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Aufstand der Pfeffersäcke

Schneider-Ferber, Karin

Aufstand der Pfeffersäcke

Bürgerkämpfe im Mittelalter
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»Wutbürger«: Überall in Deutschland stehen sie gegen geplante Großprojekte auf. Sie misstrauen den Politikern, fordern mehr Transparenz und Teilhabe. Ein neuer gesellschaftlicher Trend? Von wegen. Zornerfüllt und waffenklirrend, lärmend und gewaltbereit – so standen aufgebrachte Bürger im Mittelalter vor ihrer Obrigkeit. Nichts fürchteten die... mehr
Group 53
Beschreibung
»Wutbürger«: Überall in Deutschland stehen sie gegen geplante Großprojekte auf. Sie misstrauen den Politikern, fordern mehr Transparenz und Teilhabe. Ein neuer gesellschaftlicher Trend? Von wegen. Zornerfüllt und waffenklirrend, lärmend und gewaltbereit – so standen aufgebrachte Bürger im Mittelalter vor ihrer Obrigkeit. Nichts fürchteten die Mächtigen mehr als einen Aufstand mitten in der Stadt. Denn der Volkszorn konnte viel erwirken, vom Ämterverlust bis hin zum Todesurteil.

Karin Schneider-Ferber erzählt in diesem Buch von Bürgeraufständen in deutschen mittelalterlichen Städten, von wütenden Augsburgern bis hin zu rebellischen Braunschweigern. Sie zeigt jeweils die Ursachen und historisch-politischen Hintergründe auf. Zu meckern gab es in einer mittelalterlichen Stadt jedenfalls nicht weniger als heute: Ungerechte Steuerlasten, Geldverschwendung und Amtsmissbrauch, willkürliche Rechtsprechung und vieles mehr prangerten die Bürger an.

2014. 240 S. mit 10 s/w Abb., Bibliogr., 14,5 x 22 cm, geb. mit SU. Theiss, Darmstadt.
  • 1012596
    • Buch
    • Hardcover mit Schutzumschlag
    • 1012596
    • 978-3-8062-2784-0
    • 06.03.2014
    • wbg Theiss
    • 240
    • 10 Farbig
    • Deutsch
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    Group 52 Autorenporträt
    comment (2) Pressestimmen
    »Die Autorin porträtiert zehn ganz unterschiedliche Fälle des mittelalterlichen Bürgerbegehrens und schlägt damit eine Seite des Geschichtsbuchs auf, die sonst eher zugedeckt bleibt. Wer Lust hat auf einen etwas anderen Blick auf mittelalterliche Städte, der findet hier die passende Lektüre.« Miroque »... ein sehr gut lesbares Buch, das...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Die Autorin porträtiert zehn ganz unterschiedliche Fälle des mittelalterlichen Bürgerbegehrens und schlägt damit eine Seite des Geschichtsbuchs auf, die sonst eher zugedeckt bleibt. Wer Lust hat auf einen etwas anderen Blick auf mittelalterliche Städte, der findet hier die passende Lektüre.

    Miroque

    ... ein sehr gut lesbares Buch, das ermutigt, bloß nicht locker zu lassen...

    WDR 3 Resonanzen

    In einer intelligenten Auswahl eindrucksvoller Beispiele präsentiert Karin Schneider-Ferber zehn große Konflikte aus deutschen Städten des Mittelalters. Das sehr gut geschriebene Buch zeigt, dass die mittelalterliche Stadt kein Ort bürgerlicher Behaglichkeit war.

    Damals

    Ein gut geschriebenes Buch - auch für Nichthistoriker.

    Deutsches Handwerksblatt

    Ein gut lesbares Buch mit durchaus hohem Aktualitätsbezug.

    Militärgeschichte

    [...]genau das Richtige für eine längere Zugfahrt oder einen Regentag.

    Das Historisch-Politische Buch

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    Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star empty Created with Sketch. 02.07.2017

    Man darf sich nicht alles gefallen lassen!

    In insgesamt 10 Aufsätzen beschäftigt sich die Mittelalter-Expertin Schneider-Ferber mit Bürgerkämpfen im Mittelalter. Sie geht dabei chronologisch vor, beginnt mit einem Aufstand in Köln im Jahre 1074 und endet mit der Täuferherrschaft in Münster 1534.

    Die in der Regel 20-seitigen Aufsätze selbst sind nach einem transparenten und anregendem Schema strukturiert: Zunächst gibt es einen kurzen Einstieg unmittelbar in den konkreten Konflikt in der jeweiligen Stadt, dann wird differenziert die unmittelbare und mittelbare Vorgeschichte erzählt und schließlich ein Ausblick auf die weitere Entwicklung genommen. Am Ende eines jeden Aufsatzes folgt darüber hinaus ein in der Regel zwei- bis dreiseitiger Exkurs zu einem zentralen Aspekt des jeweiligen Bürgeraufstandes, in dem dann aber auch Querverbindungen zu parallelen Entwicklungen in anderen Städten aufgezeigt werden. Die Aufsätze sind gut verständlich und können auch unabhängig voneinander oder in einer selbst gewählten Reihenfolge gelesen werden.
    Ein zusammenfassendes Schlusswort oder Fazit fehlt leider, obwohl sich beim Lesen der Aufsätze schnell erschließt, von wie zentraler Bedeutung die Beteiligung aufstrebender Gruppen an der politischen Macht bzw. die Emanzipation von nicht mehr zeitgemäßen Landesherrn für den Frieden und die Prosperität einer Stadt waren. Beim Literaturverzeichnis wäre es außerdem hilfreich, wenn es eine Aufteilung in Übersichtsliteratur und Literatur für die jeweiligen Städte gäbe.

    Insgesamt aber auf jeden Fall eine kurzweilige und aufschlussreiche Lektüre!

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