2018 ist da - das Ende des ersten Weltkrieges jährt sich zum 100. Mal.
Am Beginn des 20. Jahrhunderts beherrschten die europäischen Nationen weite Teile der Welt, strotzten vor ökonomischer Stärke und überboten sich in technologischen Innovationen. Trotzdem aber gelang es ihnen nicht, ihre politischen Beziehungen auf friedliche Weise zu regeln. 1918, nach vier Jahren mörderischem Krieg, brach die europäische politische Ordnung, brachen Imperien und Monarchien zusammen. Heute, hundert Jahre später, leben wir in einem friedlichen, geeinten Europa. Aber sind wir wirklich so viel weiter als damals? Ein Interview mit dem Autor Kersten Knipp.
Napoleons St. Helena – ein Ort der absoluten Entschleunigung, ein Albtraum für ruhelose Imperatoren und ein Traum für moderne Kosmopoliten.

Hannah von Bredow

Millionen Deutsche jubelten Hitler zu und begeisterten sich für den Nationalsozialismus. Auch im Adel fand Hitler viele bereitwillige Helfer. Doch Hannah von Bredow, geborene Gräfin von Bismarck-Schönhausen, war eine überzeugte Gegnerin der Nationalsozialisten.
Ochs und Esel sind für viele die Attraktion in der weihnachtlichen Krippe. Die Evangelisten erwähnen sie jedoch mit keinem Wort. Wann und warum kamen Ochs und Esel in die Welt?

„Finie la guerre?“

Der 11. November 1918, der Tag, an dem das Waffenstillstandsabkommen zwischen dem Deutschen Reich und den beiden Westmächten Frankreich und Großbritannien geschlossen wurde, gilt als Ende des Ersten Weltkriegs. Doch nicht in ganz Europa ging der Krieg mit diesem Tag zu Ende.

Eine mehr als rätselhafte Jungfrau …

Franken, ausgehendes 19. Jahrhundert.: Amelia und George Price, ein junges englisches Pärchen, verbringt seine Flitterwochen in Begleitung von Mr. Hutcheson, einem verwegenen Abenteurer aus Nebraska, im romantischen Deutschland. Heute steht Nürnberg auf dem Programm – eine pittoreske Perle des Mittelalters …
Was der Auftakt unseres WBG-Blogs mit der Zivilgesellschaft, militärischer Symbolik und den heutigen unruhigen Zeiten zu tun hat? In dem neuen Beitrag aus der WBG-Redaktion erfahren Sie, wie die Idee des Blogs entstanden ist.

Gärten – Schlüssel zur Vergangenheit

An kaum einem Ort lassen sich Kultur und Lebensweise vergangener Zeiten so leicht nachvollziehen wie in rekonstruierten Gärten, zwischen Pflanzen und Skulpturen. Stephanie Hauschild erzählt, warum es gar nicht so leicht ist, einen antiken Garten detailgetreu nachzubilden – und der Versuch sich trotzdem lohnt.
Noch im Herbst 1916 wurde Woodrow Wilson mit dem Versprechen, die Vereinigten Staaten aus dem europäischen Krieg herauszuhalten, zu zweiten Mal zum Präsidenten gewählt. Im April 1917 hatte sich das Blatt gewendet: Amerika wurde zur Kriegspartei, und Wilson zur entscheidenden Figur einer neuen Weltordnung.

Holmger und die Zisterzienser

Gemeinsam mit etwa 150 weiteren Objekten aus ganz Europa erzählt das meisterhafte Grabtuch des Holmger Knutsson die Geschichte des Zisterzienserordens in der Ausstellung „Die Zisterzienser. Das Europa der Klöster“.

Gier nach immer neuen Bildern...

Bilder sind im heutigen Nachrichtengeschäft unverzichtbar. Seit rund 130 Jahren wird der Bildjournalismus von Fotos bestimmt. Doch wie arbeitete die Bildpresse vor der Erfindung der Fotografie? Bei der Herstellung früher Flugblätter und Bilderbogen kamen unterschiedliche graphische Techniken zum Einsatz. Die Ausstellung „Gier nach neuen Bildern“ des Deutschen Historischen Museum Berlin dokumentiert den „Bildjournalismus“ vor und abseits der Fotografie.
"Überfremdung" war einer der Begriffe, die in diesem Wahlkampf gefallen sind und eigentlich nicht hätten fallen dürfen. 1929 wurde "Überfremdung" erstmals in den Duden aufgenommen und bereits 1933 von Sprachwissenschaftlern kritisch beurteilt.1933 sprach Joseph Goebbels von der „Überfremdung des deutschen Geisteslebens“, gemeint war: „durch das Judentum“. Und 2017 spricht der Geschichtslehrer und AfD-Politiker Björn Höcke in seinen brandgefährlichen Reden wiederholt von „Überfremdung“.
2 von 3