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Im Taumel

Knipp, Kersten

Im Taumel

1918 - Ein europäisches Schicksalsjahr
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1918 bricht das alte Europa krachend zusammen: Die Vielvölkerreiche zerfallen, neue Staaten entstehen auf der Landkarte, die ihre Identität, ihr politisches System erst noch lernen müssen, und Nationalismus und ethnischer Chauvinismus erheben ihr Haupt. Wie viel dies mit uns heute zu tun hat, wird uns nach 100 Jahren erst allmählich bewusst.... mehr
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Beschreibung

1918 bricht das alte Europa krachend zusammen: Die Vielvölkerreiche zerfallen, neue Staaten entstehen auf der Landkarte, die ihre Identität, ihr politisches System erst noch lernen müssen, und Nationalismus und ethnischer Chauvinismus erheben ihr Haupt. Wie viel dies mit uns heute zu tun hat, wird uns nach 100 Jahren erst allmählich bewusst.

Kersten Knipp liefert die große historische Erzählung zu den dramatischen Umbrüchen des Weltkriegsendes. Er schildert den Tag, an dem die Waffen nach vier Jahren schwiegen, verfolgt die Pariser Friedenskonferenz, auf der neue Grenzen gezogen werden, und begleitet die Geburt Polens oder Tschechiens. Eindrücklich werden die großen Hoffnungen aufgezeigt, die sich mit dem Kriegsende verbanden – Wilsons 14 Punkte oder der Völkerbund –, aber auch die heftigen Verwerfungen, die aus neuen Grenzziehungen, Staatsgründungen und aufkeimendem Nationalismus erwuchsen. Aus dem Taumel von 1918 ist das entstanden, was unseren Kontinent heute ausmacht.

2018. 424 S. mit 15 s/w Abb. u. 3 Kt., 14,5 x 21,7 cm, geb. mit SU. Theiss, Darmstadt.

  • 1019232
    • Buch
    • Hardcover mit Schutzumschlag
    • 1019232
    • 978-3-8062-3665-1
    • 19.02.2018
    • wbg Theiss
    • 424
    • 15 Illustrationen, schwarz-weiß;3 Karten
    • Deutsch
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    Group 52 Autorenporträt
    comment (2) Pressestimmen
    »Der Kalender bestimmt bisweilen die Themen ... wogegen nichts einzuwenden ist, wenn jemand Substanzielles zu sagen hat, wie das für den Publizisten Kersten Knipp gilt. Der glücklich gewählte Titel bringt den seinerzeitigen rauschhaften Gemütszustand gut zum Ausdruck. ... Der Leser wird mit einer gut geschriebenen Studie belohnt, welche die...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Der Kalender bestimmt bisweilen die Themen ... wogegen nichts einzuwenden ist, wenn jemand Substanzielles zu sagen hat, wie das für den Publizisten Kersten Knipp gilt. Der glücklich gewählte Titel bringt den seinerzeitigen rauschhaften Gemütszustand gut zum Ausdruck. ... Der Leser wird mit einer gut geschriebenen Studie belohnt, welche die Atmosphäre dicht einfängt, mittels anschaulicher Zeitzeugenberichte.

    Neue Zürcher Zeitung

    "Der Historiker ist überzeugt, dass sich auch Katastrophen analysieren und in ihrem Zustandekommen darstellen lassen. Das gilt nicht nur für den Ersten Weltkrieg selbst, sondern auch für dessen Ende und die daraus sich ergebenden Konsequenzen. Für all dies steht in diesem Buch die Chiffre '1918'." (Kersten Knipp)

    Eine große historische Erzählung zu den dramatischen Umbrüchen in einem äußerst perspektivreichen Werk.

    Rheingau Echo

    Eine aufschlussreiche Übersicht über die politische Situation nach 1918.

    Westfälische Nachrichten

    Einen besonders weiten Horizont zeigt Kersten Knipp in seinem umfassenden Werk „Im Taumel“.

    (Ev. Sonntagsblatt)

    Voluminös aber spannend geschrieben...

    (Thüringer Allgemeine)

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    Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. 14.06.2019

    Entstehungsgeschichte

    1918 ist Europa, mit allem, was damals dazugehörte, regelrecht "explodiert". Der Wiederaufbau wird hier umfangreich und (auch irgendwie spannend) beschrieben. Außerdem wird beschrieben, was das alles auch heute noch mit uns zu tun hat.
    Fazit: Ich habe das Buch sehr geschätzt.

    Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star empty Created with Sketch. Star empty Created with Sketch. Star empty Created with Sketch. 19.05.2019

    Enthält leider einige Fehler

    Passend zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918 und der Neuordnung Europas 1919 ist dieses Buch erschienen.

    Es beleuchtet die Ausgangslage, die zu diesem als „Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts“ bezeichneten Zusammenbruch der großen Monarchien geführt hat.

    In fünf ausführlichen Teilen mit mehreren Kapiteln versucht der Autor dem geneigten Leser die unterschiedlichen Standpunkte näher zu bringen.

    Letzte Erbmasse
    Diplomatie im Krieg
    Die Quellen des Hasses
    Die Stunden der Autokraten
    Prinzip Hoffnung

    Im dritten Teil, bezeichnenderweise als „Quelle des Hasses“ genannt geht Knipp detailliert auf die Ereignisse während der Friedenskonferenzen ein. Er ortet hier den Grundstein für die nächsten Auseinandersetzungen. Einige Nachfolgerstaaten haben hier durch geschicktes Agieren, das manchmal das ausschließlich eigenen (durchaus auch persönlichen) Interessen gedient hat, die Siegermächte, allen voran die Amerikaner unter Wilson beeinflusst.
    Es sind hier neue Grenzen, ohne Rücksicht auf die Bevölkerung zu nehmen, entstanden. Die Fehler, die man dem Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn angekreidet hat, sind im kleinen Maßstab in den Nachfolgerstaaten wiederholt worden.

    Autor Kersten Knipp, seines Zeichens Journalist und Publizist zieht einerseits nüchtern Bilanz über den Ersten Weltkrieg, verzettelt sich aber in einigen Teilen des Buches. Dabei kommt er manchmal recht weit vom Jahr 1918 ab. Das mag man ihm noch verzeihen, ist das Abschweifen doch hinreichend interessant. Was aber unentschuldbar ist, sind historische Fehler. Ein für mich als Österreicherin besonders schmerzhafter gefällig?

    Auf Seite 86, behauptet der Autor, Franz Ferdinand (1863-1914) sei der Thronfolger von Kaiser Joseph II. (1741-1790) statt von Kaiser Franz Joseph I. (1830-1916). Auch die Aussage, Franz Ferdinand hätte der Idee des „Trialismus“ (also ein Staatengebilde Österreich-Ungarn-Böhmen und Mähren oder mit Südslawien als dritten im Bunde) nichts abgewinnen können, stimmt so nicht. Im Gegenteil der Thronfolger war zeitweise ein Förderer dieser Idee.

    So ein Fehler ist weder eines Journalisten noch des Verlages würdig. Hier hätte eine Zeittafel oder die Auflistung der Lebensdaten im Personenregister Abhilfe schaffen können.

    „Das ist kein Frieden. Es ist ein Waffenstillstand auf zwanzig Jahre.
    Marschall Ferdinand Foch über den Vertrag von Versailles (1919)“ - wie recht er doch hatte.

    Fazit:

    Ein ausführliches Buch über das Europa zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Leider haben sich einige doch gravierende Fehler eingeschlichen.

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