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An den hundertsten Jahrestag des Kieler Matrosenaufstands erinnert eine eindrucksvolle Schau im Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum. Museumsdirektorin Doris Tillmann stellt das Konzept der Sonderausstellung vor.
Die spätmoderne Gegenwart des 21. Jh. ist für die Klassische Archäologie eine Zeit einschneidender Veränderungen und großer Herausforderungen. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Fach allmählich von einer Kunstgeschichte zu einer Kulturgeschichte der Antike gewandelt.
In der Epoche zwischen Luther und dem Dreißigjährigem Krieg zerbricht die Einheit des christlichen Abendlandes – die es vorher vielleicht gar nicht gegeben hat. Über die Umbrüche im Glauben am Beginn der Neuzeit, in der Politik und in der Weltauffassung sprechen der britische Neuzeithistoriker Mark Greengrass und der deutsche Kirchenhistoriker Volker Leppin.

A Space Odyssey 1968

Technik- und Fortschrittsglauben, New Frontier, Bewusstseinserweiterung: In keinem Film verdichten sich die Träume der 1960er-Jahre so augenscheinlich wie in der avantgardistischen Science-Fiction-Meditation ›2001– Odyssee im Weltraum‹, die (am 2. April) vor 50 Jahren Weltpremiere feierte. Der Film vom britisch-amerikanischen Meisterregisseur Stanley Kubrick sprengte im wahrsten Sinn des Wortes alle Grenzen und beeindruckt noch heute.

Wenn der Staat tötet

Die einzige Demokratie, in der die Todesstrafe praktiziert wird, sind die USA – und Japan. Dort allerdings nicht, wie in den USA, mittels Giftspritze, sondern nach wie vor durch Erhängen. Und, anders als in den USA, vollkommen diskret und abseits der Blicke der Öffentlichkeit. Nur 2010 durften Journalisten erstmals eine Todeszelle besuchen. Die Hinrichtung zweier Männer führte 2017 erstmals zu internationalen Protesten – auch durch die deutsche Bundesregierung. Ein Beitrag anlässlich des Erscheinens der japanischen Ausgabe des Buches ›Wenn der Staat tötet. Eine Geschichte der Todesstrafe‹.

Wer war Henri Bergson? (K)ein Literat.

Vor gut 90 Jahren erhielt der Philosoph Henri Bergson den Nobelpreis für Literatur. Wie auch im Falle Bob Dylans führte die Nominierung zu einem Eklat: Steckt Literatur denn auch in gattungsfremden Texten?

Gespräch und Diskussion zu »Der Dreißigjährige Krieg«

Peter H. Wilson und Herfried Münkler kamen am 13. Februar 2018 zu einem gemeinsamen Gespräch über den Dreißigjährigen Krieg und seine Auswirkungen auf das Weltgeschehen in der Denkerei Berlin zusammen. Die Moderation übernahm FAZ-Redakteur Andreas Kilb.
Wer wird Europa in Zukunft voranbringen? Frankreich en marche, oder doch die zuverlässige Diesellock Deutschland, dass seit dieser Woche dann doch wieder eine Regierung hat. Und war das Heilige Römische Reich mehr ein Anachronismus, eine nutzlose Entwicklung, oder doch ein nachhaltiges, sinnvolles Gebilde?
Fragen zur deutschen Geschichte an die Historiker Johann Chapoutot und Joachim Whaley.

Als Hitler nach seinem Heimatland griff

2018 ist ein besonderes Erinnerungsjahr, der »Anschluss« Österreichs an das Deutsche Reich jährt sich zum achtzigsten Mal. Angeregt durch einen Stolperstein auf dem Salzburger »Alten Markt« beginnt Holger Schaeben historische Fakten zu sammeln, in Archiven und der wissenschaftlichen Literatur zu recherchieren. Heraus kommt eine literarische Verarbeitung des Schicksalsjahres 1938.

„Schwarze Jahreszeiten“ revisited

„Ich erinnere mich daran, wie ich es zum ersten Mal hörte. Gleich zu Beginn des Kriegs, direkt nach der Niederlage. Es kam mir zu Ohren, als man überlegte: Werden sie uns im Ghetto einsperren oder nicht? Ich wusste nicht, was dieses Wort bedeutet – „Ghetto“ – war mir jedoch darüber im Klaren, dass es mit einem Umzug zusammenhängt. Ich erkannte, dass die Erwachsenen mit Schrecken davon sprachen, doch bildete ich mir ein, dass es ein interessantes Abenteuer werden würde. Und schließlich stellte ich mir vor, dass dieses geheimnisvolle und unverständliche Ghetto eine riesige, vielstöckige Kutsche sei, die durch die Straßen der Stadt fuhr, gezogen von einem Dutzend Pferden. In einer solchen Kutsche würden sie uns unterbringen, wir würden dort einziehen – das wre sicherlich interessant und lustig …“
Die polnische Regierung unter Mateusz Morawiecki hat ein Gesetz erlassen, das es verbietet, dem Land eine Verantwortung oder Mitverantwortung für die NS-Verbrechen zuzuschreiben. Insbesondere verwahrt sie sich gegen den Begriff "Polnische Todeslager". Die Argumentation der Regierung ist in weiten Teilen nachvollziehbar – wirft aber auch Fragen auf.
›Die amerikanische Prinzessin‹ ist die Rekonstruktion eines faszinierenden Lebens vor dem historischen Panorama von Wirtschaftsboom, Revolution und Krieg. Vor allem aber ist es die bewegende Geschichte einer außergewöhnlichen Frau, die den Mut hat, ihren eigenen Weg zu gehen bis zum bitteren Ende.
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