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Institutionen - Institutiones

Gaius

Institutionen - Institutiones

Herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Ulrich Manthe
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Der römische Jurist Gaius verfasste um 161 n.Chr. ein Lehrbuch für Studenten der Rechtswissenschaften des ersten Studienjahres. Die vier Bücher seiner ›Institutiones‹ sind das einzige fast vollständig erhaltene Lehrbuch des römischen Zivilrechts aus der Antike. Das Werk ist in einer einzigen Handschrift erhalten, die um 500 n.Chr. hergestellt... mehr
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Beschreibung
Der römische Jurist Gaius verfasste um 161 n.Chr. ein Lehrbuch für Studenten der Rechtswissenschaften des ersten Studienjahres. Die vier Bücher seiner ›Institutiones‹ sind das einzige fast vollständig erhaltene Lehrbuch des römischen Zivilrechts aus der Antike.

Das Werk ist in einer einzigen Handschrift erhalten, die um 500 n.Chr. hergestellt wurde und nur sehr mühsam lesbar ist. Durch die Auffindung dieser Handschrift hat sich unsere Kenntnis des römischen Rechtes entscheidend erweitert. Der hier abgedruckte lateinische Text fußt auf der Auswertung der Abschriften des 19. Jahrhunderts und der modernen kritischen Textausgaben; jede unlesbare und daher vermutete oder ergänzte Buchstabe ist durch Kursivschrift kenntlich gemacht. Für größere Textpartien, die in der Handschrift nicht gelesen werden konnten, schlägt der Herausgeber mögliche Ergänzungen vor.

Lateinische Fachausdrücke werden, wo es möglich ist, in der Sprache des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuches wiedergegeben. Eine ausführliche Einleitung informiert über Gaius und sein Werk; Erläuterungen und ein Register helfen dem Leser, sich in den „Institutionen“ zurechtzufinden.

Lat. / dt. Hrsg., übers. und komm. von Ulrich Manthe. Sonderausgabe der 2. unveränd. Aufl. 2010. 448 S., Bibliogr. u. Reg. 13,3 x 21,1 cm. kart.
  • 1015379
    • Buch
    • Broschur
    • 1015379
    • 978-3-534-26696-8
    • 26.05.2015
    • wbg Academic
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    comment (2) Pressestimmen
    »Die Ausgabe mit Übersetzung der Institutiones des Gaius (um 161 n.Chr.) aus der Feder Ulrich Manthes kann bei Philologen, Rechts- und Althistorikern nur Begeisterung auslösen.« Forum historiae iuris »Die großen Vorzüge des zu besprechenden Werkes liegen abgesehen von der Übersetzung in der Art der Textgestaltung sowie der konzisen Darlegung...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Die Ausgabe mit Übersetzung der Institutiones des Gaius (um 161 n.Chr.) aus der Feder Ulrich Manthes kann bei Philologen, Rechts- und Althistorikern nur Begeisterung auslösen.

    Forum historiae iuris

    Die großen Vorzüge des zu besprechenden Werkes liegen abgesehen von der Übersetzung in der Art der Textgestaltung sowie der konzisen Darlegung der Überlieferungsgeschichte.

    Bulletin des Schweizerischen Altphilologenverbandes

    Die Ausgabe von Ulrich Manthe – endlich eine mit deutscher Übersetzung – wird ein Klassiker für den römischrechtlichen Unterricht im gesamten deutschen Sprachraum werden.

    Prof. Dr. Gerhard Thür, Graz

    Endlich! möchte das rechtshistorisch interessierte Publikum ausrufen, endlich ist ›der‹ juristische Text der Antike wieder zweisprachig verfügbar, endlich kann der deutschsprachige, zum Großteil in seiner Schulzeit nicht mehr humanistisch ausgebildete Jurist die Schrift, die seit ihrer Entstehung um 161 n.Chr., vor allem aber durch ihre Inkorporation in die justinianischen Institutionen 533 n.Chr. über fast zwei Jahrtausende die Studienanfänger in die Gedankenwelt des Rechts eingeführt hat, wieder sowohl im Originaltext als auch in einer zeitgemäßen deutschen Übersetzung lesen ...

    ... Ulrich Manthe (M.) hat durch seine Ausgabe der Gaius-Institutionen ... ein dringendes Desiderat der Wissenschaft vom römischen Recht – und auch der lateinischen Philologie – erfüllt. Das verdient uneingeschränkten Beifall ...

    ... M.s Ausgabe schließt eine große Lücke der derzeit verfügbaren Quellen der Romanistik. Sie ist, sieht man von der Einarbeitung der Ergänzungen in den deutschen Fließtext ab, so gut wie uneingeschränkt zu begrüßen.

    Gymnasium

    Endlich hat auch der deutsche Romanist eine lateinisch-deutsche Ausgabe des Gaius! Nachdem es ... drei englische, zwei niederländische sowie eine französische, spanische, russische und gar eine chinesische zweisprachige Edition gibt, war es für sie hohe Zeit. Einen Berufeneren als Ulrich Manthe hätte es für diese Aufgabe nicht geben können ...

    ... Alles in allem liefert Manthe eine zuverlässige und einwandfrei gestaltete Textgrundlage ...

    ... Der neuen Edition sind viele Leser zu wünschen, nicht zuletzt aus dem akademischen Unterricht!

    Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte

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