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Dies ist eine aberwitzige, eine absurde Geschichte. Wenn sie nicht wahr wäre, würden man sie den Kinoträumen eines Werner Herzog entsprungen glauben. Es ist die Geschichte der Marionettenrepublik von Fiume, die einen Winter, einen Sommer und einen Winter lang – von November 1919 bis Dezember 1920 – ein bizarres, ein aus der Zeit gefallenes Fest in Fiume, dem eltehrwürdigen Rijeka, feierte. Der erste Akt beginnt am 11. September 1919: Gabriele Rapagnetta-d’Annunzio betritt Fiume.

Krise und Untergang der römischen Republik

Generationen von Studenten deutschsprachiger Universitäten haben seit 1979 mit Karl Christs Krise und Untergang der römischen Republik Wissen über die Römische Geschichte von 200 bis 30 v. Chr. erworben, Seminare begleitet, Prüfungen vorbereitet und sich teils auch für das Fach Alte Geschichte begeistern lassen; viele neugierige Laien haben sich mit Hilfe dieses Buch die Epoche vergegenwärtigt. Das Werk repräsentierte ein bei seinem Erscheinen noch nicht verbreitetes Genre: Es handelte sich um eine Darstellung, die auf weitausgreifender wissenschaftlicher Arbeit beruhte, jedoch von Fußnoten absah, dafür indes eine ausführliche, sorgsam gegliederte bibliographie raisonnée bot. Das ist gelegentlich mit Irritation vermerkt worden. Ein Hybrid nannte das Buch Erik Gruen in seiner grundsätzlich wohlwollenden Besprechung (The American Historical Review 85, 1980, 606 f.). Doch das Konzept bewährte sich. Auflage folgte auf Auflage.

Farbe – ein Schlüsselphänomen

Staunen ist nach Aristoteles der erste Grund der Philosophie. Sein Lehrer Platon lässt Sokrates zu Theaitetos sagen: „Denn gar sehr ist dies der Zustand eines Freundes der Weisheit, die Verwunderung, ja es gibt keinen andern Anfang der Philosophie als diesen.“
Aristoteles staunte über scheinbare Selbstverständlichkeiten und regte an, sie zu hinterfragen, weil dies zu überraschenden Einsichten führen kann. Eine solche Selbstverständlichkeit ist die, dass uns die gesamte Welt in Farben wie Rot, Gelb, Blau, Schwarz und Weiß erscheint, sei es im realen Alltag oder in den Medien.
Der Wort-Künstler D’Annunzio suchte nach immer neuen Herausforderungen und Abenteuern. In der gerade entstehenden Luftfahrt fand er, wonach er ständig suchte: Die Steigerung des alltäglichen Lebens. 1909 stieg er das erste Mal in ein Flugzeug …

Jubiläumsblog: Alltag im Mittelalter

Ernst Schubert hat mit „Alltag im Mittelalter“ einen wahrhaften Klassiker der Alltagsgeschichte und der Mittelalterforschung geschrieben. Es ist eines jener Werke, die scheinbar kein Alter haben, sondern vom ersten Augenblick an aktuell sind und es sehr lange bleiben.Woran liegt das?