Bücher zu Jean Paul Sartre

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Handbuch der Anthropologie
wbg Original i
Pleger, Wolfgang H.
Handbuch der Anthropologie Die wichtigsten Konzepte von Homer bis Sartre
Wolfgang Pleger bietet in diesem Handbuch eine historisch-systematische Darstellung der wichtigsten anthropologischen Konzepte der europäischen Geschichte und thematisiert die problematische Situation des Menschen in der Welt. Wie etwa in der antiken und biblischen Mythologie, wo der Mensch als...
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Jean-Paul Sartre
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Cox, Gary
Jean-Paul Sartre Existentialismus und Exzess
Jean-Paul Sartre ist einer der wichtigsten und einflussreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Durch seine Schriften wurde die Philosophie des Existentialismus auf der ganzen Welt bekannt und seine öffentlichen Skandale und zahlreichen Liebesaffären machten aus ihm schon zu Lebzeiten eine...
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Die französische Philosophie im 20. Jahrhundert
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Bedorf, Thomas / Röttgers, Kurt (Hrsg.)
Die französische Philosophie im 20. Jahrhundert Ein Autorenhandbuch
Es kann ohne Übertreibung gesagt werden, dass im letzten Jahrhundert kein Land so viele unterschiedliche philosophische Schulen von großer Ausstrahlungskraft hervorgebracht hat wie Frankreich. Das betrifft die Bewegung der so genannten Postmoderne ebenso wie den Strukturalismus oder die Aufnahme...
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Lexikon Existenzialismus und Existenzphilosophie
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Thurnherr, Urs / Hügli, Anton (Hrsg.)
Lexikon Existenzialismus und Existenzphilosophie
Ziel dieses Lexikons ist es, die heute zunehmend wieder aktuell werdenden Strömungen der Existenzphilosophie und des Existenzialismus von ihren Grundbegriffen her zu erschließen. Die Artikelstichwörter stellen die zentralen Wortführer sowie die wichtigsten Probleme dieser Strömungen dar. Die...
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Jean-Paul Sartre
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Bardt, Ulrike (Hrsg.)
Jean-Paul Sartre Ein Philosoph des 21. Jahrhunderts?
Der Philosoph Jean-Paul Sartre (1905 – 1980) gehört zu den bekanntesten und wirkmächtigsten modernen Denkern. Nicht nur durch seine Theorie, sondern auch durch vielfältigste literarische Werke hat er weit über die philosophische Szene hinaus Schlagworte und Themen in die öffentliche Diskussion...
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Jean Paul Sartre - Philosoph und Denker

Jean Paul Sartre (1905-1980) gehört zu den größten Denkern des 20. Jahrhunderts. Der französische Romancier, dessen Name untrennbar mit der Philosophie des Existentialismus verbunden ist, verkündet in seinem Hauptwerk "Das Sein und das Nichts" die vollkommene Freiheit des menschlichen Individuums. Diese ist aber zugleich mit der absoluten Verantwortung des Einzelnen verbunden, der sich nun nicht mehr auf Gott oder eine andere höhere Instanz berufen kann.

 

Jugendjahre im Widerstand

Nach dem Studium der Psychologie, Soziologie und Philosophie an der "École Normale Supérieure" in Paris arbeitete Jean Paul Sartre in den 1930er- und 1940er-Jahren als Lehrer und Hochschullehrer. Während der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg war er Mitglied der französischen Résistance. 1942 wurde sein Bühnenstück "Die Fliegen", das zum aktiven Widerstand gegen die Besatzer aufruft, in Paris uraufgeführt.

 

Das Sein und das Nichts

Nach dem Krieg ließ Sartre sich als freier Schriftsteller in Paris nieder und schuf hier sein philosophisches Hauptwerk. In seinem Buch "Das Sein und das Nichts" legt er seine existenzialistische Philosophie dar, nach der der Mensch in dieses Leben geworfen ist, ohne von einer höheren Instanz gehalten zu werden. Dies gibt ihm vollkommene Freiheit, aber auch vollkommene Verantwortung für seine Existenz. Das Sartre Buch wurde zeitweilig vom Vatikan auf den Index der katholischen Kirche gesetzt, mit der Begründung, es könne bei Gläubigen Zweifel schüren.

 

Literarisches Schaffen und Nobelpreis

Das Sartre Buch "Das Sein und das Nichts" und seine Philosophie sind indes weit weniger bekannt als seine Dramen und Romane, die ebenfalls zu den bedeutendsten Werken des französischen Existentialismus zählen. "Das Spiel ist aus" (Drama) und "Der Ekel" (Roman) sind bis heute viel gelesene Bücher von Jean Paul Sartre.
1964 sollte ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen werden. Er lehnte die Auszeichnung jedoch ab - ein Eklat, der weltweit für Aufsehen sorgte. Der Philosoph begründete seine Ablehnung damit, dass nicht eine Jury aus "50 alten Herren" ein Sartre Buch beurteilen solle, sondern allein die Leserschaft.

 

Lebenslange Partnerschaft mit Simone de Beauvoir

Noch mehr als für seine Bücher interessierten sich Philosophinnen und Philosophen des 20. Jahrhunderts indes für das Leben des französischen Romanciers. Seine offene Beziehung mit der großen Schriftstellerin und Philosophin Simone de Beauvoir galt vielen als skandalös. Jean Paul Sartre lernte sie 1929 in Paris kennen. Aus der Liebe der beiden erwuchs eine lebenslange Zusammenarbeit.

 

Der Philosoph in der Revolte

Als politisch aktiver Mensch wandte sich Sartre nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst dem Kommunismus und der Sowjetunion zu. Erst nach dem Aufstand in Ungarn 1954 und seiner brutalen Niederschlagung durch das sowjetische Regime änderte er seine Haltung. Zeit seines Lebens blieb er aber revolutionären Ideen verbunden und spielte eine große intellektuelle Rolle in den Maiaufständen von Paris im Jahr 1968. 1974 besuchte er den Terroristen Andreas Baader im Gefängnis, eine Aktion, für die er heftig kritisiert und angegriffen wurde.

1976 erhielt Sartre die Ehrendoktorwürde der hebräischen Universität Jerusalem. Im selben Jahr erschien sein Roman "Zeit der Reife", eine Art fiktiver Lebensrückblick mit autobiografischen Elementen. Sartre starb 1980 in Paris.

 

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