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131.000.000.000

US-Dollar, so groß ist laut dem aktuellen Forbes Annual World's Billionaires Issue das Privatvermögen von Jeff Bezos. Das entspricht rund 116 Milliarden Euro. Zum ersten Mal knackt ein Privatmensch in Folge die 100-Milliarden-Grenze. Ist das die logische Konsequenz wachsenden Wohlstands? Oder aber ein Symptom für gefährliche Ungleichheit?
„Die Demokratie an sich verringert die Ungleichheit nicht. (…) Soweit wir wissen, wurde in Gesellschaften, die von großen gewaltsamen Erschütterungen und deren Auswirkungen verschont wurden, nie eine wesentliche Verringerung der Ungleichheit beobachtet. Wird sich das in der Zukunft ändern?“
Der Althistoriker Walter Scheidel von der Stanford University untersucht das, was Wirtschaftswissenschaftler wie Thomas Piketty für die Gegenwart konstatieren, über die vergangenen Jahrtausende und kommt zu dem beunruhigenden Schluss: Der Ausgleich sozialer Ungleichheit fand in der Geschichte bisher immer mit Gewalt statt