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Rudolf von Habsburg – Von Angesicht zu Angesicht

Er liegt im Dom zu Speyer begraben: Wer war Rudolf der Habsburger, dessen Geburtstag sich voriges Jahr zum 800 Mal jährte?
In derselben Stadt trafen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Diskussion. Die Forschungsergebnisse, die sich dem anschlossen, stellt der Herausgeber Bernd Schneidmüller in ›König Rudolf I. und der Aufstieg des Hauses Habsburg im Mittelalter‹ zusammen. Darin werden die Etappen des Aufstiegs zur habsburgischen Weltgeltung präsentiert und Speyer tritt als einzigartiger Erinnerungsort deutscher Geschichte hervor.

Kunstphilosophie und Ästhetik

Das Alltagsverständnis von Kunst, sie sei mehr oder weniger gelungene Nachahmung der Realität, ist zwar das gängigste, trifft zugleich aber am wenigsten zu. Der Kunst ging es kaum je um Mimesis, sondern darum, etwas auszudrücken. Erst aus dieser Ambition erhielten Kunstwerke ihre machtvolle Rolle innerhalb der Kultur und von da her leitet sich das ab, was man the power of things nennt.
Staatsarchiv Darmstadt macht bisher weitgehend unbekannte Dokumente der mutigen Geliebten Wilhelm Leuschners zugänglich

»Making Rome Great Again«

Es ist das sechste Jahrhundert nach Christus. Das Römische Reich liegt in einer schweren Krise, als einem seiner letzten Kaiser ein ganz außergewöhnlicher Aufschwung gelingt… Interview mit Peter Heather, Autor von: Die letzte Blüte Roms. Das Zeitalter Justinians

131.000.000.000

US-Dollar, so groß ist laut dem aktuellen Forbes Annual World's Billionaires Issue das Privatvermögen von Jeff Bezos. Das entspricht rund 116 Milliarden Euro. Zum ersten Mal knackt ein Privatmensch in Folge die 100-Milliarden-Grenze. Ist das die logische Konsequenz wachsenden Wohlstands? Oder aber ein Symptom für gefährliche Ungleichheit?

Die wbg wird 70!

Einige persönliche Anmerkungen dazu, zum Phänomen der Subskription, zu Europa im Allgemeinen und zu „Europa“ im Speziellen.

Die Werke Platons - Philosophieren im Dialog

Die einzige vollständig zweisprachige Gesamtausgabe der Werke Platons gehört zu den Meilensteinen des wbg-Programms. Mit der textkritischen Überarbeitung und teilweisen Neuübersetzung der klassischen Übertragungen von Friedrich Schleiermacher und Hieronymus Müller macht sie Platons Denken für den modernen Leser zugänglich. Warum aber gilt Platon bis heute als einer der wichtigsten Philosophen, zu dem alle späteren doch nur "eine Reihe von Fußnoten" (Alfred North Withehead) geliefert haben? Und was machte sein Denken und Schreiben aus?

Chemie – Verbindungen fürs Leben

Die Chemie führt das ungemütlichste Dasein unter allen Naturwissenschaften. Während die Biologie vom Nimbus des Lebens profitiert und der Physiker schon durch den Hinweis auf das unergründliche Universum und die Relativitätstheorie sämtliche vorlaute Kritiker verstummen lässt, sitzt die Chemie in der Schmuddelecke...
Dies ist eine aberwitzige, eine absurde Geschichte. Wenn sie nicht wahr wäre, würden man sie den Kinoträumen eines Werner Herzog entsprungen glauben. Es ist die Geschichte der Marionettenrepublik von Fiume, die einen Winter, einen Sommer und einen Winter lang – von November 1919 bis Dezember 1920 – ein bizarres, ein aus der Zeit gefallenes Fest in Fiume, dem eltehrwürdigen Rijeka, feierte. Der erste Akt beginnt am 11. September 1919: Gabriele Rapagnetta-d’Annunzio betritt Fiume.

Krise und Untergang der römischen Republik

Generationen von Studenten deutschsprachiger Universitäten haben seit 1979 mit Karl Christs Krise und Untergang der römischen Republik Wissen über die Römische Geschichte von 200 bis 30 v. Chr. erworben, Seminare begleitet, Prüfungen vorbereitet und sich teils auch für das Fach Alte Geschichte begeistern lassen; viele neugierige Laien haben sich mit Hilfe dieses Buch die Epoche vergegenwärtigt. Das Werk repräsentierte ein bei seinem Erscheinen noch nicht verbreitetes Genre: Es handelte sich um eine Darstellung, die auf weitausgreifender wissenschaftlicher Arbeit beruhte, jedoch von Fußnoten absah, dafür indes eine ausführliche, sorgsam gegliederte bibliographie raisonnée bot. Das ist gelegentlich mit Irritation vermerkt worden. Ein Hybrid nannte das Buch Erik Gruen in seiner grundsätzlich wohlwollenden Besprechung (The American Historical Review 85, 1980, 606 f.). Doch das Konzept bewährte sich. Auflage folgte auf Auflage.

Farbe – ein Schlüsselphänomen

Staunen ist nach Aristoteles der erste Grund der Philosophie. Sein Lehrer Platon lässt Sokrates zu Theaitetos sagen: „Denn gar sehr ist dies der Zustand eines Freundes der Weisheit, die Verwunderung, ja es gibt keinen andern Anfang der Philosophie als diesen.“
Aristoteles staunte über scheinbare Selbstverständlichkeiten und regte an, sie zu hinterfragen, weil dies zu überraschenden Einsichten führen kann. Eine solche Selbstverständlichkeit ist die, dass uns die gesamte Welt in Farben wie Rot, Gelb, Blau, Schwarz und Weiß erscheint, sei es im realen Alltag oder in den Medien.
Der Wort-Künstler D’Annunzio suchte nach immer neuen Herausforderungen und Abenteuern. In der gerade entstehenden Luftfahrt fand er, wonach er ständig suchte: Die Steigerung des alltäglichen Lebens. 1909 stieg er das erste Mal in ein Flugzeug …

Jubiläumsblog: Alltag im Mittelalter

Ernst Schubert hat mit „Alltag im Mittelalter“ einen wahrhaften Klassiker der Alltagsgeschichte und der Mittelalterforschung geschrieben. Es ist eines jener Werke, die scheinbar kein Alter haben, sondern vom ersten Augenblick an aktuell sind und es sehr lange bleiben.Woran liegt das?

Unschuldsvermutung für starke Songs!

Am 14. März 2019 erschien bei wbg/THEISS mein neues Buch „Provokation! Songs, die für Zündstoff sorg(t)en“. Was bei den Interviews rund um „Provokation!“ auffällt: Neben all den spannenden Fragen rund um die im Buch erwähnten Songs bitten mich gerade Radioleute immer wieder um Statements zu den Missbrauchsvorwürfen gegenüber Stars wie Michael Jackson und R. Kelly. Denn in vielen Redaktionen von Rundfunkhäusern wird heftig gestritten: Darf man jetzt, da die Missbrauchsvorwürfe immer stichhaltiger untermauert werden, Songs von Michael Jackson oder R. Kelly noch im Radio spielen?
Ein gemeinsames Fest von Christen und Muslimen? Im Libanon ist es Realität: am 25. März feiern Christen und Muslime gemeinsam die Ankündigung der Geburt Jesu, Mariä Verkündigung. Für die Christen des Libanon ist Jesus Christus Gottes Sohn, für die Muslime ein bedeutender Prophet, Vorläufer des Propheten Mohammed. Neun Monate vor Weihnachten gedenken Anhänger beider Religionen des Besuchs des Engels Gabriel bei der Jungfrau Maria. Seit 2010 ist der Tag ein staatlicher Feiertag im multireligiösen Libanon. Mit dem gemeinsamen Fest ist der Libanon einmal mehr Vorbild für die Länder des Nahen Ostens oder, wie Papst Johannes Paul II. es sagte, der Libanon ist mehr als ein Land, er ist eine Botschaft; eine Botschaft, dass das Zusammenleben von Christen und Muslimen möglich ist.
Tags: Religion, Politik

Elisabeth und Ludwig Schwamb – ein Paar im Widerstand

„Der Tag X scheiterte. Sie mussten nun den Weg bis zum bitteren Ende gehen. Wir wissen, dass die Opfer nicht umsonst gebracht wurden“, sagt Elisabeth Schwamb in einem Interview 1955 mit zitternder Stimme. „Wollten doch die Männer des 20. Juli mit ihrem Unterfangen erreichen, dass eure Männer, liebe Hörerinnen, eure Söhne, ihre Väter wieder nach Hause kommen würden.“
Vor einhundert Jahren begründete er die Republik von Fiume, ein Operettenregime an der Küste der Adria, dass in den Wirren und Nachwehen der Zeit am Ende des Ersten Weltkrieges entstand: Gabriele D’Annunzio - Ein Portrait.

Hygiene in der Steinzeit

Im Zuge langjähriger Ausgrabungstätigkeiten in den Feuchtbodensiedlungen des nördlichen Alpenvorlandes wurden seit dem 19. Jh. Zehntausende Pflanzenfunde geborgen. Mehr als 350 Pflanzenarten, von denen die jungsteinzeitlichen Siedler viele in irgendeiner Weise nutzten, konnten bislang bestimmt werden.
»Urschwäbin ausgegraben!«, verlautete der SWR2 am 1. April 2014. Die Vorfahrin aller Schwaben sei bei den Bauarbeiten des Stuttgarter Bahnhofs entdeckt worden. Dann die Ernüchterung: April, April! Weder die Urschwäbin noch die in ihrem Grab gefundenen ältesten Spätzle der Welt seien echt. Umso größer war die Überraschung, als sich der Aprilscherz ein Jahr später zur Realität wurde...

Forschungen am Ort der Angst

»Xibalbá« – Ort der Angst – so nannten die Maya ihre Unterwelt, in die man über neun Stufen hinabsteigt. Unter der verkarsteten Oberfläche Yucátans erstreckt sich das größte Höhlenlabyrinth der Welt. Im dunklen, aber glasklaren Wasser liegen über 100 Fundstellen – Spuren der ersten Siedler Amerikas, ausgestorbene Großtiere, Funde der Maya-Kultur. Nur gut ausgebildete Taucher können zu diesem archäologischen Schatz vordringen.
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