Lob der Revolution – ein Plädoyer wider ihre Verächter

„Man kann die Revolution 1918/19 nicht als misslungen, stecken geblieben oder unvollendet bezeichnen.“ – In unserem neuen Blogbeitrag sprechen Lars-Broder Keil und Sven Felix Kellerhoff darüber, weshalb die Ereignisse nach dem ersten Weltkrieg zu den am meisten unterschätzten Erfolgen der deutschen Geschichte zählen.
In der Epoche zwischen Luther und dem Dreißigjährigem Krieg zerbricht die Einheit des christlichen Abendlandes – die es vorher vielleicht gar nicht gegeben hat. Über die Umbrüche im Glauben am Beginn der Neuzeit, in der Politik und in der Weltauffassung sprechen der britische Neuzeithistoriker Mark Greengrass und der deutsche Kirchenhistoriker Volker Leppin.

Gespräch und Diskussion zu »Der Dreißigjährige Krieg«

Peter H. Wilson und Herfried Münkler kamen am 13. Februar 2018 zu einem gemeinsamen Gespräch über den Dreißigjährigen Krieg und seine Auswirkungen auf das Weltgeschehen in der Denkerei Berlin zusammen. Die Moderation übernahm FAZ-Redakteur Andreas Kilb.
Wer wird Europa in Zukunft voranbringen? Frankreich en marche, oder doch die zuverlässige Diesellock Deutschland, dass seit dieser Woche dann doch wieder eine Regierung hat. Und war das Heilige Römische Reich mehr ein Anachronismus, eine nutzlose Entwicklung, oder doch ein nachhaltiges, sinnvolles Gebilde?
Fragen zur deutschen Geschichte an die Historiker Johann Chapoutot und Joachim Whaley.
Thomas Vašek- Philosoph, WBG Autor und Chefredakteur der Philosophiezeitschrift »Hohe Luft« spricht in unserem aktuellen Videointerview über sein neues Buch und die 101 wichtigsten Fragen, die die Menschheit zum Grübeln bringen.
Wir leben in einer Kultur des Entschuldigens und Vergebens. Doch während einige Denker Vergebung als zu unterwürfig angreifen und die Vergeltung bevorzugen, kritisiert Martha Nussbaum in ihrem neuen Werk die Vergebung aus einem anderen Grund: denn in zwischenmenschlichen Beziehungen wird die Vergebung zu einem Mittel der Disziplinierung und Schuldzuweisung.