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Baubetrieb im Mittelalter

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Wie war die Arbeitszeit eines Zimmermanns? Was verdiente ein Steinmetz? Woher wurde das Baumaterial beschafft? Wie viele Männer brauchte es zur Erstellung eines Gerüsts und zum Betrieb eines Krans? Welche Baumeister wurden zu Rate gezogen? Mittelalterliche Darstellungen des Baubetriebs sind eine zuverlässige Quelle für zeitgenössische Bautechnik... mehr
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Beschreibung
Wie war die Arbeitszeit eines Zimmermanns? Was verdiente ein Steinmetz? Woher wurde das Baumaterial beschafft? Wie viele Männer brauchte es zur Erstellung eines Gerüsts und zum Betrieb eines Krans? Welche Baumeister wurden zu Rate gezogen? Mittelalterliche Darstellungen des Baubetriebs sind eine zuverlässige Quelle für zeitgenössische Bautechnik mit allen Handwerkern, Werktechniken und Werkzeugen. Der Autor stellt neue Erkenntnisse über Bauherr, Fabrikverwalter und Rechnungsbücher vor, er geht auf Hütte und Zunft, Arbeitszeit und Lohn ein. Wir erfahren Einzelheiten über Werkzeichnungen und Musterbuch, Handwerker, Materialbeschaffung und Transport. Ein umfangreicher Anmerkungsanhang weist die Quellen- und Fachliteratur nach, sodass das Werk Handbuchcharakter erhält.

In Zusammenarbeit mit Gabriele Annas, Bettina Jost und Anne Schunicht. Sonderausgabe der 2., unveränd. Aufl. 2013. 542 S. mit 194 Abb. und Bibliogr., kart.
  • 1018057
    • Buch
    • Broschur
    • 1018057
    • 978-3-534-26842-9
    • 01.11.2016
    • wbg Academic
    • 194 Illustrationen, farbig
    • Deutsch
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    Group 52 Autorenporträt
    comment (2) Pressestimmen
    »Wie kaum ein anderer hat der Kölner Kunsthistoriker Günther Binding Quellen und zeitgenössische Darstellungen der Baustellen gesammelt und veröffentlicht. Die Summe dieser Bemühungen hat er nun, in Zusammenarbeit mit Studentinnen seines Instituts, in einem umfangreichen Handbuch vorgelegt. Dicht an den Quellen und reich illustriert durch...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Wie kaum ein anderer hat der Kölner Kunsthistoriker Günther Binding Quellen und zeitgenössische Darstellungen der Baustellen gesammelt und veröffentlicht. Die Summe dieser Bemühungen hat er nun, in Zusammenarbeit mit Studentinnen seines Instituts, in einem umfangreichen Handbuch vorgelegt. Dicht an den Quellen und reich illustriert durch Bildmaterial aus Buch- und Glasmalerei, das verblüffend minutiös Auftraggeber, Architekten und Handwerker mit ihren Werkzeugen und Materialien wiedergibt, entwickelt Binding ein weites Panorama des Baubetriebs im mittelalterlichen Europa. Zu Recht nimmt die Organisation des Bauwesens breiten Raum ein: die Baulast, die Vermögensmasse für den Kirchenbau (fabrica ecclesiae) und ihre Verwaltung, die ersten städtischen Bauorganisationen wie das Straßburger Frauenwerk, Zunftorganisation und Steinmetzbruderschaften bis hin zu Arbeitszeiten, Entlohnungen, Vergabeverfahren.

    Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Eingehendes Quellenstudium, das dem Buch von Günther Binding zugrunde liegt, ergibt tatsächlich ein vielfältiges Bild, das Fachleuten und Laien gleichermaßen Aufschlüsse bieten wird. Die Darstellung gilt für West- und Mitteleuropa, umfasst aber auch Ausblicke nach England und Italien. Sichtbar wird der große technische Wandel im Baubetrieb des Mittelalters, der in der 2. Hälfte des 15. Jahrunderts schließlich rationalisiert, standardisiert und maschinell bestückt zu einer immer pefekteren Planung und Ausführung weiterentwickelt wird und damit auch den Übergang zur frühen Neuzeit signalisiert ... Die Konzentration auf die materielle und soziale, auf die technische und logistische Organisation des Baubetriebs ist im weiteren ebenso für die Kirchengeschichte wie für die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte ein Brennpunkt, in dem Epochentypisches präzise erfasst wird. Günter Binding zeigt aber auch die Problematik einer Übertragung moderner Vorstellungen und einseitiger oder verengender Übersetzungen auf mittelalterliche Verhältnisse, die zu Fehlinterpretationen führen, wenn etwa nicht ganz genau zwischen Bauverwalter, Baumeister und Werkmeister unterschieden wird ... Die Vielfalt der in dem Buch angeführten Quellen ist erstaunlich und dokumentiert bis ins kleinste Detail die Verwaltungs- und Versorgungsaufgaben der Hütten, die Entwicklung von Gilden und Zünften, die Ordnungen für Steinmetze, den Einsatz der Rechnungsbücher sowie die Einteilung von Lohn und Arbeitszeit, für die zwischen Winter- und Sommerarbeitszeit unterschieden wurde.

    Österreichischer Rundfunk

    Der Leser erhält Einblicke in Bauordnungen, Bauhütten und Zunft, in das Zusammenspiel von Auftraggeber, Vergabe und Abrechnung von Bauleistungen, in die Bauplanung mit Werkzeichnungen, Modellen, Musterbüchern und Schablonen sowie in die am Bau tätigen Gewerke. Es ist gewissermaßen ein Handbuch für Wissenschaftler und interessierte Laien.

    Archäologie in Deutschland

    Der Autor stellt neue Erkenntnisse über Bauherr, Fabrikverwalter und Rechnungsbücher vor, er geht auf Hütte und Zunft, Arbeitszeit und Lohn ein. Wir erfahren Einzelheiten über Werkzeichnung und Musterbuch, Handwerker, Materialbeschaffung und Transport. Ausgewählte Originaltexte werden in Übersetzung geboten. Zeitgenössische Abbildungen illustrieren die Ausführungen. Das Buch wird die Grundlage für weitere Forschungen zum mittelalterlichen Baubetrieb sein und zum Verständnis der mittelalterlichen Baukunst beitragen. Es richtet sich sowohl an den Fachmann wie an den interessierten Laien.

    helvetica archaelogica

    194 zeitgenössische Abbildungen illustrieren die Ausführungen ... Dadurch wird Bindings Darstellung zur Grundlage für alle weiteren Forschungen über den Baubetrieb des Mittelalters und für das Verständnis der mittelalterlichen Baukunst schlechthin. Das Buch richtet sich sowohl an den Fachmann wie an den interessierten Laien. Ein umfangreicher Anmerkungsanhang weist die Quellen- und Fachliteratur nach, sodass das Werk Handbuch...

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