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In 36 Kurzgeschichten erzählt Mario Ludwig aus seinem Alltag als Katzenbesitzer beziehungsweise Dosenöffner von Pünktchen und Spikey. Neuste und neuere wissenschaftliche Erkenntnisse ergänzen, unterhaltsame Illustrationen untermalen die amüsanten Anekdoten.

Frage an …: Joachim WHALEY

Wie passen der Humanist und Erzeuropäer Erasmus von Rotterdam und die Alternative für Deutschland zusammen?
Während Napoleon in Mombello, nördlich von Mailand, 1796 für die Dauer des Italienfeldzugs seinen Hofstaat einrichtete und diverse Besucher empfing, schrieb er seiner Frau Joséphine weiterhin Liebesbriefe.
Erasmus von Rotterdam war liberaler Denker, aufgeschlossener Humanist – und ist Namenspatron des ERASMUS-Programms. Dass die AfD die Desiderius-Erasmus-Stiftung nun als parteinahe Stiftung anerkannt hat, widerspricht den Werten, die viele junge Studierende mit einem Auslandsaufenthalt verbinden.
Andreas Lehmann ist nicht nur ein hochgeschätzter Kollege hier in der wbg, sondern seit Kurzem auch frischgebackener Romanautor.
In diesem Interview reden wir mit ihm über sein Debüt „Über Tage“ und was es heißt, ein schreibender Mensch zu sein.

Brennende Leidenschaft – glühendes Begehren

N. brannte sein Leben lang vor Ehrgeiz. Der korsische Aufsteiger hielt als Kaiser der Franzosen Europa in Atem, stellte es grundlegend auf den Kopf. Wie sehr aber auch das Liebesverlangen in ihm brannte, dokumentiert ein nicht unerheblicher Teil seiner überbordenden Korrespondenz. Die folgenden Monate wollen wir den Liebhaber Napoleon Bonaparte präsentieren.
›Exil unter Palmen‹ entwirft ein lebhaftes Porträt der kleinen Mittelmeergemeinde Sanary-sur-Mer und ihrer prominenten Bewohner inmitten einer Welt am Abgrund. Doch dieses Exil soll bald zu einer lebensbedrohlichen Falle werden.
1928 wurde Gerhard Ludwig Weinberg in Hannover geboren – zehn Jahre später musste er aufgrund der nationalsozialistischen Judenverfolgung nach Sawange an der Südküste Englands auswandern.
In unserem neusten Blogbeitrag spricht der Historiker über die prägnantesten Erinnerungen aus seiner Kindheit in Hannover.

Lokalnachrichten: Ganz normales Pogrom 38

So klein, so nah, so ganz konkret: Wenn Hemmschwellen brechen und Wertesysteme versagen erwächst aus Ressentiments und Vorurteilen Gewalt und Vernichtung. Sven Felix Kellerhoff schreibt eine paradigmatische Provinz-Parabel – und ein bedrückendes Lehrstück aus der deutschen Geschichte.
In der Weimarer Republik geboren, den Zweiten Weltkrieg überlebt und die Wiedervereinigung miterlebt – In unserem neusten Blogbeitrag beschreibt der Politiker, Rechtsanwalt und Autor Gerhart Baum, wie seine frühen Erfahrungen als Nachkriegskind seinen politischen Werdegang geprägt haben.
In unserem neuen Blogbeitrag spricht Historiker Lothar Machtan über sein neustes und wohl wichtigstes Buch ›Kaisersturz. Vom Scheitern im Herzen der Macht‹. Darin lässt er die letzten Wochen des Kaiserreichs noch einmal eindrucksvoll Revue passieren und zwar aus ungewohnter Perspektive.

Lob der Revolution – ein Plädoyer wider ihre Verächter

„Man kann die Revolution 1918/19 nicht als misslungen, stecken geblieben oder unvollendet bezeichnen.“ – In unserem neuen Blogbeitrag sprechen Lars-Broder Keil und Sven Felix Kellerhoff darüber, weshalb die Ereignisse nach dem ersten Weltkrieg zu den am meisten unterschätzten Erfolgen der deutschen Geschichte zählen.
„Die Demokratie an sich verringert die Ungleichheit nicht. (…) Soweit wir wissen, wurde in Gesellschaften, die von großen gewaltsamen Erschütterungen und deren Auswirkungen verschont wurden, nie eine wesentliche Verringerung der Ungleichheit beobachtet. Wird sich das in der Zukunft ändern?“
Der Althistoriker Walter Scheidel von der Stanford University untersucht das, was Wirtschaftswissenschaftler wie Thomas Piketty für die Gegenwart konstatieren, über die vergangenen Jahrtausende und kommt zu dem beunruhigenden Schluss: Der Ausgleich sozialer Ungleichheit fand in der Geschichte bisher immer mit Gewalt statt
Jorge Mario Bergoglio, der als Papst den Namen Franziskus angenommen hat, ist eine faszinierende, eine schillernde und polarisierende Figur, und auf jeden Fall Wert, dass man über ihr schreibt. Aber auch sein Namenspatron, Franziskus von Assisi, der vor 800 Jahren lebte, bietet immer noch und gerade heute wieder Stoff, über ihn nachzudenken und zu schreiben. Ein Beitrag des Franz von Assisi-Biographen und Kirchenhistorikers Volker Leppin.

Unbekannte Mitbewohner

Täglich begegnen wir Tieren, deren Namen wir kennen, über die wir jedoch nichts oder kaum etwas wissen. Und das, obwohl sie in unser allernächsten Umgebung leben. Wir verscheuchen die Wespe beim Kaffeetrinken im Freien, finden das Glühwürmchen romantisch und die Spinne im Keller eklig, wir bekämpfen Motten im Kleiderschrank, suchen den Hund nach Zecken ab oder sehen ein Silberfischchen durch das Badezimmer huschen. Doch wie leben diese Tiere? Wie vermehren sie sich? Was fressen sie? Gab es sie vielleicht schon vor Ur-Zeiten, und was dachten Menschen vergangener Zivilisationen über sie?

Stefan George heute

Georges Werk hält den Glauben an die Präsenz des Göttlichen in der Welt wach. Der Autor Jürgen Egyptien möchte daran die These knüpfen, dass nur eine Kultur, in der ein Werk wie das Georges die Möglichkeit zur ästhetischen Erfahrung dieser Präsenz des Göttlichen bereithält, geistig lebendig bleiben kann.
Über 1.000 herausragende archäologische Funde aus ganz Deutschland sind ab dem kommenden Herbst im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen. Das Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin und der Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland zeigen die Sonderausstellung ›Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland‹ vom 21. September 2018 bis zum 6. Januar 2019.
Im Juni dieses Jahres begeht die Berliner Sparkasse ihren 200. Geburtstag; an sich schon ein beachtliches Ereignis, das noch an Bedeutung gewinnt, wenn man bedenkt, dass es sich um eine der ganz großen deutschen Sparkassen handelt, die zudem als die erste kommunale Gründung in Preußen gilt, auf eine wechselvolle Geschichte zurückblickt und nicht zuletzt in der Bundeshauptstadt domiziliert
Paradoxerweise trennen Grenzen - und bringen genauso zusammen: Das Interesse an ihnen betrifft Staaten, Städte und Bürger gleichermaßen. Wie aber werden sie gezogen? Wie bewahrt man die Kenntnis von ihnen? Wie einigt man sich über ihren Verlauf? Gibt es für ihre Festlegung eine allgemein gültige Methode, und wenn ja: Seit wann?
An den hundertsten Jahrestag des Kieler Matrosenaufstands erinnert eine eindrucksvolle Schau im Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum. Museumsdirektorin Doris Tillmann stellt das Konzept der Sonderausstellung vor.
Tags: Neuzeit, Politik
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