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Literatur im technischen Zeitalter

Segeberg, Harro

Literatur im technischen Zeitalter

Von der Frühzeit der deutschen Aufklärung bis zum Beginn des ersten Weltkriegs
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Dieses Buch bietet die erste zusammenfassende Darstellung zum Thema ›Literatur und Technik‹ – ein in den letzten 20 Jahren stürmisch expandierendes Feld der Forschung – über einen Zeitraum von zwei Jahrhunderten. Nach einer Diskussion der Forschungsliteratur zu diesem Bereich geht der Band auf die Wechselverhältnisse zwischen der Literatur... mehr
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Beschreibung
Dieses Buch bietet die erste zusammenfassende Darstellung zum Thema ›Literatur und Technik‹ – ein in den letzten 20 Jahren stürmisch expandierendes Feld der Forschung – über einen Zeitraum von zwei Jahrhunderten. Nach einer Diskussion der Forschungsliteratur zu diesem Bereich geht der Band auf die Wechselverhältnisse zwischen der Literatur der Aufklärung und den sich zur gleichen Zeit entwickelnden technisch-experimentellen Naturwissenschaften ein, wechselt in einem zweiten Teil über zu Phasen der Industrialisierung und Entwicklungsetappen der literarischen Industrie des 19. Jahrhunderts und schließt mit einem Kapitel über die Wechselbeziehungen zwischen einer zunehmend katastrophisch verfassten technisch-industriellen Moderne und einer – in Teilen – apokalyptisch gestimmten literarischen Moderne im Zeitalter des Fin de Siècle. Geschildert werden nicht nur literarische Reaktionen auf außerliterarische Prozesse der Technisierung und Industrialisierung, sondern vor allem Prozesse der Technisierung und Industrialisierung von Literatur und Kunst selbst. Das Buch lässt sich also als literarisch gespiegelte Technikgeschichte wie als Technikgeschichte der Literatur lesen. Gleichzeitig liefert es einen Beitrag zur aktuellen Diskussion um den Stellenwert von Literatur in der Konkurrenz ›Neuer Medien‹ und hält eine Fülle neuer Erkenntnisse über das Werk vieler bedeutender Autoren der genannten Epochen bereit.

Sonderausgabe der 1. Aufl. 1997. IX, 437 S. mit 15 s/w Abb., kart.
  • 1014547
    • Buch
    • Broschur
    • 1014547
    • 978-3-534-26533-6
    • 15.04.2015
    • wbg Academic
    • Deutsch
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    Group 52 Autorenporträt
    comment (2) Pressestimmen
    »Harro Segeberg hat sich nun mutig daran gemacht, eine zumindest medien- und technikwissenschaftlich orientierte Literaturgeschichte zu schreiben, die das kryptifizierte Gelände der jüngsten kommunikationsphilosophischen Apokalypsen klug und selbstbewusst hinter sich lässt ... Dem Autor gelingt es erstmals, eine einsichtige und präzise...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Harro Segeberg hat sich nun mutig daran gemacht, eine zumindest medien- und technikwissenschaftlich orientierte Literaturgeschichte zu schreiben, die das kryptifizierte Gelände der jüngsten kommunikationsphilosophischen Apokalypsen klug und selbstbewusst hinter sich lässt ... Dem Autor gelingt es erstmals, eine einsichtige und präzise Phasenstruktur für diesen Austauschprozess zwischen literarischer und technologischer Moderne zu entwerfen ... Harro Segebergs wichtige Untersuchung wird uns hoffentlich bald in einem zweiten Band über das techno-literarische Schicksal unserer Gegenwart aufklären.

    DLF und Radio Bremen

    Wie sich die Literatur bis zum Ersten Weltkrieg in der Konkurrenz mit Telephon und Grammophon, mit Film und Radio eigensinnig und differenzierend ihren Weg zu bahnen versucht, zeigt Segeberg an vielfältigen Ausprägungen der literarischen Moderne vom frühen Naturalismus bis hin zu Franz Kafka. Der zweite Band dieser Untersuchung wird uns hoffentlich bald über das techno-literarische Schicksal der Gegenwart aufklären.

    Die Zeit

    Was eine rund hundertjährige Germanistik ... über das Verhältnis von Literatur und Technik zusammentrug und vor allem, was jüngst an technik- und medienwissenschaftlichen Erkenntnissen hinzukam, hat Harro Segeberg in einem souveränen Überblick zusammengefasst.

    Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Eine solche Studie war seit langem überfällig. Sie beruht auf einer simplen Einsicht: dass das eine (Literatur) ohne das andere (Technik) nicht denkbar ist, Literatur und Technik vielmehr zwei Seiten ein und derselben Wissenschaftsrevolution sind ... Was sich derart plausibel formulieren lässt war freilich mit dem Manko behaftet, bis dato niemanden zu einer systematischen Studie provoziert zu haben. Harro Segeberg darf dieses nicht eben geringe Verdienst für sich in Anspruch nehmen, als erster den systematischen Versuch einer technik- und medienwissenschaftlich ausgerichteten, freilich auf den deutschsprachigen Raum beschränkten Literaturgeschichtsschreibung unternommen zu haben ... Es handelt sich um eine komplementäre, die vorliegenden Literaturgeschichten zugleich ergänzende, sie theoretisch-methodisch in die Richtung einer Geschichte technikvermittelter Literatur orientierende und den Zeitraum von 1680 bis 1914/18 abdeckende Studie in drei großen Teilen ... Segebergs Buch füllt nicht nur eine Lücke aus, sondern sollte den medienkomparatistisch interessierten Literaturwissenschaftler dazu provozieren, die von ihm entwickelten Ansätze zur vergleichenden Analyse literarischer und elektronischer Medien fortzuschreiben ... Durch Segebergs Arbeiten erscheint das deutsche Terrain nunmehr weitgehend bestellt.

    Sonderdruck aus Schriften der Theodor-Storm-Gesellschaft

    ... so eröffnet Segeberg doch auch versierteren Lesern durch die Fülle des Materials und dessen exemplarische Aufbereitung neue Perspektiven

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