotina ist in St. Petersburg geboren, promovierte in München und lehrt Osteuropäische Geschichte an der Universität Bonn. Mit ihren Studierenden erforscht sie seit Jahren lokale Erinnerung an die osteuropäischen Opfer in Deutschland und engagiert sich in der Gedenkstättenarbeit.

 
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