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Urbild einer universellen Zivilisation

Alexandre Grandazzis Buch URBS zeigt das antike Rom als Modell eines Gemeinwesens, dessen Zukunft aus gemeinsamen Erinnerungen erwächst.

Hingerichtet!

Zwar wächst der internationale Druck, die Todesstrafe abzuschaffen, dennoch werden weltweit mehrere Tausend Menschen hingerichtet. Zum »Europäischen Tag gegen die Todesstrafe« am 10. Oktober ein Plädoyer für die Abschaffung Todesstrafe.

70/71 – Der Krieg, der Europa veränderte

1870/71 führten die Nachbarländer Frankreich und Deutschland Krieg. Am Ende war das Deutsche Reich entstanden. Ein Gespräch mit dem Historiker und Publizisten Klaus-Jürgen Bremm über die Vermeidbarkeit oder Unvermeidlichkeit dieses Krieges, darüber, wer dieses Reich eigentlich wollte und welche Folgen diese Ereignisse für Europa hatten.
Aldous Huxley zum 125. Geburtstag
Die Mondlandung hat er nicht mehr miterlebt – genauso wenig, wie der Mann, der das Apollo-Programm ins Rollen brachte. Aldous Huxley und John F. Kennedy starben fast zeitgleich am 22. November 1963. Aldous Huxley starb friedlich, liebevoll begleitet von seiner zweiten Frau Laura, während John F. Kennedy einen gewaltvollen Tod erlitt. John F. Kennedy sollte recht behalten – was den Mond betraf. Noch vor Ende des Jahrzehnts hatten die Amerikaner zwei Menschen auf den Mond gebracht. Und Aldous Huxley? Hat er recht behalten?
In seiner Kolumne „Geflügelte Worte“ in der Zeitschrift Antike Welt klärt der Philologe Klaus Bartels regelmäßig die Bedeutung und Herkunft antiker Zitate. In der aktuellen Ausgabe beschäftigt er sich mit antiken Vorstellungen vom lebenslangem Lernen.
Im Jahr 2014 produzierte der LVR-Archäologische Park Xanten / LVR-RömerMuseum in Zusammenarbeit mit der Firma Faber Courtial GbR eine aus sechs Teilsequenzen bestehende, ca. zehnminütige virtuelle Rekonstruktion der Colonia Ulpia Traiana. Der Film ist heute exklusiv im LVR-RömerMuseum zu sehen. Das Ziel ist es, den Besucherinnen und Besuchern des Museums einen umfassenden und möglichst detailgetreuen Eindruck des architektonischen Erscheinungsbildes in Form eines virtuellen Rundgangs zu vermitteln und einen realistischen Eindruck von Raum und Atmosphäre der römischen Metropole erlebbar zu machen.

… to make the world a better place …

Fragen an Glen Weyl, laut WIRED’s einer der 25 einflussreichsten Denker über unsere technologische Zukunft
Bald feiert sie den 250. Geburtstag ihres größten Sohnes: Korsika, die »Insel der Schönheit« und Heimatland von Napoleon Bonaparte. Günter Müchler wirft einen Blick auf die Kinderjahre Napoleons, über die wenig bekannt ist, sowie seine familiären Hintergründe. Weshalb musste die Familie nach Frankreich flüchten? Und wie wurde aus dem korsischen Patriot ein französischer Revolutionär?

Rudolf von Habsburg – Von Angesicht zu Angesicht

Er liegt im Dom zu Speyer begraben: Wer war Rudolf der Habsburger, dessen Geburtstag sich voriges Jahr zum 800 Mal jährte?
In derselben Stadt trafen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Diskussion. Die Forschungsergebnisse, die sich dem anschlossen, stellt der Herausgeber Bernd Schneidmüller in ›König Rudolf I. und der Aufstieg des Hauses Habsburg im Mittelalter‹ zusammen. Darin werden die Etappen des Aufstiegs zur habsburgischen Weltgeltung präsentiert und Speyer tritt als einzigartiger Erinnerungsort deutscher Geschichte hervor.

Kunstphilosophie und Ästhetik

Das Alltagsverständnis von Kunst, sie sei mehr oder weniger gelungene Nachahmung der Realität, ist zwar das gängigste, trifft zugleich aber am wenigsten zu. Der Kunst ging es kaum je um Mimesis, sondern darum, etwas auszudrücken. Erst aus dieser Ambition erhielten Kunstwerke ihre machtvolle Rolle innerhalb der Kultur und von da her leitet sich das ab, was man the power of things nennt.
Staatsarchiv Darmstadt macht bisher weitgehend unbekannte Dokumente der mutigen Geliebten Wilhelm Leuschners zugänglich

»Making Rome Great Again«

Es ist das sechste Jahrhundert nach Christus. Das Römische Reich liegt in einer schweren Krise, als einem seiner letzten Kaiser ein ganz außergewöhnlicher Aufschwung gelingt… Interview mit Peter Heather, Autor von: Die letzte Blüte Roms. Das Zeitalter Justinians

131.000.000.000

US-Dollar, so groß ist laut dem aktuellen Forbes Annual World's Billionaires Issue das Privatvermögen von Jeff Bezos. Das entspricht rund 116 Milliarden Euro. Zum ersten Mal knackt ein Privatmensch in Folge die 100-Milliarden-Grenze. Ist das die logische Konsequenz wachsenden Wohlstands? Oder aber ein Symptom für gefährliche Ungleichheit?

Die wbg wird 70!

Einige persönliche Anmerkungen dazu, zum Phänomen der Subskription, zu Europa im Allgemeinen und zu „Europa“ im Speziellen.

Die Werke Platons - Philosophieren im Dialog

Die einzige vollständig zweisprachige Gesamtausgabe der Werke Platons gehört zu den Meilensteinen des wbg-Programms. Mit der textkritischen Überarbeitung und teilweisen Neuübersetzung der klassischen Übertragungen von Friedrich Schleiermacher und Hieronymus Müller macht sie Platons Denken für den modernen Leser zugänglich. Warum aber gilt Platon bis heute als einer der wichtigsten Philosophen, zu dem alle späteren doch nur "eine Reihe von Fußnoten" (Alfred North Withehead) geliefert haben? Und was machte sein Denken und Schreiben aus?

Chemie – Verbindungen fürs Leben

Die Chemie führt das ungemütlichste Dasein unter allen Naturwissenschaften. Während die Biologie vom Nimbus des Lebens profitiert und der Physiker schon durch den Hinweis auf das unergründliche Universum und die Relativitätstheorie sämtliche vorlaute Kritiker verstummen lässt, sitzt die Chemie in der Schmuddelecke...
Dies ist eine aberwitzige, eine absurde Geschichte. Wenn sie nicht wahr wäre, würden man sie den Kinoträumen eines Werner Herzog entsprungen glauben. Es ist die Geschichte der Marionettenrepublik von Fiume, die einen Winter, einen Sommer und einen Winter lang – von November 1919 bis Dezember 1920 – ein bizarres, ein aus der Zeit gefallenes Fest in Fiume, dem eltehrwürdigen Rijeka, feierte. Der erste Akt beginnt am 11. September 1919: Gabriele Rapagnetta-d’Annunzio betritt Fiume.

Krise und Untergang der römischen Republik

Generationen von Studenten deutschsprachiger Universitäten haben seit 1979 mit Karl Christs Krise und Untergang der römischen Republik Wissen über die Römische Geschichte von 200 bis 30 v. Chr. erworben, Seminare begleitet, Prüfungen vorbereitet und sich teils auch für das Fach Alte Geschichte begeistern lassen; viele neugierige Laien haben sich mit Hilfe dieses Buch die Epoche vergegenwärtigt. Das Werk repräsentierte ein bei seinem Erscheinen noch nicht verbreitetes Genre: Es handelte sich um eine Darstellung, die auf weitausgreifender wissenschaftlicher Arbeit beruhte, jedoch von Fußnoten absah, dafür indes eine ausführliche, sorgsam gegliederte bibliographie raisonnée bot. Das ist gelegentlich mit Irritation vermerkt worden. Ein Hybrid nannte das Buch Erik Gruen in seiner grundsätzlich wohlwollenden Besprechung (The American Historical Review 85, 1980, 606 f.). Doch das Konzept bewährte sich. Auflage folgte auf Auflage.

Farbe – ein Schlüsselphänomen

Staunen ist nach Aristoteles der erste Grund der Philosophie. Sein Lehrer Platon lässt Sokrates zu Theaitetos sagen: „Denn gar sehr ist dies der Zustand eines Freundes der Weisheit, die Verwunderung, ja es gibt keinen andern Anfang der Philosophie als diesen.“
Aristoteles staunte über scheinbare Selbstverständlichkeiten und regte an, sie zu hinterfragen, weil dies zu überraschenden Einsichten führen kann. Eine solche Selbstverständlichkeit ist die, dass uns die gesamte Welt in Farben wie Rot, Gelb, Blau, Schwarz und Weiß erscheint, sei es im realen Alltag oder in den Medien.
Der Wort-Künstler D’Annunzio suchte nach immer neuen Herausforderungen und Abenteuern. In der gerade entstehenden Luftfahrt fand er, wonach er ständig suchte: Die Steigerung des alltäglichen Lebens. 1909 stieg er das erste Mal in ein Flugzeug …
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